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„ES – Welcome to Derry“: Das schockierende Ende von Folge 1 erklärt

„ES – Welcome to Derry“ stellt uns Episode 1 einen neuen Club der Verlierer vor – und tötet anschließend fast alle Mitglieder. Wie kann die Geschichte jetzt noch weitergehen?

Jack Molloy Legault und Matilda Legault in „ES – Welcome to Derry“.
In Derry ist niemand sicher. Foto: Brooke Palmer/HBO

Die neue HBO-Serie aus dem Stephen-King-Universum startet mit einem Schockmoment, mit dem selbst hartgesottene Horrorfans nicht rechnen konnten. Nach einem zunächst klassischen Auftakt im Stil der „ES“-Filme endet die erste Episode von „ES – Welcome to Derry“ mit einem Blutbad.

Gleich mehrere Mitglieder des neu eingeführten „Club der Verlierer“ – Teddy, Phil und Susie – kommen in einer grausamen Kino-Szene ums Leben.

Ein Auftakt voller falscher Sicherheit

Video Platzhalter
Video: Sky/WOW

Schon die Eröffnung der Folge war ein Hinweis darauf, dass „Welcome to Derry“ keine gewöhnliche Prequel-Serie ist. In einer verstörenden Sequenz wird der junge Matty in einem Auto von Pennywise verschleppt – ein klarer Verweis auf den ikonischen Tod von Georgie aus dem ersten „ES“-Film. Doch wer dachte, dass nach der obligatorischen Eröffnungstat des Clowns erstmal Ruhe herrscht, lag falsch.

Denn kurz darauf wendet sich die Serie gegen die Erwartungen des Publikums: Nachdem die neuen Jugendlichen als zentrale Figuren eingeführt werden, scheint das Finale der Folge sie fast alle brutal aus dem Weg zu räumen.

Regisseur Andy Muschietti erklärt den radikalen Kniff so:

„Wenn diese Kinder am Ende der ersten Folge sterben, bekommt das Publikum das Gefühl: Nichts ist sicher. Niemand ist geschützt.“

Seine Schwester und Produzentin Barbara Muschietti ergänzt, dass man bewusst mit den vertrauten Mechanismen der Filme brechen wollte. Nach zwei Kinoteilen sollte das Publikum nicht glauben, zu wissen, wie die Geschichte abläuft.

Sind die Kinder wirklich tot?

Jack Molloy Legault, Matilda Legault, Clara Stack und Mikkal Karim-Fidler in „ES – Welcome to Derry“.
So panisch sieht das Publikum häufig aus, wenn ein Musical auf der großen Leinwand läuft. Foto: Brooke Palmer/HBO

Offiziell lautet die Antwort: vermutlich ja. Die Szene im Kino lässt zwar kaum Zweifel an ihrem Schicksal, doch die Macher deuten an, dass „Welcome to Derry“ mit Wahrnehmung, Illusion und Glauben spielt. Pennywise erschafft Realitäten, die nur für seine Opfer existieren – oder vielleicht auch tatsächlich real werden.

Andy Muschietti erklärt dazu:

„Wenn man auf der Straße stünde, würde man Mattys Entführung vielleicht gar nicht sehen. Pennywise existiert, weil die Kinder an ihn glauben. Es ist ein Wechselspiel zwischen Vorstellung und Wirklichkeit.“

Ob Teddy, Phil und Susie also tatsächlich tot sind, oder ob Pennywise ihre Ängste in eine andere Form überführt hat, bleibt vorerst offen. Die kommende Episode dürfte darauf erste Hinweise liefern.

„ES – Welcome to Derry“ im Stream

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Pennywise bleibt vorerst im Hintergrund

Auffällig: Der Clown selbst taucht in Folge 1 kaum auf. Stattdessen dominiert eine Atmosphäre der Ungewissheit, die auf eine Explosion des Grauens vorbereitet. Andy Muschietti beschreibt das als bewusstes Stilmittel:

„Wir wollten eine Spannung aufbauen, bevor Pennywise wirklich in Erscheinung tritt. Weniger ist hier mehr – bis es irgendwann mehr ist mehr heißt.“

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Fans dürfen sich also darauf einstellen, dass der Horrorclown in den nächsten Folgen eine deutlich größere Rolle spielen wird.

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