Da kommt Stimmung auf: Heute wird die „Tatort“-Wiederholung „Tanzmariechen“ gezeigt
Passend zur fünften Jahreszeit zeigen die Öffentlich-Rechtlichen eine stimmige „Tatort“-Wiederholung. Welches Team ermittelt und was kann man erwarten?

Ballaufs und Schenks 69. Fall „Tanzmariechen“ wird heute Abend wiederholt und leitet schon wenige Tage vor Rosenmontag die Faschingsgefühle ein. Aber wieso ist der fast zehn Jahre alte Fall ein TV-Tipp, und macht der Fall Lust auf die anstehenden Festlichkeiten?
„Tanzmariechen“: Worum geht es in der „Tatort“-Wiederholung?
Die Tanztrainerin Elke Schetter (Katja Heinrich) wurde im Karnevalsverein „De Jecke Aape“ erschlagen. Prompt stehen Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Schenk (Dietmar Bär) zwischen Clownsköpfen sowie anderen Karnevalsdekorationen und müssen die Ermittlungen beginnen. Dabei begegnen sie den Tänzerinnen des Vereins, die alle in einem knallharten Konkurrenzkampf stehen, da die Position des Tanzmariechens heiß begehrt ist. Darüber hinaus stoßen die Ermittler auch auf die Geschichte der 16-jährigen Evelyn (Stella Holzapfel), die vor einigen Monaten von einer Brücke gesprungen ist. Für Ballauf und Schenk beginnt eine verschrobene Reise in den Karnevalskosmos …
„Tatort“ heute: Liebe zum Detail und dennoch ein Fehler …
Als der „Tatort“ am 19. Februar 2017 erschien, konnte man vor allem erkennen, dass sehr darauf geachtet wurde, den Fall so authentisch wie möglich einzufangen. So sieht man in den Tanzszenen beispielsweise Mitglieder des Tanzcorps Fidele Sandhasen Oberlar, die aus Troisdorf kommen. Darüber hinaus wurden etliche Requisiten aus dem Fundus des Karnevalsmuseums ausgeliehen. Auch die Büttenrede, die man in der Episode hören kann, wurde von einem waschechten Karnevalsrhetoriktrainer – in diesem Falle Marco Ringel – geschrieben.
Dennoch gab es eine Sache, die bemängelt wurde: Evelyn, die sich, wie bereits erwähnt, am Anfang des Falls von einer Brücke stürzt, hat ein Grab mit Grabstein. Doch auf ebenjenem Grabstein wurde der Name der fiktiven Figur falsch geschrieben. Anstelle von Evelyn Pösel konnte man „Eveyln Pösel“ lesen.
„Tanzmariechen“: Wo kann man den „Tatort“ sehen?
Wer die Liebe zum Detail oder diesen Filmfehler entdecken will, kann das am heutigen Abend tun. „Tanzmariechen“ wird ab 20:15 Uhr im WDR gezeigt. Darüber hinaus ist der Fall auch jetzt schon in der ARD-Mediathek verfügbar – und das sogar in zwei Versionen: einerseits in der Urfassung und andererseits in klarer Sprache.






