„Das machen wir eher selten“: Dunja Hayali rechtfertigt sich für kommendes Interview

Dunja Hayali erklärt in einem neuen „Abwaschvideo“ auf Instagram, warum sie für ein kommendes Interview eine Ausnahme macht.

In einer Lounge sitzt Dunja Hayali und schaut in die Kamera.
Dunja Hayali gewährt ihren Followern interessante Einblicke hinter die Kulissen. Foto: ZDF/Felix Korfmann

Dunja Hayali spricht in ihren „Abwaschvideos“ regelmäßig über ihre Gedanken am Abend. In ihrem neuesten Clip geht es um ein Interview, das am nächsten Tag gesendet werden soll. Die Moderatorin erklärt, warum sie dabei eine für sie ungewohnte Entscheidung trifft.

„So, die Sendung von heute ist rum, Strich drunter“, beginnt Hayali. Ihre Gedanken seien aber schon beim nächsten Tag. Gegen 17 Uhr stehe eine Voraufzeichnung an. „Das machen wir eher selten, ist auch ungewöhnlich, geht aber nicht anders aus Termingründen“, sagt sie.

Warum es eine Ausnahme gibt

Der Grund für die Aufzeichnung sei, dass ihr Gesprächspartner bei dem anstehenden Koalitionsausschuss dabei sein werde. „Wir haben echt viele Fragen, also ich, in dem Fall haben wir natürlich ja gesagt“, erklärt Hayali.

Sie betont, dass sich bis zum Zeitpunkt der Sendung keine wesentliche neue Lage oder Entwicklung ergeben werde. „Da wird also jetzt nicht irgendwie großartig noch sich was verändern oder passieren.“

Trotzdem bleibt sie bei ihrer grundsätzlichen Haltung: „Ich bin ein Live-Kind, ich mag so Aufzeichnungen nicht.“ Für sie gelte: „Frage Frage, Antwort Antwort, Fehler Fehler, gesendet ist gesendet und dann ist es halt so.“

„Live on Tape“ – und kaum Korrekturen

Hayali spricht von der Aufzeichnungsform „Live on Tape“. Das bedeute, dass weder ihr Gast noch sie selbst sagen könnten: „Oh, das habe ich jetzt nicht gut formuliert“ oder „Hmm, das würde ich gerne nochmal machen.“

„Da muss schon echt viel passieren, dass wir sagen, wir starten die Aufzeichnung noch mal neu“, sagt sie. Nichtsdestotrotz bleibe die Anspannung und die Konzentration hoch. Auch die Uhrzeit spiele eine Rolle.

Die Moderatorin nennt einige der Themen, die sie im Gespräch behandeln möchte: Rente, Steuern, Klima. „Ich habe keine Ahnung, also da sind 1000 Sachen“, sagt sie. Vielleicht bereite sie sich auch schon ein bisschen vor.

Dann blickt sie auf die Uhr: „Ah nee, es ist schon 11 Uhr, ich glaube, ich stehe lieber ein bisschen eher auf, oder?“ Nach einem kurzen „Naja, mal gucken“ verabschiedet sie sich mit den Worten: „Gute Nacht jedenfalls, bis morgen.“