CompactGreens nach „Die Höhle der Löwen“: Das wurde aus dem modernen Pflanzsystem
Salat und Kräuter will man nicht immer wieder kaufen müssen, doch ohne Garten gibt es kaum eine Alternative. Das soll sich mit CompactGreens ändern!

Max Lauterbach, Simon Zitzmann, Jonas Frank, Nick Werneck und Niklas Gabriel sorgen mit ihrem vollautomatisierten Pflanzsystem CompactGreens für Begeisterung bei den Investoren.
Die Idee der fünf Abiturienten: frische Kräuter, Salate und sogar Tomaten, Chilis und Erdbeeren direkt in den eigenen vier Wänden anbauen – und das ganz ohne grünen Daumen. Die modulare Pflanzenwand arbeitet mit einem Wassertank und einer selbst entwickelten Bewässerungstechnik.
Über eine App lassen sich die Pflanzen individuell anlegen, während Licht und Bewässerung automatisch auf ihre Bedürfnisse abgestimmt werden. „Du musst also nur den Wassertank auffüllen, den Rest erledigt die Wall“, erklären die Gründer ihren Ansatz.
Nach zwei Jahren Entwicklungsarbeit haben die fünf ihr Beta-Testing abgeschlossen und bereits mehr als 170 Kaufanfragen gesammelt. Nun wollen sie den nächsten Schritt gehen: Für 180.000 Euro bieten sie den Löwen 15 Prozent ihrer Anteile an.
Frank Thelen gerät ins Schwärmen
Das Pflanzsystem kostet, je nach Größe, 250 bis 350 Euro, ein Salatsetzling kostet 1,30 Euro. Für die Wasser- und Stromkosten sind pro Salat ca. 17 Cent zu berechnen, wenn dieser 24 Tage wächst. Eine Marge von 20 Prozent begeistert die Löwen allerdings noch nicht.
Bevor die Löwen sich überlegen, ob sie zu einem Deal bereit sind, lädt Ralf die fünf Gründer ein, selbst einmal auf den Plätzen der Löwen Platz zu nehmen – dort könnten sie schließlich eines Tages selbst landen.
Von den Löwen gibt es viel Anerkennung. Die Gründer werden für ihren Auftritt, ihre Vorbereitung und ihre Antworten auf die Fragen der Löwen gelobt: „Das ist das, was Deutschland braucht“, meint Frank.
Carsten Maschmeyer ist überzeugt vom Produkt, aber vor allem auch von den Gründern. Daher akzeptiert er das recht hoch angesetzte Angebot und ist bereit für einen Deal.
Frank Thelen steigt allerdings trotz anfänglicher Begeisterung aus. Er zweifelt daran, dass genügend Menschen knapp 300 Euro zahlen würden, um sich dann einen großen Holzkasten an die Wand zu hängen und diesen auch noch an den Strom anzuschließen. Ralf Dümmel steigt ebenfalls aus, ist aber froh, dass es bereits ein Angebot gibt. Janna Ensthaler macht Carsten ebenfalls keine Konkurrenz, ihr würde es auch zu schwerfallen, mit den noch jungen Gründern im Notfall streng zu werden.
Dagmar Wöhrl hingegen ist ebenfalls interessiert, auch sie wäre zum Deal unter den genannten Bedingungen bereit.
Die Gründer beraten sich und entscheiden sich letztendlich für Dagmar.
So geht es nach der Sendung weiter
CompactGreens gibt es aktuell über den eigenen Onlineshop zu kaufen. Mittlerweile werden sogar vier unterschiedliche Größen angeboten, durch eine aktuelle 15-Prozent-Aktion geht es schon bei 211,65 Euro los. Die Farben der Wall lassen sich frei wählen, eine persönliche Gravur ist gegen Aufpreis möglich. Wer jetzt bestellt, kann zwischen Ende November und Mitte Januar mit der eigenen Wall rechnen.








