Boris Becker spricht über Untreue in seiner Ehe – das Netz reagiert mit Spott
Boris Becker spricht im Podcast über eine Affäre in seiner Ehe mit Barbara Becker – seine Klarstellung sorgt im Netz für Diskussionen …

Die Beziehung zwischen Boris Becker und Barbara Becker gehörte in den 90er-Jahren zu den bekanntesten Promi-Ehen Deutschlands. Doch hinter der glamourösen Fassade lief längst nicht alles harmonisch. In einem Podcast blickt der ehemalige Tennisstar nun auf das Ende der Beziehung zurück – und spricht auch über seine Untreue während der Ehe.
Rückblick auf eine Ehe im Rampenlicht
Im „The Louis Theroux Podcast“ spricht Boris Becker ausführlich über seine Vergangenheit. Dabei geht es auch um seine Ehe mit Barbara Becker, aus der die beiden Söhne Noah und Elias Becker hervorgehen. Über Jahre galt das Paar als eine der großen Vorzeige-Beziehungen der internationalen Promi-Welt. Doch hinter den Kulissen wuchs der Druck – nicht zuletzt wegen Beckers Affären, die immer wieder für Schlagzeilen sorgten. Besonders ein Seitensprung sorgte damals weltweit für großes Aufsehen.
Die Geschichte hinter dem Treuebruch
Im Gespräch erinnert Moderator Louis Theroux an eine Version der Ereignisse, die sich über Jahre hartnäckig gehalten hat. Demnach soll Barbara Becker schwanger gewesen sein und im Krankenhaus gelegen haben, als Boris Becker fremdgegangen sein soll. In manchen Darstellungen heißt es sogar, sie habe bereits in den Wehen gelegen, während sich der Seitensprung ereignete.
Becker ordnet diese Geschichte im Podcast jedoch etwas anders ein. Er bestätigt zwar, dass seine Ex-Frau zu diesem Zeitpunkt im Krankenhaus war, betont aber, dass sie keine Wehen gehabt habe.
Beckers Klarstellung sorgt für Spott im Netz
Diese Klarstellung sorgt nicht überall für Verständnis. Bei vielen dürfte Beckers Einordnung eher für Kopfschütteln gesorgt haben. Denn ob es zu diesem Zeitpunkt bereits Wehen gab oder nicht – für viele ändert das wenig an der moralischen Bewertung des Seitensprungs.
Auch in den sozialen Netzwerken wurde Beckers Aussage schnell aufgegriffen. Unter entsprechenden Clips und Beiträgen überschlagen sich ironische Kommentare wie: „Zum Glück gab es keine Wehen. Das rückt die ganze Geschichte natürlich in ein völlig anderes Licht“, schreibt eine Nutzerin. Eine andere kommentiert sarkastisch: „Ehrlich gesagt zählt es nur, wenn es Wehen gibt.“ Ein weiterer Nutzer merkt spöttisch an: „Na gut, immerhin hat er DAS jetzt klargestellt.“
Auch die bekannte Influencerin Nienke ’s Gravemade nimmt den ehemaligen Tennisprofi in einem Clip aufs Korn. Darin kritisiert sie, dass Becker mit seiner Erklärung offenbar den Eindruck erwecke, der Zeitpunkt der Untreue mache die Situation moralisch weniger verwerflich.
Becker räumt Untreue ein
Unabhängig von der Diskussion um seine Klarstellung macht der ehemalige Tennisprofi jedoch keinen Hehl daraus, dass er seine damalige Ehefrau betrogen hat. Die Affäre mit Angela Ermakova, aus der später Tochter Anna Ermakova hervorging, entwickelte sich zu einem der größten Promi-Skandale der frühen 2000er-Jahre. Der öffentliche Druck war entsprechend groß – die Schlagzeilen bestimmten über Monate Beckers Privatleben.
Becker über sein Image in dieser Zeit
Im Podcast spricht Boris Becker auch darüber, wie sehr diese Ereignisse sein öffentliches Image geprägt haben. In der Wahrnehmung vieler Menschen sei er damals als derjenige dargestellt worden, der die Ehe zerstört habe.
Barbara Becker hingegen habe in dieser Zeit viel Unterstützung erfahren. Rückblickend sagt der frühere Tennisprofi selbst, dass er damals häufig als der „Bösewicht“ wahrgenommen worden sei.
Die Geschichte sorgt bis heute für Diskussionen
Mehr als zwei Jahrzehnte nach der Scheidung scheint sich das Verhältnis zwischen Boris Becker und Barbara Becker inzwischen deutlich entspannt zu haben. Der ehemalige Tennisstar betont, dass ihn und seine Ex-Frau heute vor allem ihre gemeinsamen Kinder verbinden und beide mittlerweile einen respektvollen Umgang miteinander pflegen.
Die Ereignisse rund um seine Untreue gehören dennoch zu den prägendsten Kapiteln seines Privatlebens. Der damalige Skandal beendete nicht nur die Ehe mit Barbara Becker, sondern beeinflusste auch sein öffentliches Image über Jahre.
Dass das Thema bis heute Emotionen auslöst, zeigen auch die aktuellen Reaktionen im Netz. Für viele spielt es letztlich keine Rolle, ob Barbara Becker damals bereits Wehen hatte oder nicht – entscheidend bleibt für sie vor allem eines: der Treuebruch selbst.
Quellen
Instagram: @nienkesgravemade






