AWZ-Star Ania Niedieck äußert sich zu ihrem Aus
AWZ-Star Ania Niedieck muss „Die Verräter – Vertraue niemandem!“ überraschend schon in der ersten Folge verlassen. Jetzt spricht die Schauspielerin offen über ihr frühes Aus – und verrät, warum sie mit ihrer Vermutung offenbar richtig lag.

Für viele Fans kam ihr Abschied völlig unerwartet: Ania Niedieck ist bei „Die Verräter – Vertraue niemandem!“ bereits in der ersten Folge ausgeschieden. Am ersten Runden Tisch fiel die Entscheidung gegen die „Alles was zählt“-Darstellerin – obwohl sie gar keine Verräterin war. Stattdessen spielte sie auf der Seite der Loyalen.
Nun hat sich die Schauspielerin erstmals selbst zu ihrem überraschend frühen Aus geäußert. Enttäuscht wirkt sie dabei allerdings keineswegs.
Die Mitspieler verdächtigten die Falsche
Kaum hatte das Spiel begonnen, geriet Ania Niedieck in den Fokus der Gruppe. Mehrere Mitspielerinnen und Mitspieler waren überzeugt, dass sie zu den Verrätern gehören müsse. Am Ende des ersten Runden Tisches wurde sie aus dem Schloss verbannt.
Die Überraschung folgte unmittelbar danach: Die Runde lag komplett daneben. Ania gehörte zu den Loyalen und schied aus, obwohl sie den echten Verrätern sogar gefährlich werden konnte.
Ania Niedieck glaubt, sie war den Verrätern zu nah
Im Gespräch mit RTL blickt die Schauspielerin heute gelassen auf ihr Ausscheiden zurück. Für sie gibt es sogar eine Erklärung dafür, warum sie so früh ins Visier geraten ist. „Vielleicht war ich einfach zu geschickt und hatte einen zu guten Riecher, dass ich schon in der ersten Folge zu gefährlich geworden bin.“
Tatsächlich war Ania nach eigenen Angaben bereits früh ein Detail aufgefallen. Ein Versprecher eines Mitspielers machte sie misstrauisch und ließ sie erste Schlüsse ziehen. Genau dieser gute Instinkt könnte jedoch dazu geführt haben, dass andere sie selbst für verdächtig hielten. Gerade das macht das Format aus: Wer zu früh die richtigen Fragen stellt oder Zusammenhänge erkennt, kann schnell selbst ins Visier geraten.
Sie ist ohne festen Plan ins Spiel gestartet
Viele Reality-Kandidatinnen und -Kandidaten entwickeln schon vor Drehbeginn ausgefeilte Strategien. Bei Ania Niedieck war das anders. Sie verrät, dass sie bewusst ohne konkreten Plan in das Spiel gegangen sei und zunächst habe abwarten wollen, wie sich die Dynamik innerhalb der Gruppe entwickelt.
„Nee, ich hab gedacht, du musst wissen, wer noch im Cast ist. Und dann kann man irgendwie währenddessen sich für eine Strategie entscheiden. Und ich dachte wie alle: Ich hab mir das irgendwie viel einfacher vorgestellt. Und das ist doch tatsächlich ganz schön heftig.“ Die Schauspielerin räumt damit ein, dass sie die psychologische Komponente der Show deutlich unterschätzt hatte. Erst im Schloss sei ihr bewusst geworden, wie schwierig es tatsächlich ist, Vertrauen aufzubauen und gleichzeitig ständig unter Verdacht zu stehen.
Trotz frühem Aus überwiegt das Positive
Obwohl ihr Abenteuer deutlich kürzer dauerte als erhofft, blickt Ania Niedieck ohne Groll auf ihre Zeit bei „Die Verräter“ zurück. Ihr Ausscheiden nimmt sie sportlich – auch weil sie das Gefühl hat, mit ihrem ersten Verdacht gar nicht so falsch gelegen zu haben. „Das war okay, weil ich ja mit meiner Vermutung gar nicht so falsch lag. [...] Ich bin nicht enttäuscht oder traurig deswegen, sondern es ist ein Spiel. Das ist passiert. Aber ich hatte einen richtigen Riecher. Das gibt mir so ein bisschen Hoffnung.“ Mit dieser Einstellung dürfte sie viele Zuschauerinnen überraschen. Statt Frust oder Enttäuschung stehen für sie die Erfahrungen im Vordergrund – und die Erkenntnis, dass ihr Bauchgefühl offenbar durchaus richtig war.
Ob die Loyalen den echten Verrätern ohne ihre Unterstützung auf die Spur kommen oder weitere Fehlentscheidungen treffen, zeigen die kommenden Folgen auf RTL+ sowie ab 17. August im Free-TV bei RTL.






