Gil Ofarim: Diese Dschungelcamp-Aussage weist die Stadt Leipzig zurück
Alle hatten auf eine Entschuldigung von Gil Ofarim gewartet. Die kam auch – zumindest gegenüber der Stadt Leipzig. Doch die nimmt das Sorry nicht an...

Die Dschungelcamp-Fans warteten bislang vergeblich auf eine Entschuldigung von Gil Ofarim (43) nach dem Davidstern-Skandal. Bislang kam kein Wort der Reue gegenüber dem Hotelmitarbeiter. Erst schwieg er, dann sprach er plötzlich doch. Und zeigte keine Reue. Im Gegenteil: Er behauptet, dass das Beweisvideo manipuliert wurde.
Eine Entschuldigung kann nicht ausgeschlossen sein...
Schon vorher war der Skandal immer wieder Thema im Camp. Auch Schauspieler Stephen Dürr hatte den Musiker darauf angesprochen – und auch die Schweigepflicht, an die sich Ofarim nach seinen Worten halten muss. „Eine Entschuldigung für diese ganze Thematik kann darin nicht ausgeschlossen werden“, ist Stephen Dürr überzeugt. Er wünscht sich: „Dass du nach vorne trittst und sagst ‚Das ist scheiße gelaufen‘. Ich nehme die Kritik an – und dann wird das alles auch wieder abebben.“
Vor allem in der Stadt Leipzig sei der Skandal noch immer Thema. Der Grund: Im Oktober 2021 meldete sich der Sänger in einem Instagram-Video vor einem Hotel in Leipzig. Darin behauptete, ein Hotelmitarbeiter habe ihn wegen seiner Davidstern-Kette antisemitisch diskriminiert. Doch später kam heraus: Gil Ofarim hatte die Vorwürfe erfunden. Gegen eine Zahlung wurde das Verfahren eingestellt und der Musiker wurde nicht verurteilt. Hier kannst du die ganze Chronologie des Skandals lesen.

„Das tut mir leid, das wollte ich nicht“
Kurz darauf wirkt Gil Ofarim im Dschungeltelefon nachdenklich. Und tatsächlich kommt eine Entschuldigung – bei den Leipzigern: „Was mir wichtig ist, zu sagen: Der Vorfall ereignete sich in Leipzig, hatte aber nie etwas mit der Stadt Leipzig, mit dem Bundesland Sachsen zu tun.“ Und weiter: „Wenn das so rübergekommen ist, dann möchte ich mich entschuldigen bei den Bürgern von Leipzig und allen, die sich angesprochen fühlen in Sachsen. Das tut mir leid, das wollte ich nicht.“
Doch diese Entschuldigung kommt nicht so an, wie Ofarim vielleicht gehofft hat. „Die Stadt nimmt die Entschuldigung zur Kenntnis. Aber es fällt schwer, sie zu akzeptieren“, so Stadtsprecher Matthias Hasberg auf KUKKSI-Nachfrage. „Es geht bei diesem Fall ja nicht um eine versehentlich missverständliche Aussage, sondern das Ziel war von Beginn an, mit einer Falschnachricht möglichst viel Aufmerksamkeit zu erreichen. Dass jemand dies mit dem sensiblen Thema Antisemitismus versucht, war bis dato nicht vorstellbar.“







