„Das große Promi-Büßen“ fliegt bei ProSieben raus – so geht es mit der Show weiter
Olivia Jones bittet wieder zur „Runde der Schande“ – doch Fans müssen 2026 an anderer Stelle nach „Das große Promi-Büßen“ suchen. ProSieben verabschiedet sich von der Realityshow. Die neue Staffel erscheint zunächst bei Joyn und bekommt anschließend einen neuen Platz im Free-TV.

Bei „Das große Promi-Büßen“ gehört es zum Konzept, dass die Kandidat:innen mit ihrer Vergangenheit konfrontiert werden. Nun beginnt für die Sendung selbst ein neues Kapitel: Nach mehreren Jahren bei ProSieben steht ein Senderwechsel bevor.
Die gute Nachricht vorweg: Trotz der Veränderung wird die Realityshow nicht eingestellt. Tatsächlich müssen Streaming-Fans gar nicht mehr lange auf Nachschub warten. Am 26. Oktober 2026 startet die neue Staffel bei Joyn. Wer die Folgen lieber im klassischen Fernsehen verfolgt, braucht dagegen etwas mehr Geduld – und muss anschließend den richtigen Sender einschalten.
„Das große Promi-Büßen“ wechselt 2026 zu Sat.1
Erst am 24. November feiert die neue Staffel ihre Free-TV-Premiere. Anders als in den vergangenen Jahren läuft sie dann jedoch nicht mehr bei ProSieben. Sat.1 übernimmt „Das große Promi-Büßen“ und zeigt die Folgen immer dienstags ab 22.10 Uhr.
Die Sendung erhält damit keinen Sendeplatz um 20.15 Uhr, sondern wird von Beginn an im späteren Abendprogramm untergebracht. Zwischen der ersten Veröffentlichung bei Joyn und dem Start bei Sat.1 liegt zudem fast ein Monat.
Schwache Quoten wurden für „Das große Promi-Büßen“ zum Problem
Der Abschied von ProSieben lässt sich auch vor dem Hintergrund der bisherigen Quotenentwicklung betrachten. Als „Das große Promi-Büßen“ 2022 erstmals ausgestrahlt wurde, durfte die Sendung noch zur besten Sendezeit ran.
Auch die folgenden Staffeln starteten bei ProSieben zunächst in der Primetime. Die Reichweiten gingen jedoch zurück. In der vergangenen Staffel zog der Sender bereits Konsequenzen und nahm eine Änderung am Programm vor: Die Realityshow wurde noch während der laufenden Staffel vom ursprünglichen Sendeplatz in den späteren Abend verschoben.
Die erhoffte deutliche Verbesserung blieb dort ebenfalls aus. 2026 versucht es die Sendergruppe deshalb mit einer anderen Konstellation: Joyn bekommt den zeitlichen Vorsprung, Sat.1 übernimmt später die lineare Ausstrahlung. Ob das Format dort besser funktioniert, dürfte sich ab Ende November zeigen.
„Runde der Schande“ bleibt Herzstück der Realityshow
Denn während sich der Ausstrahlungsweg ändert, bleibt „Das große Promi-Büßen“ seinem Konzept treu. Die Kandidat:innen müssen sich nicht nur in Challenges behaupten und um ihren Verbleib sowie ein Preisgeld kämpfen. Besonders entscheidend sind weiterhin die „Runden der Schande“ mit Olivia Jones. Darin werden die Teilnehmer:innen mit problematischen, kontroversen oder öffentlich diskutierten Momenten aus ihrer Vergangenheit konfrontiert. Anschließend müssen sie sich mit ihrem damaligen Verhalten auseinandersetzen. Das klappt mal mehr und mal weniger gut: In der kommenden Staffel soll Kandidat Eike Immel noch während der Dreharbeiten rausgeflogen sein.
Der Senderwechsel führt damit nicht zu einem kompletten Neustart der Show. Vielmehr wird das bestehende Format an anderer Stelle fortgesetzt.







