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Der Herr der Ringe: Mächtiger als jede Armee - dieser Hund besiegte Sauron!

Sauron sorgte mehrere Zeitalter lang für Angst und Schrecken in Mittelerde. Doch der mächtige Schurke wurde anfangs sogar von einem Hund geschlagen.

Sauron aus Der Herr der Ringe
Sauron hatte auch viel zu lernen. Foto: Warner Bros.

In Mittelerde gibt es mindestens vier Zeitalter, wobei über das Vierte Zeitalter kaum etwas bekannt ist. J.R.R. Tolkien verzichtete darauf, eine Fortsetzung zu „Der Herr der Ringe“ zu schreiben, und so endet die Geschichte mit dem endgültigen Sieg über Sauron und dem damit verbundenen Ende des Dritten Zeitalters.

Die Mittelerde-Adaptionen gingen somit nach und nach in der Zeit zurück. Nach Peter Jacksons „Der Herr der Ringe“-Trilogie erzählten die „Der Hobbit“-Filme von einem früheren Punkt im Dritten Zeitalter, „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ auf Amazon Prime Video behandelt derweil das Zweite Zeitalter, lässt sich dabei jedoch einige Freiheiten und füllt auch erzählerische Lücken, was nicht allen Tolkien-Fans gefällt.

Abgesehen von einem kurzen Rückblick in „Die Ringe der Macht“ wurde das Erste Zeitalter Mittelerdes somit nur in Tolkiens Büchern behandelt. Im „Silmarillion“ und den „Unfinished Tales“ verbergen sich jedoch einige spannende und interessante Ereignisse – etwa Saurons Kampf mit einem Jagdhund.

Der Herr der Ringe: Huan wird aus Valinor verbannt

Huan, der Hund des Vala Oromë, war auf mehrere Arten besonders: Er war ausgesprochen groß, konnte in Ausnahmefällen sprechen, war gegen Zauberei immun und benötigte keinen Schlaf.

Celegorm, einer der Noldor-Elben und ein erfahrener Jäger, erhielt Huan als Geschenk. Durch ihren Aufstand gegen die Valar wurden die Noldor jedoch verbannt, und der Fluch der Noldor traf nun auch Huan. In seinem Schicksalsspruch hieß es, dass Huan im Kampf gegen den größten Wolf, der je gesehen wurde, sterben müsse.

Trotz seiner Treue zu Celegorm begeisterte sich Huan für die Elbin Lúthien, die mit ihrer Schönheit selbst Sauron und Morgoth in ihren Bann zog. Lúthiens große Liebe, der sterbliche Beren, war jedoch auf der Suche nach einem der mächtigen Silmaril, und da Celegorm alle Silmaril für sich haben wollte, sperrte er Lúthien kurzerhand ein.

Der Herr der Ringe: Sauron gegen Huan und Lúthien

Huan und Lúthien wurden in Die Ringe der Macht auch von den Elben aus Lindon gewürdigt
Bildunterschrift eingeben Foto: Amazon Prime Video

Huan entschloss sich dazu, Lúthien zur Flucht zu verhelfen, und gemeinsam machten sie sich auf den Weg zur Festung Minas Tirith, wo Sauron Beren gefangen hielt. Der Dunkle Herrscher, der damals noch Morgoth diente, hetzte mehrere Wölfe auf die Eindringlinge, die jedoch von Huan besiegt werden konnten.

So zog Sauron selbst in den Kampf und wollte sich Huans Schicksalsspruch zunutze machen. Er verwandelte sich in einen Wolf, fest davon überzeugt, der stärkste Wolf aller Zeiten zu sein und somit die Ursache für Huans Tod.

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Lúthien schwächte den angreifenden Sauron-Wolf mit einem Zauber, und anschließend musste sich Sauron Huan geschlagen geben. Nach der Rettung von Beren traf das Trio erneut auf Celegorm, der die geflohene Lúthien wieder festnehmen wollte. Huan ging jedoch dazwischen und verteidigte seine Begleiter.

Der Herr der Ringe: Huans Tod

Huans Schicksalsspruch erfüllte sich später, als er mit Carcharoth, dem Wolf von Morgoth, aneinandergeriet. Carcharoth biss Beren die Hand ab, in der dieser einen Silmaril trug. Das fügte Carcharoth in seinem Innersten aber so große Schmerzen zu, dass er wild durch die Wälder Doriaths zog. Beren schloss sich einem Trupp an, der den Wolf endgültig besiegen wollte und auch Huan war dabei. Beim darauffolgenden Kampf kamen Beren, Huan und Carcharoth ums Leben.

Auch wenn Sauron den Kampf gegen Huan überlebte, wurde ihm seine Selbstüberschätzung fast zum Verhängnis. Ein Fehler, aus dem Sauron zweifellos lernte, bevor er mit den Ringen der Macht neues Unglück über Mittelerde brachte.

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