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Der Deal steht!

„Die Höhle der Löwen“: Precision – hier bekommst du den Milch-Ersatz

Eine neue Generation Milch – ganz ohne Kuh: Das Münchner Start-up Precision will mit seiner innovativen Technologie den Milchmarkt verändern. Nach dem Auftritt bei „Die Höhle der Löwen“ nimmt das Projekt weiter Fahrt auf.

Janna Ensthaler (l.) und Judith Williams halten Milchgläser.
Bei der Blindverköstigung kann Precision niemanden täuschen. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Milch gilt als Grundnahrungsmittel, doch ihr ökologischer Fußabdruck ist enorm. Das Start-up Precision aus München setzt genau hier an. Die Gründer Dr. Fabio Labriola, Philipp von Plato und Malte Zeeck haben eine Milchalternative entwickelt, die der klassischen Kuhmilch in Aussehen, Geschmack und Schaumverhalten sehr nahekommt – dabei aber fast vollständig ohne tierische Bestandteile auskommt.

Die Basis bildet die sogenannte Präzisionsfermentation, ein Verfahren, das auch in der modernen Lebensmittelbiotechnologie zunehmend an Bedeutung gewinnt. Damit lassen sich Inhaltsstoffe herstellen, die tierischen Proteinen ähneln, aber pflanzlich erzeugt werden. Precision® verspricht eine Milch, die zu 97 Prozent ohne Kuh auskommt, 70 Prozent weniger Zucker enthält und durch präbiotische Ballaststoffe sogar die Darmgesundheit unterstützen soll.

Mit Erfahrung und Vision in „Die Höhle der Löwen“

Als das Gründerteam bei „Die Höhle der Löwen“ auftrat, war das Ziel klar definiert: 500.000 Euro für acht Prozent Firmenanteile. Die Präsentation sorgte für großes Interesse – nicht zuletzt, weil alle drei Unternehmer bereits erfolgreiche Gründungen hinter sich hatten, darunter Westwing, fashionette und InterNations. Diese Erfahrung half ihnen, ihre Vision professionell zu vermitteln und den wirtschaftlichen Aspekt in den Vordergrund zu stellen.

Die Löwen – Judith Williams, Janna Ensthaler, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Gastlöwe Christian Miele – zeigten sich beeindruckt von der Idee und der technischen Umsetzung. Uneinigkeit herrschte jedoch über die Bewertung und die Markteintrittsstrategie. Frank Thelen lobte das technologische Potenzial und machte ein Angebot über 500.000 Euro für 12 Prozent. Janna Ensthaler bot denselben Betrag, verlangte dafür aber 15 Prozent und betonte ihre Expertise im Bereich Präzisionsfermentation.

Nach intensiven Diskussionen entschieden sich die Gründer schließlich für Frank Thelen. Zuvor hatten sie versucht, ein angepasstes Angebot mit 10 Prozent Beteiligung und einem Meilensteinmodell zu verhandeln, konnten sich damit jedoch nicht durchsetzen. Am Ende einigten sich beide Seiten auf Thelens ursprüngliches Angebot – 500.000 Euro für 12 Prozent.

Was seit dem Deal passiert ist

Nach der Sendung arbeitete Precision weiter an der Markteinführung. Im Fokus steht der Aufbau einer stabilen Lieferkette sowie die Skalierung der Produktion. Anders als viele pflanzliche Alternativen setzt das Unternehmen auf eine Kombination aus Wissenschaft, Technologie und Nachhaltigkeit, um ein möglichst natürliches Produkt herzustellen. Die Resonanz nach der TV-Ausstrahlung fiel positiv aus, besonders unter Konsumentinnen und Konsumenten, die tierische Produkte reduzieren möchten, ohne auf Geschmack zu verzichten.

Das Start-up sieht sich als Teil einer Bewegung, die Milch neu definiert. Die Gründer betonen, dass es ihnen nicht nur um ein weiteres Ersatzprodukt geht, sondern um eine grundlegende Veränderung der Lebensmittelproduktion. Ihr Ziel ist es, eine Alternative zu schaffen, die langfristig auch im Alltag der Verbraucherinnen und Verbraucher selbstverständlich wird.

Wo es Precision® zu kaufen gibt

Der Milch-Ersatz von Precision ist aktuell über den firmeneigenen Online-Shop erhältlich. Dort können Kundinnen und Kunden das Produkt in verschiedenen Varianten bestellen. Eine Listung im Einzelhandel ist laut dem Unternehmen geplant, bislang konzentriert man sich aber auf den Direktvertrieb.

Mit ihrem Auftritt bei „Die Höhle der Löwen“ hat das Gründerteam ein starkes Fundament geschaffen. Precision steht damit exemplarisch für den Wandel der Lebensmittelbranche – weg von der klassischen Tierhaltung, hin zu technologisch entwickelten, ressourcenschonenden Alternativen.

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