FRYZZA nach „Die Höhle der Löwen“: Das wurde aus der Pizza für die Heißluftfritteuse
Heißluftfritteusen sind nichts anderes als kleine Backöfen, doch wirklich gute Tiefkühlpizza für den Airfryer gibt es nicht – noch nicht jedenfalls, denn FRYZZA soll das ändern.

Was passiert, wenn Tiefkühlpizza auf den Airfryer trifft? Genau diese Frage steht hinter FRYZZA. Das Gründerteam um TV-Moderator Dieter Könnes (54), Sommelier Ronny Schreiber (44) und Sternekoch Alexander Wulf (43) verbindet zwei wachsende Märkte: Airfryer und Pizza.
Eine Pizza für den Airfryer
FRYZZA hat eine Pizza entwickelt, die speziell für die Zubereitung im Airfryer konzipiert ist. Die Idee ist an einem gemeinsamen Abend im Restaurant TROYKA von Sternekoch Alexander Wulf entstanden. Seine Rezeptur setzt auf Natursauerteig, handgezogenen und handbelegten Teig, Steinofen-Zubereitung und eine eigens entwickelte Gewürzmischung. Das Ergebnis: rechteckige Pizzen, die in den Airfryer passen und dort in rund fünf bis sechs Minuten knusprig und saftig werden.
„Ich liebe Pizza und habe für den Airfryer eine eigene Rezeptur entwickelt", erklärt Alexander Wulf. FRYZZA ist inzwischen in vier Sorten erhältlich: Salami, Thunfisch, Veggie und Margherita. Nach eigenen Angaben ist das Unternehmen bereits in rund 700 Märkten und sieben Handelsketten in Deutschland und Österreich gelistet. In den ersten sechs Monaten wurden demnach mehr als 500.000 Euro Umsatz erzielt.
Zum Gründerteam gehören neben den drei bekannten Gesichtern zwei weitere Gesellschafter mit umfangreicher Erfahrung in Handel und Distribution. Gemeinsam wollen sie FRYZZA vom erfolgreichen Produkt zum breit verfügbaren Airfryer-Pizza-Konzept entwickeln. Dafür suchten die Gründer in der „Höhle der Löwen" einen starken Partner.
Die Pizza schmeckt – die Bewertung auch?
Der Geschmackstest überzeugt alle Löwen. Beim Preis sieht es anders aus: Die FRYZZA kostet 3,99 Euro, 2 Euro kostet die Herstellung. In einem halben Jahr haben sie eine halbe Million verdient, doch das passt für die Löwen nicht für die Bewertung.
Carsten Maschmeyer steigt aus, einerseits wegen der Bewertung, aber auch, weil er in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit ähnlichen Produkten gemacht hat. Während Judith Williams über ihre Zweifel spricht und letztendlich aussteigt, besprechen sich Frank Thelen und Ralf Dümmel. Doch auch Janna Ensthaler ist an einem Deal interessiert und verspricht Erfahrung ohne Kontrolle. Allerdings ist ihr das Angebot zu niedrig, sie bräuchte 20 Prozent.
Frank und Ralf wollen gemeinsam investieren, 28,57 Prozent würden sie dafür verlangen – somit hätten alle 7 beteiligten Männer gleich viele Anteile.
Die Gründer verhandeln nicht weiter und entscheiden sich für Frank und Ralf. FRYZZA verlässt die Höhle mit einem Deal über 350.000 Euro für 28,57 Prozent der Firmenanteile.
So geht es mit FRYZZA nach der Sendung weiter
FRYZZA gibt es nicht online zu kaufen – das ist bei Tiefkühlprodukten auch schwierig – aber bei Bofrost, Lidl, Edeka, Rewe und weiteren Supermärkten gibt es die FRYZZA zu kaufen. An der Sortenauswahl hat sich nichts geändert.








