Gaming

„Crimson Desert“ punktet visuell, hat jedoch auch noch einige Schwächen

Das Open World-Action-Adventure „Crimson Desert“ setzt auf ein mittelalterliches High-Fantasy-Setting und eine offene Spielwelt. Doch kann es hiermit wirklich punkten?

Die Hauptfigur von Crimson Desert steht auf einer Wiese und umarmt einen Hund
„Crimson Desert“ wird Anfang 2026 veröffentlicht. Foto: Pearl Abyss

Hinter „Crimson Desert“ steht die südkoreanische Firma Pearl Abyss, Entwickler und Publisher des bekannten MMORPG „Black Desert“. Anders als beim Vorgänger handelt es sich diesmal jedoch nicht um ein MMO, sondern um ein Single-Player-Action-Adventure mit optionalen Multiplayer-Elementen. Das „Crimson Desert“ vereint epische Kämpfe, offene Welt und düstere Magie – doch die Gamescom-Demo zeigt Licht und Schatten.

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Spielwelt und Handlung

Die Geschichte spielt auf dem vom Krieg zerrütteten Kontinent Pywel, wo drei Clans um die Vorherrschaft kämpfen. Ihr steuert den einsamen Söldner Kliff Greymane, der im Laufe des Spiels Dörfer beschützt, mit NPCs interagiert und deren Probleme löst. Die offene Welt ist vielfältig gestaltet: verschneite Gebirge, grüne Ebenen, felsige Hochländer, blutrote Wüsten und schwebende Königreiche à la „The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom laden zur Erkundung ein.

Reittiere, Heißluftballons, Parkour-Elemente und sogar fliegende Drachen eröffnen zahlreiche Möglichkeiten, sich durch Pywel zu bewegen. Wer gerade kein Pferd hat, kann sich eines zähmen – oder auf weniger legale Weise beschaffen. Aber Vorsicht: Moralisch fragwürdiges Verhalten bleibt nicht folgenlos und kann etwa das Verhalten von Händlern oder Gesetzeshütern beeinflussen. Neben der Hauptstory erwarten euch zahlreiche Nebenquests und Rätsel, die ihr an Aushängetafeln annehmen könnt. Ihr trefft auf friedliche Tiere wie Hunde und Katzen – die ihr alle streicheln könnt – aber auch auf wilde Bären und Wölfe. Angelmöglichkeiten ergänzen die Interaktion mit der Natur.

Erste Eindrücke zum Gameplay

Die 45-minütige Demo auf der Gamescom 2025 führte direkt ins chaotische Schlachtfeld. Inmitten von Rauch, Explosionen und Geschützfeuer kämpfte sich Kliff durch die Region Calphade – gegen eine Rebellion, über deren Hintergründe wenig bekannt wurde. Die Aufgaben reichten vom Zerstören von Wachtürmen bis zum Unterstützen verwundeter Soldaten, blieben aber oberflächlich.

Die Steuerung offenbarte hier noch Schwächen: Überladene Tastenbelegung, ungewohnte Eingaben und ein fehlendes Auto-Lock machten präzise Kämpfe unnötig kompliziert. Besonders beim Tragen einer Flagge, das mehrere gleichzeitige Eingaben verlangte, sorgte die Bedienung für Frust. Ein Bosskampf erforderte dann den geschickten Einsatz von Umgebungsobjekten, war aber durch eine unruhige Kamera, Pop-ins und fehlende Kantenglättung erschwert.

Visuell kann „Crimson Desert“ jedoch in vielen Bereichen glänzen. Die hauseigene BlackSpace Engine liefert atmosphärische Lichtstimmungen, detailreiche Umgebungen, Tag-Nacht-Wechsel und dynamisches Wetter.

Fazit: Überzeugt „Crimson Desert“?

„Crimson Desert“ bringt viele spannende Ideen mit, doch die Gamescom-Demo offenbarte auch klare Schwächen bei der Steuerung und dem Kampfsystem. Sollte es den Entwicklern gelingen, diese Baustellen bis zum geplanten Release im ersten Quartal 2026 zu schließen, könnte aus der Geschichte ein solides Abenteuer entstehen. Bis dahin bleibt abzuwarten, wie viel vom Potenzial tatsächlich ausgeschöpft wird...

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