Christian Ulmen: Sein Anwalt dementiert Deepfake-Video Vorwürfe!
Die Vorwürfe gegen Christian Ulmen wiegen schwer. Bislang schweigt der Schauspieler. Jetzt bezieht sein Anwalt Stellung...

Sie erhielt Morddrohungen, doch davon ließ sie sich nicht einschüchtern: Mit schusssicherer Weste und Polizeischutz sprach Schauspielerin Collien Fernandes (44) auf einer Demo in Hamburg. Sie kämpft gegen sexualisierte Gewalt, die sie selbst zehn Jahre lang erlebte. Und Zehntausende kämpfen mit ihr.
„Zu keinem Zeitpunkt Deepfake-Videos hergestellt“
Dazu haben sich viele Freunde und Kollegen öffentlich an ihre Seite gestellt. Nur einer schwieg bislang: Ihr Ex-Mann Christian Ulmen (50), gegen den sie schwere Vorwürfe erhoben hat. Jetzt bricht Ulmens Anwalt sein Schweigen – und dementiert die Deepfake-Vorwürfe: „Unser Mandant hat zu keinem Zeitpunkt Deepfake-Videos von Frau Fernandes oder anderen Personen hergestellt und/oder verbreitet“, so Anwalt Christian Schertz. „Entsprechende Darstellungen sind falsch.“ Und weiter: „Mit der aktuell geführten Debatte über Strafbarkeitslücken bei Deepfake-Pornografie stehen die Geschehnisse mithin in keinem Zusammenhang.“
Dabei bleibt es nicht. Auch zu anderen Vorwürfen nimmt der Anwalt Stellung: „Der SPIEGEL berichtet über einen Streit unseres Mandanten mit Frau Fernandes und darüber, dass unser Mandant in diesem Zusammenhang von den spanischen Behörden auf Mallorca vorübergehend festgenommen worden sei. Es kam zu keinerlei einseitigen Gewalthandlungen und/oder Bedrohungen unseres Mandanten.“
Collien Fernandes hatte am ganzen Körper blaue Flecken
Und weiter: „Hierzu ist (...) festzustellen, dass auch Frau Fernandes im Zuge desselben Geschehens durch die spanische Polizei nachweislich wegen körperlicher Gewalt an unserem Mandanten, der eine Verletzung am Hals aufwies, vorübergehend festgenommen worden war. Die Polizei, dies ist eindeutig belegt, ging insofern von beidseitigen Verfehlungen aus. Eine einseitige Schuldzuweisung gegenüber unserem Mandanten gab es nicht.“
Für Collien Fernandes sind diese Aussagen „Wahnsinn“, wie sie auf Instagram schreibt: „Oh mein Gott! Ich glaube es nicht! Er hatte einen kleinen Kratzer am Hals (weil mir ein Nagel eingerissen war) und hat selbst der Polizei gegenüber geäußert, dass ich ihm keinerlei Gewalt angetan habe“, schreibt sie auf Instagram. „Und nun wird von einer Verletzung am Hals geschrieben, während ich am ganzen Körper blaue Flecken hatte, dies ist nachweislich dokumentiert.“
„Der Alptraum hört nicht auf“
Für sie ist die Stellungnahme des Anwalts „ein Nebenschauplatz, den die Gegenseite nun aufzublasen versucht. Und das finde ich unfassbar armselig“, so Collien Fernandes gegenüber Bild. Diese Reaktion schockiere sie „mittlerweile fast noch mehr, als der Missbrauch, den ich über so viele Jahre hinnehmen musste. Der Albtraum hört nicht auf!“
Dagegen betont Ulmens Anwalt: „Kernpunkte der Berichterstattung über unseren Mandanten sind damit nachweislich unvollständig und falsch. Die Berichterstattung ist daher nunmehr Gegenstand einer gerichtlichen Auseinandersetzung. Wir bitten daher unbedingt, die Persönlichkeitsrechte unseres Mandanten künftig zu beachten und von einseitigen Darstellungen abzusehen.“
Quellen
Instagram/collien_ulmen






