Heimlich abgesetzt! Netflix-Aus für „Alice im Borderland“
Anders als bei „Squid Game“ wurde die dritte Staffel von „Alice in Borderland“ nie offiziell als Abschluss angekündigt – ein aktueller Bericht macht das nun jedoch schmerzlich klar.

Seit dem Ende der dritten Staffel von „Alice in Borderland“ fragen sich die Fans, ob das wirklich das Finale der Serie gewesen sein kann oder ob doch noch mehr kommt. Nun gibt es endlich eine Antwort – doch diese fällt leider sehr ernüchternd aus.
Netflix bezeichnet Staffel 3 offiziell als „finale Staffel“
In dem aktuellen „What We Watched“-Report von Netflix für den Zeitraum Juli bis Dezember 2025 wird neben internationalen Hits wie „Stranger Things“ (Staffel 5) und „Squid Game“ (Staffel 3) so auch „Alice in Borderland“ aufgeführt. Dort wird Staffel 3 jedoch ausdrücklich als „third and final season“ (De. „dritte und finale Staffel“) bezeichnet – ein klares Signal, dass die Serie nicht fortgesetzt wird.
Für Fans ist das eine herbe Enttäuschung, denn die dritte Staffel griff bereits lose Elemente aus dem Manga-Sequel „Alice in Borderland: Retry“ auf. In dieser Fortsetzung wird Arisu nach seiner Rückkehr in die reale Welt erneut in die Spiele hineingezogen, um seine Ehefrau Usagi zu retten.
Die Serie ließ die Handlung zudem bewusst offen ausklingen und streute sogar gezielt Andeutungen über eine größere Bedrohung, die über Japan hinausgehen könnte. All das verstärkte den Eindruck, dass Netflix die Serie noch nicht beenden wolle. Doch bei dem Streaminganbieter sollte man sich nie zu sehr in Sicherheit wiegen – selbst großer Erfolg garantiert keine Fortsetzung.
Spin-off bleibt möglich – doch wie stehen die Chancen?
Das Ende der Hauptserie ist nun zwar offiziell besiegelt, doch ein Spin-off ist damit nicht ausgeschlossen. In einem Interview mit Radio Times äußerten Tao Tsuchiya (Usagi) und Kento Yamazaki (Arisu) so bereits im September letzten Jahres ihre Bereitschaft, noch einmal in ihre Rollen zurückzukehren. Tsuchiya brachte sogar eine konkrete Idee für eine mögliche Fortsetzung ins Spiel:
„Ich habe eine Prämisse, in der das Kind sich in Borderland wiederfindet und die Eltern hineingehen müssen, um es zu retten. Die Kinder verstehen die Welt überhaupt nicht, aber die Eltern tun es. Aus Sicht der Kinder kommt dann die Frage: ‚Wer seid ihr? Seid ihr wirklich meine Eltern? Warum kennt ihr euch hier aus?‘ Aus dieser Situation entsteht ein gewisses Misstrauen. Durch die Spiele helfen sie sich gegenseitig – als Elternteil und Kind – und das zeigt, wie schön Familie ist.“
Ob Netflix das Potenzial des „Alice in Borderland“-Universums weiterhin ausschöpfen und in Form eines Spin-offs fortführen wird, steht derzeit jedoch noch in den Sternen.









