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Klare Worte

Emma Fernlund mit Statement nach „Are you the One“-Bodyshaming-Angriff

Nach fiesen Kommentaren über ihr Aussehen spricht Emma Fernlund offen über ihre Unsicherheiten – und setzt ein Zeichen gegen Bodyshaming.

Emma Fernlund im Bikini am Strand.
Emma Fernlund bekam fiese Kommentare zu ihrem Aussehen. Jetzt setzt sie ein klares Zeichen. Foto: RTL / Katya Bulgakova

Eigentlich wollte Emma Fernlund ihre Teilnahme bei „Are You The One? Realitystars in Love“ 2026 genießen. Doch einige Kommentare unter einem Foto trafen offenbar genau einen wunden Punkt. Nun erklärt die Reality-Bekanntheit, was hinter ihrem Aussehen während der Dreharbeiten steckte – und warum sie das ständige Bewerten von Frauen leid ist.

Bodyshaming-Kommentare gegen Emma Fernlund

Emma Fernlund weiß nach ihrem heftigen Beziehungs-Drama mit Umut Tekin eigentlich genau, was ein Shitstorm bedeutet. Ein Kommentar traf sie jetzt aber offenbar besonders ins Herz. Unter einem Beitrag der „Are You The One?“-Seite schreibt ein User: „Was ist passiert bei Ayto. Du warst mal so hübsch.“ Für die 25-Jährige war diese Bemerkung mehr als nur ein weiterer Spruch im Netz. In einem ausführlichen Video beichtet sie, dass sie bereits vor den Dreharbeiten Angst vor genau solchen Reaktionen hatte.

Emma erzählt in ihrem Instagram-Clip, dass sie vor Beginn der Show sogar weinen musste: „Ich habe zu meiner Mutter gesagt, ich will nicht so, wie ich gerade aussehe, ins Format, weil ich genau weiß, dass die Leute wieder nur was Negatives zu kommentieren haben, weil ich gerade wegen meinen OPs und auch in meinem Körper nicht diesem Bild entspreche, was die Leute von mir gewöhnt sind oder erwarten.“

Emma macht deutlich, was niemand auf dem Foto sehen konnte

Was viele Zuschauer:innen auf dem veröffentlichten Bild nicht wissen konnten: Die Aufnahme entstand vier Monate nach ihren Operationen. Ihr Körper war damals noch geschwollen, sie befand sich mitten in der Genesung. Gleichzeitig betont sie, dass sie zu diesem Zeitpunkt sehr ausgewogen gelebt hat und trotz ein paar Kilos mehr völlig gesund war.

Genau diese fehlenden Hintergründe sind für Emma der entscheidende Punkt. Menschen würden Fotos beurteilen, ohne zu wissen, was hinter einer bestimmten körperlichen Veränderung steckt. „Bei mir ging es um Heilung nach einer OP, bei dir vielleicht um eine Schwangerschaft, um Stress, um eine Krankheit oder vielleicht auch einfach mal ein schlechter Monat“, sagt sie und will anderen Frauen Mut machen, sich nicht von negativen Kommentaren runterziehen zu lassen.

„Es gibt keine Version von uns, die nicht kommentiert wird“

Für Emma geht die Debatte längst über ihren eigenen Körper hinaus. Sie kritisiert den Umgang mit Frauen, bei dem praktisch jede Veränderung zur Angriffsfläche werden kann. Sei eine Frau zu dünn, werde sie zum Essen aufgefordert. Nehme sie zu, würden Kommentare über ihr Gewicht folgen. Selbst bewusste Veränderungen würden anschließend bewertet.

„Es gibt keine Vision von uns, die nicht kommentiert wird“, sagt Emma. Für sie liegt das eigentliche Problem deshalb nicht beim Körper selbst, sondern bei der Erwartung, Frauen müssten ständig einem bestimmten Ideal entsprechen. Auch ein perfektes Aussehen würde ihrer Ansicht nach nichts daran ändern, dass irgendjemand etwas zu kritisieren findet.

Emma will sich nicht länger rechtfertigen

Nach ihren Erfahrungen zieht die Reality-Bekanntheit nun Konsequenzen. Sie wolle nicht mehr ständig erklären, warum ihr Körper gerade so aussieht, wie er eben aussieht. Damit richtet sie ihre Botschaft nicht nur an die Menschen, die sie öffentlich kritisiert haben, sondern auch an ihre Follower:innen.

„Und ich höre auf mich zu rechtfertigen für mein Gesicht oder für meinen Körper oder für jede Vision von mir, die gerade da ist. Und du solltest das auch“, erklärt Emma. Ihr Appell am Ende ihres Videos ist entsprechend deutlich: „Dein wunderschöner Körper ist nicht dazu da, um kommentiert zu werden, sondern dich durch dein Leben zu tragen.“ Ein klares Zeichen gegen Bodyshaming im Netz.

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