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Bud Cort (77) ist tot – das ist zur Todesursache des „Harold und Maude“-Stars bekannt

„Harold und Maude“ machte ihn weltberühmt, nun ist Schauspieler Bud Cort mit 77 Jahren gestorben.

Ruth Gordon und Bud Cort in „Harold und Maude“.
„Harold und Maude“ gilt heutzutage als Kutfilm und machte Bud Cort unsterblich. Foto: TMDB

Hollywood trauert um einen besonderen Charakterdarsteller: Bud Cort, unvergessen als Harold im Kultfilm „Harold und Maude“, ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Sein Tod wurde von einem engen Freund bestätigt.

Cort starb am Mittwoch in Connecticut nach langer Krankheit. Sein langjähriger Freund Dorian Hannaway machte die Nachricht öffentlich.

Mit seiner Rolle in Hal Ashbys Klassiker „Harold und Maude“ (1971) schrieb Cort Filmgeschichte. Obwohl der Film anfangs an den Kinokassen schwächelte, entwickelte er sich über die Jahre zu einem der größten Kultfilme überhaupt.

Die Rolle seines Lebens

In „Harold und Maude“ spielte Cort einen 20-jährigen jungen Mann, der vom Tod besessen ist und mehrfach inszenierte Suizidversuche vortäuscht. Sein Leben verändert sich grundlegend, als er die 79-jährige Holocaust-Überlebende Maude (Ruth Gordon) kennenlernt.

Regisseur Cameron Crowe beschrieb den Film 2011 für das American Film Institute so: „Ein junger Mann, der vom Tod besessen ist, verliebt sich in eine alte Frau, die vom Leben besessen ist. Sie stirbt und lehrt den Jungen, wie man lebt,“ und weiter: „Und das alles wird untermalt von Musik [von Cat Stevens], die einem unter die Haut geht. ... Dieser Film hat bis heute nichts von seiner Aktualität verloren.“

Corts Chemie mit Ruth Gordon überzeugte damals Regisseur Hal Ashby und Drehbuchautor Colin Higgins sofort. Für seine Darstellung wurde er für einen BAFTA Award als vielversprechendster Nachwuchsdarsteller sowie für einen Golden Globe als bester Hauptdarsteller in einer Komödie oder einem Musical nominiert.

Von New York nach Hollywood

Geboren wurde Bud Cort als Walter Edward Cox in Rye, New York. Um Verwechslungen mit dem Schauspieler Wally Cox zu vermeiden, änderte er später seinen Namen. Er besuchte die Schule in New Rochelle und begeisterte sich schon früh für das Theater – besonders Broadway-Shows hatten es ihm angetan.

Cort zog später nach Los Angeles, um im Filmgeschäft Fuß zu fassen. Regisseur Robert Altman gab ihm zunächst eine kleine Rolle in „MASH“, bevor er ihn für die Hauptrolle in „Brewster McCloud“ besetzte.

Vielseitige Karriere und ein schwerer Unfall

Neben „Harold und Maude“ war Cort in zahlreichen weiteren Filmen zu sehen, darunter „She Dances Alone“, „Electric Dreams“, „Die Tiefseetaucher“, „Heat“, „Dogma“, „Coyote Ugly“ und „Pollock“.

Auch im Fernsehen hinterließ er Spuren: In Animationsserien wie „Superman: The Animated Series“, „Static Shock“ und „Justice League Unlimited“ lieh er der Figur Toyman seine Stimme. 1991 schrieb, inszenierte und spielte er zudem im Film „Ted and Venus“.

1979 überlebte Cort nur knapp einen schweren Autounfall. Die zahlreichen Operationen danach beeinträchtigten seine Karriere nachhaltig.

Bud Cort hinterlässt seinen Bruder Joseph Cox, seine Schwester Kerry Cox sowie weitere Geschwister, Schwägerinnen, Schwäger und mehrere Nichten und Neffen.

Quellen
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