„Er hat gut reden“: David Zaslav steht „Barbie“-Fortsetzung im Weg
Seit über drei Jahren hoffen Fans auf ein Wiedersehen mit Barbie und Ken. Doch obwohl eine Idee für die Fortsetzung offenbar bereits existiert, könnte ausgerechnet Warner-Boss David Zaslav das Projekt ausbremsen.

Nach dem gigantischen Erfolg von „Barbie“ scheint eine Fortsetzung eigentlich nur eine Frage der Zeit zu sein. Der Film spielte weltweit über 1,4 Milliarden US-Dollar ein und erhielt acht Oscar-Nominierungen. Dennoch steckt „Barbie 2“ aktuell fest – und der Grund soll laut einem Bericht der New York Times vor allem Warner-Bros.-Discovery-Chef David Zaslav sein.
Warum kommt „Barbie 2“ nicht voran?
Dem Bericht zufolge laufen hinter den Kulissen bereits seit längerer Zeit Verhandlungen mit Margot Robbie, Ryan Gosling, Regisseurin Greta Gerwig und Co-Autor Noah Baumbach. Das Problem: Die Hauptdarsteller hatten für den ersten Film lediglich Verträge für einen einzigen Film unterschrieben. Eine Fortsetzung war damals bewusst nicht Bestandteil der Vereinbarungen.
Nun sollen die Stars für einen zweiten Teil deutlich besser bezahlt werden. Ryan Gosling strebe laut dem Bericht beispielsweise eine Gage von 20 Millionen US-Dollar an. Genau hier soll David Zaslav auf die Bremse treten und höhere Verträge mit Gewinnbeteiligungen bislang nicht genehmigen.
Absurd an der Gesamtsituation ist vor allem, dass Zaslav selbst dafür bekannt ist, sein eigenes Gehalt in Form von Bonuszahlungen oder ähnlichen finanziellen Regelungen stets aufzubessern.
Warner widerspricht allerdings der Darstellung teilweise. Ein Sprecher erklärte, es habe nie einen final abgestimmten Deal gegeben, der anschließend wieder zurückgezogen worden sei.
Greta Gerwig soll bereits eine Idee haben
Besonders brisant: Laut New York Times haben Greta Gerwig und Noah Baumbach bereits eine konkrete Idee für „Barbie 2“ entwickelt. Das Konzept wollen sie Warner Bros. allerdings erst vorstellen, wenn die Vertragsverhandlungen abgeschlossen sind.
Zeit bleibt dafür nicht mehr allzu viel. Die Filmrechte liegen derzeit bei Warner Bros., fallen jedoch im Dezember an Spielzeughersteller Mattel zurück, sofern bis dahin keine Einigung erzielt wird. Sollte diese Frist verstreichen, müsste ein neuer „Barbie“-Film komplett neu entwickelt werden – mit möglichem neuen Kreativteam, neuer Besetzung und einer neuen Geschichte.
Warner bestätigte die laufenden Gespräche bereits in einem Statement. Man habe mehrere umfangreiche Angebote unterbreitet, bislang aber keine Einigung erzielen können.
Noch ist eine Fortsetzung nicht vom Tisch
Dass alle Beteiligten grundsätzlich Interesse an einer Rückkehr haben, ist bereits seit Längerem bekannt. Margot Robbie hatte allerdings schon nach dem ersten Film betont, dass „Barbie“ nie als Trilogie oder Franchise geplant gewesen sei. Voraussetzung für eine Fortsetzung sei immer gewesen, dass Greta Gerwig erneut eine überzeugende Idee entwickelt.
Ob es tatsächlich dazu kommt, hängt nun offenbar weniger von der kreativen Seite als von den laufenden Vertragsverhandlungen ab. Sollte Warner Bros. und Mattel bis Dezember keine Lösung finden, könnte der Traum von „Barbie 2“ schneller platzen, als vielen Fans lieb ist.
Ryan Gosling würde in diesem Falle aber nicht lange um Arbeit bangen müssen. Erst vor kurzem wurde bekanntgegeben, dass Hollywoods Sunny-Boy im MCU die Rolle des „Ghost Rider“ einnehmen wird.








