„Dafür ist Ballermannmusik prädestiniert“: DSDS-Jurorin Isi Glück polarisiert mit AfD-Spruch
Isi Glück will ihre Musik bewusst frei von Politik halten. Deshalb lehnte die DSDS-Jurorin sogar einen Anti-AfD-Song ab – und erklärt nun ihre Beweggründe.

Als Ballermann-Star steht Isi Glück vor allem für Party, gute Laune und möglichst wenig Alltagssorgen. Genau dabei soll es nach ihrem Willen auch bleiben. Politische Botschaften haben auf ihrer Bühne keinen Platz – unabhängig davon, um welche Partei oder welches Thema es geht.
Diese Haltung führte bereits 2025 zu einer bemerkenswerten Absage: Carolin Kebekus wollte Glück für ihren Anti-AfD-Song „Blau“ gewinnen. Die Partysängerin entschied sich dagegen. Nun erklärt die heutige DSDS-Jurorin im Podcast „{ungeskriptet}“ ausführlich, warum sie bei dem Projekt nicht mitmachen wollte.
Isi Glück: „Dafür ist Ballermannmusik prädestiniert“
Für Glück ist entscheidend, warum Menschen überhaupt zu ihren Auftritten kommen. Sie wolle ihrem Publikum einige Stunden bieten, in denen politische Debatten und andere Probleme keine Rolle spielen.
Die Menschen wollten bei ihren Shows „diesen ganzen Kram mit Politik“ für einen Moment vergessen. Ihr Fazit: „Dafür ist Ballermannmusik prädestiniert.“
Deshalb habe sie bei Kebekus' Anfrage auch nicht lange überlegen müssen. Innerhalb weniger Minuten sei für sie klar gewesen, dass sie nicht mitmachen wolle.
Der Grund liege nicht darin, dass sie speziell gegen Kritik an der AfD sei. Glück betont vielmehr, ihre Musik grundsätzlich „unpolitisch“ halten zu wollen. Ein Anti-AfD-Song passe deshalb für sie nicht zu dem Image, für das sie auf der Bühne stehe.
Darum sagte Isi Glück Carolin Kebekus ab
Kebekus hatte ihren Song „Blau“ im Mai 2025 in ihrer ARD-Show präsentiert. Mit dem Ballermann-artigen Lied wollte sie die Farbe Blau nicht der AfD überlassen und gleichzeitig ein Zeichen gegen rechts setzen.
Dafür hatte die Comedienne nach eigenen Angaben mehrere bekannte Stars der Mallorca-Szene angefragt – kassierte allerdings Absagen. Kebekus zeigte sich damals enttäuscht und erklärte, für ein Zeichen gegen rechts sollte eigentlich immer Zeit sein.
Isi Glück machte schon damals öffentlich, dass ihre Entscheidung nicht allein mit der AfD zu tun habe. Auch bei einem anderen politischen Thema oder einer anderen Partei hätte sie nach eigener Darstellung abgelehnt. Der Ballermann sei für sie eine „politikfreie Zone“.
Dass eine Zusammenarbeit mit Kebekus für Aufmerksamkeit gesorgt hätte, war ihr durchaus bewusst. Trotzdem wolle sie nicht jede mögliche Schlagzeile mitnehmen, nur um im Gespräch zu bleiben.
Isi Glück zieht bei Rassismus eine klare Grenze
Ganz ohne gesellschaftliche Grenzen kommt ihre Haltung allerdings nicht aus. Dass sie keine politischen Songs veröffentlichen möchte, bedeutet laut Glück nicht, dass bei Partymusik alles erlaubt sei.
Bei Rassismus und Diskriminierung zieht sie ausdrücklich eine Grenze. Solche Inhalte ließen sich für sie auch nicht mit dem Hinweis auf Satire oder Humor rechtfertigen.
Damit ist ihre Aussage keine öffentliche Unterstützung für die AfD. Es ist allerdings anzunehmen, dass Glück es sich auch nicht mit möglichen AfD-Anhängern in ihrer Fanbase verscherzen will.






