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Es gibt einen doppelten „Tatort“ heute, aber über die Feiertage noch viel mehr: Mega-„Tatort“-Marathon in der ARD

Ist denn schon Weihnachten? Dieses Jahr beglückt die ARD alle Krimifans mit einer gigantischen Ladung an „Tatort“-Fällen über die Feiertage. Doch welche Teams ermitteln, und was kann man erwarten?

Man sieht das Logo der ARD-Krimireihe „Tatort“
Das Verbrechen schläft nie – auch über die Feiertage nicht: Grund genug für die ARD noch einmal ihre besten Ermittlerteams in einem großen Marathon loszuschicken. Foto: ARD

Inmitten des Feiertagsstresses, wie Weihnachtseinkäufen, Silvestervorbereitung und dem Vor- und Nachbereiten dieser Feste, ist man doch über jede Minute froh, in der man sich zurücklehnen und abschalten kann – indem man einschaltet. Die ARD startet nämlich eine absolute Krimioffensive über die Feiertage und zeigt in nicht einmal zehn Tagen fünf „Tatort“-Fälle. Und da man insbesondere rund um die Feiertage gerne mal den Überblick verliert, haben wir bereits alle Fälle, die man erwarten kann, chronologisch zusammengestellt.

So etwas gab es noch nie: ARD zeigt mit „Ein guter Tag“ und „Schwarzer Schnee“ erstmals eine „Tatort“-Doppelfolge

Wotan Wilke Möhring (links) und Denis Moschitto starren mit leeren Blicken in die Ferne.
Doppelt hält besser? Es wird nicht nur zum ersten Mal eine Doppelfolge gezeigt, sondern Thorsten Falke (Wotan Wilke Möhring, l.) hat auch einen neuen Partner (Denis Moschitto, r.). Foto: NDR/Georges Pauly

Es gibt nicht wenige, die mehr als traurig sind, sobald der „Tatort“ vorbei ist. Umso besser, dass die ARD gleich mit zwei Fällen an einem Abend in den „Tatort“-Feiertagsmarathon hineinstartet.

Denn, während die meisten Ermittlerteams wie z. B. Fellner und Eisner aus Wien in meist zwei Fällen über das Jahr Kriminelle dingfest machen dürfen, handhaben die Kollegen der Bundespolizei das dieses Jahr etwas anders. Wotan Wilke Möhring, der schon seit geraumer Zeit als Thorsten Falke ermittelt, darf nämlich in einem 180-Minüter ermitteln. Sprich, die ARD strahlt gleich zwei Fälle mit einer zusammenhängenden Geschichte hintereinander aus und versucht gleichzeitig, Lust auf das neue Ermittlerteam rund um Wotan Wilke Möhring und Neuzugang Denis Moschitto zu machen. Wie wir diese Fälle fanden und worum es geht, kann man in unserer Kritik nachlesen.

„Ein guter Tag“: Sonntag, 21.12. ab 20:15 Uhr in der ARD

„Schwarzer Schnee“: Sonntag, 21.12. ab 21:45 Uhr in der ARD

Nicht einmal eine Woche warten: Batic und Leitmayr ermitteln in „Das Verlangen“

Miroslav Nemec (l.) und Udo Wachtveitl stehen in einem Theater. Die Stühle hinter ihnen sind rot.
Theatre kids: In „Das Verlangen“ ruft die Bühne nach Batic (Miroslav Nemec, r.) und Leitmayr (Udo Wachtveitl). Foto: BR/Claussen+Putz Filmproduktion GmbH/Walter Wehner

Am zweiten Weihnachtsfeiertag kehrt das älteste „Tatort“-Duo zurück. Batic (Miroslav Nemec) und Leitmayr (Udo Wachtveitl) müssen in einem ihrer letzten Fälle ermitteln – und in diesem wird es theatralisch. Denn während einer Theatervorstellung stirbt eine junge Schauspielerin (Giulia Goldammer). Münchens Silberlocken vermuten, dass jemand aus dem Ensemble für den Mord verantwortlich sein könnte. So beginnt für die beiden eine wilde Ermittlung durch das Wirrwarr der manchmal doch ziemlich verschrobenen Theaterwelt.

„Das Verlangen“: Freitag, 26.12. ab 20:15 Uhr in der ARD

Murot will es auch noch wissen: Wiesbaden wartet mit „Murot und der Elefant im Raum“ auf

Murot (Ulrich Tukur) steht auf einer ruhigen Straße und wir von mehreren Leuten umgeben.
Es wird wirr: In seinem neuesten Fall taucht Murot (Ulrich Tukur, l.) in die Gedanken einer Verdächtigen ab. Foto: HR/Senator Film/Dietrich Brüggemann

Zwei Fälle in einer Woche: Nicht einmal zwei Tage nach Batic und Leitmayrs neuestem Gastspiel tritt auch noch Wiesbadens Ermittler Murot (Ulrich Tukur) auf den Plan. Und diesmal wird es sehr experimentell:

Da sich Ermittler Murot zunehmend von seiner Arbeit psychisch belastet fühlt, nimmt er an einer neuartigen Therapiemethode teil. Durch das Anwenden einer revolutionären Maschine kann Murot in seine eigene Psyche eintauchen und durch diese wandern, wie er will. Ebenjene Maschine kommt später erneut zum Einsatz, als Murot in die Gedanken einer alleinerziehenden Mutter sowie Kindesentführerin (Nadine Dubois) eintauchen muss, um herauszufinden, wo sie ihren Sohn versteckt hat, nachdem diese im Koma liegt. Sprich, „Inception“ (2010) trifft auf den „Tatort“.

„Murot und der Elefant im Raum“: Sonntag, 28.12. ab 20:15 Uhr in der ARD

Neues aus Dresden: Winkler und Schnabel geben alles in „Nachtschatten“

Schnabel (Martin Brambach, l.) und Winkler (Cornelia Gröschel) stehen vor einer Haustür und sehen sich an. An der Tür steht eine Person.
Auch die Polizei muss klingeln: Schnabel (Martin Brambach, l.) und Winkler (Cornelia Gröschel, r.) müssen im Verdacht auf häusliche Gewalt und Kindesmisshandlung einen Hausbesuch durchführen. Foto: MDR/MadeFor/Steffen Junghans

Als „Nachtschatten“ wird nicht nur Hicks Drache Ohnezahn aus der Filmreihe „Drachenzähmen leicht gemacht“ bezeichnet, sondern auch der neueste „Tatort“-Beitrag aus Dresden. Und dieser wird sehr düster und dramatisch: Schnabel (Martin Brambach) und Winkler (Cornelia Gröschel) befragen ein 16-jähriges Mädchen (Emilie Neumeister), das mit einem blutverschmierten Skalpell aufgegriffen wurde. Diese behauptet, mit ihrer Schwester (ebenfalls Neumeister) lebenslang im Keller ihres Vaters eingesperrt worden zu sein. Schnabel und Winkler sind sich uneinig: Während Letztere dem Mädchen glaubt, hat Schnabel seine Zweifel an ihrer Geschichte.

„Nachtschatten“: Donnerstag, 01.01.2026 ab 20:15 Uhr in der ARD

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