„Promi Büßen“-Abbruch: Eike Immel sorgt beim Dreh der neuen Folgen für Eklat
Das war ein kurzer Auftritt: Kaum war Eike Immel beim „Promi Büßen“ angekommen, sorgte er bereits für einen Eklat. Die Folge: Abpfiff für den Ex-Torwart

Er gehörte zu den Stars des deutschen Fußballs: Eike Immel war als Nationalspieler bei den Weltmeisterschaften 1982 und 1986 und den Europameisterschaften 1980 und 1988 dabei. Doch nach der Karriere ging es für ihn bergab. Heute lebt der 65-Jährige vom Bürgergeld. Mit Reality-Shows wollte er seine Einnahmen aufbessern. Doch das klappte nur bedingt. Bei „Promis unter Palmen“ musste in Folge 2 bereits gehen.
Erst eine Ermahnung – dann der Rauswurf
Dann landete er auch noch wegen Betrug vor Gericht. Jetzt sollte er beim „Promi Büßen“ die Chance bekommen echte Reue zu zeigen. Doch der Auftritt hat für ihn offenbar fatale Folgen. Denn: Nur 48 Stunden nach seinem Einzug gab es für Eike Immel bereits die rote Karte.
Angefangen hat der Streit mit einem Wort. Laut Bild diskutierten die Kandidaten über das Wort „N...kuss“. „Er hat zuerst gesagt, dass er das Wort weiterhin benutzt, auch wenn das jetzt nicht mehr zeitgemäß ist“, so eine Mitarbeiterin zu Bild. Dafür gab es eine Ermahnung von den Verantwortlichen. Doch das interessierte ihn offenbar nicht.
Er musste das Camp „wegen mehrfacher Grenzüberschreitungen“ verlassen
Stattdessen soll es weitergegangen sein. So soll Eike Immel laut Bild die erste Strophe des Deutschlandliedes zitiert haben. Die Strophe ist zwar nicht offiziell verboten, aber seit Ende des zweiten Weltkriegs eng mit dem Gedankengut der Nazis verbunden. Für die Produktion war das zu viel. „,Das große Promi-Büßen' war für Eike Immel kurz nach der Verkündung seiner Teilnahme auch schon wieder vorbei“, so Joyn-Sprecher Christoph Körfer zu Bild. „Das Camp musste er bereits am zweiten Abend aufgrund mehrfacher Grenzüberschreitungen verlassen. Warum es zu seinem Ausschluss aus dem ,Promi-Büßen‘ kam, können die Zuschauerinnen und Zuschauer im Herbst auf Joyn sehen.“
Eike Immel selbst scheint seinen Auftritt bereits zu bereuen: „Ich bin da auf den Zoff überhaupt nicht stolz und möchte auch um Entschuldigung bitten“, sagte er gegenüber Bild. Eigentlich wollte er über Sinn und Unsinn einer ‚Sprachpolizei‘ sprechen. „Da bin ich aber auch gar nicht mit durchgekommen. Ich stand direkt im Fokus.“ Und er betont: „Ich bin doch kein Rassist und weit weg von rechtem oder diskriminierendem Gedankengut. Ich habe früher beim Kicker angerufen, wenn die den Frauenfußball vergessen haben.“

