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„Formula 1: Drive to Survive 8“ ohne Verstappen, Hamilton und Alonso – das ist der Grund

Die achte Staffel von „Formula 1: Drive to Survive“ ist gestartet – doch ausgerechnet die Superstars Max Verstappen, Lewis Hamilton und Fernando Alonso fehlen mit eigenen Interviews in der Netflix-Doku.

Max Verstappen schaut ernst nach vorne.
Zu sehen, aber nicht zu hören: Max Verstappen. Foto: Netflix

Seit Freitag ist die neue, achte Staffel der erfolgreichen Formel-1-Doku „Formula 1: Drive to Survive“bei Netflix verfügbar. In acht frischen Folgen werden die größten Brennpunkte der vergangenen Saison noch einmal aufgegriffen, inklusive zahlreicher Szenen direkt aus dem Fahrerlager und dem Alltag der Teams. Wie gewohnt lebt das Format von exklusiven Gesprächen, persönlichen Einblicken und emotionalen Momenten mit den Protagonisten der Königsklasse.

Im Mittelpunkt stehen wieder die Stars der Formel 1 – zumindest fast alle. Denn in der Liste der Interviewpartner fehlen drei der wichtigsten Fahrer der vergangenen Jahre: Max Verstappen, Lewis Hamilton und Fernando Alonso haben für die neue Staffel nicht mit den Serienmachern gesprochen. Dabei gelten gerade sie als prägende Figuren der jüngeren Formel-1-Geschichte, sowohl sportlich als auch als Gesichter der Serie.

Verstappen, Hamilton, Alonso: Boykott des Netflix-Formats

Die drei Weltmeister Verstappen (28 Jahre/4 WM-Titel), Hamilton (41/7 Titel) und Alonso (44/2 Titel) treten in Staffel 8 zwar als zentrale Figuren der Saison in Erscheinung, kommen aber nicht in eigenen, neuen Interview-Sequenzen zu Wort. Besonders brisant: In der vergangenen Saison gehörte der WM-Kampf zwischen Max Verstappen und den McLaren-Piloten Lando Norris und Oscar Piastri zu den Höhepunkten des Jahres – am Ende zog Verstappen im Titelduell gegen Norris den Kürzeren.

Auch das Aus von Red-Bull-Teamchef Christian Horner hätte aus Verstappens Sicht reichlich Erzählstoff geboten. Dennoch verweigert der aktuelle Dominator der vergangenen Jahre dem Produktionsteam erneut die Zusammenarbeit. Es ist nicht das erste Mal, dass der Niederländer „Drive to Survive“ bewusst meidet.

Warum Verstappen nicht mitmacht

Max Verstappen gehört seit längerem zu den größten Kritikern der Netflix-Serie. Er hat mehrfach deutlich gemacht, dass er mit der Art der Darstellung nicht einverstanden ist und sich mit dem inszenierten Ansatz des Formats nicht identifizieren kann. Seine Haltung fasst er selbst klar zusammen:

„Ich bin einfach nicht der Typ für solche dramatischen Shows. Ich will lieber echte Fakten und Dinge, die wirklich passiert sind.“

Damit macht Verstappen deutlich, dass ihm der dokumentarische Anspruch zu kurz kommt und ihm die Dramatisierung von Geschichten zu weit geht. Aus seiner Sicht passt der Stil von „Drive to Survive“ nicht zu seiner Persönlichkeit – und genau deshalb bleibt er den Interviewformaten fern, obwohl er sportlich im Zentrum vieler Erzählstränge steht.

Keine eigenen Interviews mit Hamilton und Alonso

Nicht nur Verstappen fehlt mit einer frischen Perspektive vor der Kamera. Auch von Lewis Hamilton gibt es in Staffel 8 kein eigenes Netflix-Interview. Was er zu seiner enttäuschenden ersten Saison im Ferrari-Cockpit gesagt hätte, bleibt in der Serie unbeleuchtet – ein bemerkenswerter Verzicht, denn gerade Hamiltons Wechsel und die damit verbundenen Erwartungen gehörten zu den großen Themen des Jahres.

Ähnlich sieht es bei Fernando Alonso aus: Der Routinier von Aston Martin wird in der neuen Staffel nicht in einem eigenen Interview präsentiert. Obwohl Alonso als einer der erfahrensten und profiliertesten Fahrer im Feld gilt, verzichtet die Doku damit auf seine direkte Sicht auf die vergangenen Ereignisse.

Unabhängig vom Boykott der drei Stars geht es sportlich nahtlos weiter. Die Formel 1 startet am Wochenende vom 6. bis 8. März in Australien in die neue Saison. Für Fans bedeutet das: Während „Drive to Survive“ die vergangene Saison noch einmal aufbereitet, richtet sich der Blick auf der Strecke bereits auf das nächste Kapitel im Kampf um Siege, Titel und Geschichten, die möglicherweise in zukünftigen Staffeln wieder eine Rolle spielen werden.

Quellen

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