BR gibt Tod von Manfred Vorderwülbecke bekannt
Manfred Vorderwülbecke, einer der bekanntesten Sportjournalisten Deutschlands, ist im Alter von 86 Jahren verstorben. Sein Schaffen prägte Generationen von Zuschauern und machte Wintersport im deutschen Fernsehen salonfähig.

Als Moderator, Reporter, Ideengeber und echte BR-Legende schrieb Manfred Vorderwülbecke Fernsehgeschichte. Nun ist er im Alter von 86 Jahren gestorben. Bereits Ende der 1960er-Jahre startete Vorderwülbecke beim Bayerischen Rundfunk und setzte bald neue Maßstäbe für den Sportjournalismus in Deutschland. Gemeinsam mit Eberhard Stanjek entwickelte er 1976 die bis heute beliebte Sendung „Blickpunkt Sport“. Ein Format, das für Millionen zum Sonntagabend gehörte.
Trauriger Abschied von einer Legende
Wintersport war für Vorderwülbecke mehr als ein Beruf. Seine Leidenschaft für Ski und Berichterstattung verschmolz in der Kultsendung „Tele-Ski“. Zusammen mit Fritz von Thurn und Taxis berichtete er über 15 Jahre hinweg vom alpinen Skizirkus und war bei unvergesslichen Momenten wie den Olympischen Winterspielen 1976 hautnah dabei. Die BR-Reihe „Tele-Ski“ besitzt bis heute Kultstatus bei Wintersportfans.
BR-Sportchef Christoph Netzel würdigte Vorderwülbeckes Arbeit in einem emotionalen Nachruf: „Mit VW, wie ihn viele liebevoll nannten, verliert die BR-Sportredaktion einen Großen, einen Sympathieträger, eine Stimme des Wintersports und einen Pionier des Sportjournalismus. Die von ihm erfundene Sendereihe ‚Tele-Ski‘ ist bis heute ein unvergessener Kult-Klassiker.“
Manfred Vorderwülbecke bleibt untrennbar verbunden mit der Sportberichterstattung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Er sorgte für unvergessliche TV-Momente, die viele Zuschauer geprägt haben. Die BR-Familie und viele Sportfans werden ihn sehr vermissen ...







