Fußball-WM

Bastian Schweinsteiger: Größe, Kinder, Freundin – alles über den Fußball-Experten

Fußballprofi, Philanthrop, TV-Experte: Bastian Schweinsteiger ist ein Tausendsassa des Fußballsports. Doch was sollte man über den Ex-Kicker wissen, bevor die diesjährige WM losgeht?

Bastian Schweinsteiger bei der Meisterfeier des FC Bayern München.
Bastian Schweinsteiger ist aus dem deutschen Fußball nicht wegzudenken. Foto: IMAGO / Laci Perenyi

Bastian Schweinsteiger bleibt eine der großen Legenden der deutschen Fußballgeschichte. Um den 41-Jährigen ranken sich etliche Gerüchte, Geschichten, Fakten und weitere Kuriositäten, die zu schade wären, um sie der Öffentlichkeit vorzuenthalten. Was den ehemaligen Profifußballer so ikonisch macht, kann man in unserem Steckbrief herausfinden …

Bastian Schweinsteiger im Steckbrief: Alter, Größe, Herkunft & Wohnort

  • Name: Bastian Schweinsteiger

  • Geburtsdatum: 01. August 1984 (41 Jahre)

  • Geburtsort: Kolbermoor

  • Nationalität: deutsch

  • Familienstand: ledig

  • Kinder: drei Söhne

  • Größe: 1,83 m

  • Gewicht: 79 kg

  • Ausbildung: Bürokaufmann

  • Beruf: TV-Experte (vor allem für die ARD)

  • Gehalt: 10.000 bis 25.000 Euro

  • Letzter Verein: Chicago Fire

  • Schussfuß: rechts

Familie & Kindheit: So wuchs Bastian Schweinsteiger auf

Bastian Schweinsteiger ist der Sohn des österreichischen ehemaligen Fußballspielers und Unternehmers Alfred Schweinsteiger. Fußball schien generell in der Familie zu liegen, denn auch sein älterer Bruder Tobias spielte den Volkssport professionell und brachte es bis in die 2. Liga.

Im Rahmen seiner Schullaufbahn besuchte Schweinsteiger die Dientzenhofer-Realschule in Brannenburg sowie die Stifter-Realschule im Münchner Stadtteil Haidhausen. An Letzterer absolvierte er seine Mittlere Reife, die ihm den Weg ebnete, eine Ausbildung zum Bürokaufmann zu verfolgen.

Was ebenfalls interessant ist: Neben seiner Begeisterung für Fußball fuhr Bastian Schweinsteiger auch sehr gerne Ski. Tatsächlich soll er in dieser Sportart so viel Talent mitgebracht haben, dass er mehrfach den späteren Profi-Skifahrer Felix Neureuther besiegen konnte.

Liebe mit Ana Ivanović: Kennenlernen, Hochzeit, gemeinsames Leben

Bastian Schweinsteiger und Ana Ivanović stehen fein gekleidet in der Öffentlichkeit.
Ins Ehe-Aus gedribbelt: Bastian Schweinsteiger war lange Zeit mit Ana Ivanović verheiratet. Foto: IMAGO / Marja

2014 lernte Bastian Schweinsteiger in New York City die ehemalige Tennisspielerin Ana Ivanović kennen. Die beiden wurden über eine gemeinsame Bekannte verkuppelt, was schließlich in einem Date im Central Park endete.

Die anfängliche Kennenlernphase führte am 12. Juni 2016 zu einer Hochzeit in Venedig. Zwei Jahre später folgte mit Sohn Lukas das erste Kind, 2019 bekam das Paar mit Leon dann den zweiten Sohn. Vier Jahre später komplettierte Theo das Familienglück.

Heute macht Schweinsteigers Ehe eher Schlagzeilen, weil sie in die Brüche gegangen ist. Im Juli 2025 wurde über den Anwalt von Ana Ivanović bekannt gegeben, dass sich das Paar getrennt habe. Noch im selben Jahr wurde beim Amtsgericht München die Scheidung eingereicht. Als Grund galten „unüberbrückbare Differenzen“. Was genau damit gemeint ist, wurde jedoch nie öffentlich erläutert. Da im Sommer 2025 Bilder von Schweinsteiger mit einer anderen Frau kursierten, spekulierten einige Medien über einen möglichen Seitensprung. Bestätigt wurde dies allerdings nie.

Kinder von Bastian Schweinsteiger: Das ist über seine Söhne bekannt

Wie bereits erwähnt, gingen aus der Ehe mit Ana Ivanović drei Söhne hervor. Der älteste Sohn Lukas wurde am 18. März 2018 geboren und ist mittlerweile acht Jahre alt. Knapp anderthalb Jahre später folgte Leon, der am 30. August 2019 zur Welt kam. Komplettiert wird das Trio von Nesthäkchen Theo, der im Mai 2023 geboren wurde.

Über Schweinsteigers Söhne ist nur wenig bekannt. Aktuell sollen sie mit ihrer Mutter im Familienwohnsitz auf Mallorca leben und trotz der Trennung ihrer Eltern ein gutes Verhältnis zu ihrem Vater pflegen.

Ex-Freundinnen & frühere Beziehungen: Das ist öffentlich bekannt

Bereits vor seiner Ehe mit Ana Ivanović führte Bastian Schweinsteiger ein recht bewegtes Liebesleben. Seine erste öffentlich bekannte Freundin war Daniela Aumeier, mit der er seine Beziehung im Jahr 2003 öffentlich machte. Der damals 18-jährige Schweinsteiger lernte die 17-Jährige im Münchner Nachtleben kennen und nahm die damit verbundenen Probleme in Kauf. Im Rahmen seiner Karriere beim FC Bayern war es ihm nämlich untersagt, länger als bis zu seiner Nachtruhe feiern zu gehen. Als dies bekannt wurde, kostete ihn seine erste große Liebe gewissermaßen 15.000 Euro.

Knapp vier Jahre später trennte sich das Paar. Damals erklärte der Sportler gegenüber den Medien, dass man sich auseinandergelebt habe. Kurz nach dem Liebes-Aus kam Aumeier mit Schweinsteigers damaligem Mitspieler Christian Lell zusammen, mit dem sie schließlich auch ein Kind bekam. Seitdem ist es recht ruhig um Schweinsteigers ehemalige Partnerin geworden.

Nach Aumeier folgte das Model Sarah Brandner, die der Kicker laut eigenen Angaben in der Mode-Boutique „Apartment 20“ kennengelernt haben soll. Das Paar zog früh zusammen und blieb mehrere Jahre liiert. Doch nach der Fußball-WM in Rio trennten sich Model und Fußballer. Zum Zeitpunkt der Trennung waren sie rund sieben Jahre ein Paar gewesen.

Sarah Brandner arbeitet weiterhin als Model und scheint damit, wenn man ihren sozialen Medien Glauben schenken darf, recht erfolgreich zu sein. Mittlerweile ist sie mit dem Unternehmer Christian Hymer zusammen, mit dem sie ihre Beziehung 2023 öffentlich machte.

Die neueste Frau an Schweinsteigers Seite soll das bulgarische Model und die Influencerin Silva Kapitanova sein.

Vom Bayern-Talent zur Legende: Die wichtigsten Stationen seiner Karriere

Fast genauso facettenreich wie sein Liebesleben ist auch Schweinsteigers Karriere, die bereits im frühen Kindesalter begann. Schon mit drei Jahren spielte er beim FV Oberaudorf. Von 1992 bis 1998 war er anschließend für den TSV 1860 Rosenheim aktiv, was ihm schließlich den Weg in die Jugendmannschaft des FC Bayern München ebnete. In den folgenden Jahren arbeitete er sich kontinuierlich nach oben und gab 2002 sein Debüt in der Regionalligamannschaft des Vereins.

Noch im selben Jahr schaffte er den Sprung in den Profikader der Münchner. Nach einigen Jahren, in denen seine ideale Position nicht eindeutig feststand, wurde er dauerhaft im defensiven Mittelfeld eingesetzt. Gemeinsam mit Lukas Podolski debütierte Schweinsteiger am 6. Juni 2004 in der deutschen Nationalmannschaft – wenn auch im Rahmen einer 0:2-Niederlage im Testspiel gegen Ungarn. Die folgenden Jahre waren jedoch von zahlreichen Erfolgen und Titeln geprägt, darunter die Auszeichnung als „Fußballer des Jahres“ im Jahr 2013.

WM-Held 2014: Warum Schweinsteiger zur DFB-Ikone wurde

Bastian Schweinsteiger mit einer Platzwunde beim WM-Finale im Jahr 2014.
Trotz Verletzung spielte Schweinsteiger bis zur letzten Minute des WM-Finale im Jahr 2014. Foto: IMAGO / Photosport

Schweinsteiger gehörte auch bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 zum Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft. Im Verlauf des Turniers absolvierte der Profi sein 104. Länderspiel und überholte damit Franz Beckenbauer. Gleichzeitig lieferte er eine der beeindruckendsten Leistungen seiner Karriere ab.

Im Finale gegen Argentinien erzielte er zwar kein Tor, stand jedoch die kompletten 120 Minuten auf dem Platz – und das trotz einer Platzwunde. Am Ende krönten sich Schweinsteiger und die deutsche Nationalelf zum Weltmeister.

Abschied vom Profifußball: Letzte Vereine, Karriereende & Abschiedsspiel

Bastian Schweinsteiger verabschiedet sich auf dem Feld.
2018 spielte Bastian Schweinsteiger ein letztes Mal in einem besonderen Abschiedsspiel. Foto: IMAGO / Sven Simon

Nach diesem Höhepunkt verlor Schweinsteigers Karriere jedoch allmählich an Fahrt. Zwar wurde er nach dem Rücktritt von Philipp Lahm Kapitän der Nationalmannschaft und erhielt einen Platz im Kader für die Europameisterschaft 2016, kam dort jedoch nur eingeschränkt zum Einsatz. Darüber hinaus führte ein Handspiel seinerseits im Halbfinale gegen Frankreich dazu, dass die Franzosen per Elfmeter in Führung gehen konnten. Mit dem späteren 2:0 war Deutschland schließlich ausgeschieden.

Hinzu kamen gesundheitliche Probleme, die diese Phase seiner Laufbahn prägten. Bereits in der Saison 2013/14 musste er mehrfach am Sprunggelenk operiert werden, wodurch er zahlreiche Partien verpasste. In der darauffolgenden Spielzeit kamen Probleme mit der Patellasehne hinzu, die erneut für einen schwierigen Saisonverlauf sorgten.

Da auch Schweinsteiger bemerkte, dass sich seine aktive Karriere dem Ende nähern könnte, wechselte er 2015 zu Manchester United und verabschiedete sich damit vom FC Bayern München. Sein Vertrag bei den Engländern lief ursprünglich bis zum 30. Juni 2018. Allerdings wurde Schweinsteiger bereits 2016 in die Reservemannschaft versetzt und verließ den Klub anschließend.

Der letzte Verein seiner Karriere war Chicago Fire aus der nordamerikanischen Major League Soccer. Nachdem der Klub die Play-offs verpasst hatte, beendete Schweinsteiger 2019 seine aktive Laufbahn. Es folgte ein besonderes Abschiedsspiel, in dem Chicago Fire und der FC Bayern München aufeinandertrafen. Schweinsteiger lief jeweils eine Halbzeit für beide Mannschaften auf. Die Münchner gewannen die Partie schließlich mit 4:0.

Spielstil, Spitznamen, Fun Facts: Das macht „Schweini“ besonders

Auch wenn Bastian Schweinsteiger den Großteil seiner Karriere im defensiven Mittelfeld spielte, wurde er zu Beginn häufig auf dem rechten oder linken Mittelfeld eingesetzt. Während seiner Zeit bei Chicago Fire wurde seine Rolle nochmals flexibler interpretiert, weshalb er dort regelmäßig auch als Innenverteidiger auflief.

Zu jedem großen Fußballer gehören außerdem passende Spitznamen. Schweinsteiger brachte sogar zwei besonders bekannte mit. Der Name „Schweini“ entstand zur Zeit der WM 2006, ähnlich wie der Spitzname „Poldi“ für Lukas Podolski. In den frühen Jahren seiner Laufbahn wurde er dagegen häufig „Basti“ genannt, um ihn von seinem älteren Bruder Tobias Schweinsteiger zu unterscheiden.

So viel hat Schweini mit seiner Fußballkarriere verdient

Eine erfolgreiche Profikarriere bringt auch finanzielle Freiheiten mit sich. Allein während seiner Zeit beim FC Bayern München soll Schweinsteiger rund zehn Millionen Euro pro Jahr verdient haben.

Seinen finanziellen Höhepunkt erreichte er jedoch offenbar bei Manchester United. Dort soll sein Jahresgehalt Berichten zufolge zwischen 12,5 und 18,5 Millionen Euro pro Saison gelegen haben.

Bei Chicago Fire fiel die Vergütung dagegen deutlich geringer aus. Im Herbst seiner Karriere soll der ehemalige Nationalspieler dort noch rund 4,9 Millionen Euro pro Jahr verdient haben.

Vermögen, Sponsoren & Projekte neben dem TV-Job

Zu den bereits erwähnten Gehältern kommen zahlreiche Werbedeals hinzu, die Schweinsteiger über die Jahre hinweg zusätzliche Einnahmen beschert haben sollen. Schätzungen zufolge brachten ihm diese Kooperationen rund eine Million Euro jährlich ein. Insgesamt wird das Vermögen des ehemaligen Nationalspielers daher auf etwa 60 bis 90 Millionen Euro geschätzt.

Während Schweinsteiger früher unter anderem mit der Modemarke Brax zusammenarbeitete, zählen heute Unternehmen wie Vodafone, Wikipedia, Saugroboter-Hersteller Dreame sowie die Kings League Germany zu seinen Partnern.

Darüber hinaus ist der Ex-Profi auch für sein soziales Engagement bekannt. Nach dem Tod von Franz Beckenbauer im Jahr 2024 übernahm er die Schirmherrschaft des ehemaligen „KaiserCup“, der mittlerweile als „Bastian-Schweinsteiger-Cup“ ausgetragen wird. Dabei handelt es sich um ein wohltätiges Golfturnier, dessen Erlöse unter anderem an die Franz-Beckenbauer-Stiftung gehen. Die Stiftung unterstützt Menschen mit Behinderungen sowie Personen in Notlagen.

Bereits zuvor machte Schweinsteiger immer wieder durch wohltätige Aktionen auf sich aufmerksam. So spendete er 2014 gemeinsam mit seinem ehemaligen Teamkollegen Holger Badstuber Kleidung im Wert von rund 20.000 Euro an eine Flüchtlingsunterkunft.

Bastian Schweinsteiger heute: Job als TV-Experte bei EM, WM & Bundesliga

Mittlerweile ist Bastian Schweinsteiger als Fußball-Experte für die ARD tätig und soll Berichten zufolge pro Einsatz zwischen 10.000 und 15.000 Euro erhalten. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten und vereinzelter Kritik an seiner Arbeit genießt er inzwischen gemeinsam mit Moderatorin Esther Sedlaczek einen guten Ruf beim Publikum.

An der Seite von Sedlaczek wird er auch die diesjährige Weltmeisterschaft in Nordamerika begleiten. Wann genau Schweinsteiger dabei zum Einsatz kommt, ist bislang noch nicht vollständig bekannt. Fest steht jedoch bereits der Spielplan des Turniers, aus dem hervorgeht, welche Partien die Fans erwarten dürfen.

Quellen

Fans vor Fernseher mit Dolby Vision und MagentaTV - Foto: TV Movie / Telekom / Dolby / KI
Stadion-Feeling
WM 2026 bei MagentaTV: Alle Spiele in Dolby Vision und Dolby Atmos

MagentaTV überträgt alle 104 WM-Spiele in Dolby Vision und Dolby Atmos – als erste Plattform in Deutschland. Was du brauchst, um das rauszuholen.

Lili Reinhart auf dem Red Carpet in schwarz. - Foto:  IMAGO / Avalon.red
Prime Video
„The Love Hypothesis“: Endlich ist der Starttermin bekannt!

Die Serienadaption zu „The Love Hypothesis“ kommt! Jetzt gibt es Details zum Starttermin und erste Bilder.

Katrin Müller-Hohenstein beim Fussball-Länderspiel Deutschland – Finnland. - Foto:  IMAGO / anke waelischmiller
Fußball-WM
Alles über Katrin Müller-Hohenstein: Privates, Karriere, Auszeichnungen – so schaffte sie es in den Sportjournalismus

Seit Jahren gehört Katrin Müller-Hohenstein zu den bekanntesten Gesichtern des deutschen Sportfernsehens. Ob Fußball-WM, Olympische Spiele oder „das aktuelle sportstudio“ – sie ist dabei. Das sind die wichtigsten Infos zu ihrer Familie, Karriere und ihrem Privatleben.

Simone Ashley beim 78. Cannes Film Festival  - Foto:  IMAGO / ABACAPRESS
US-Serien
Simone Ashley und weitere Stars für „Only Murders In The Building“ Staffel 6 bestätigt

Für die sechste Staffel der beliebten Krimiserie wurden jetzt mehrere prominente Neuzugänge bestätigt. Mit dabei ist auch „Bridgerton“-Star Simone Ashley.

Elisha Cuthbert als Sue Florek und Sadie Soverall als Percy Fraser in „Every Year After“. - Foto: Cate Cameron/Prime
Prime Video
„Every Year After“: Ende erklärt und was der Cliffhanger für Staffel 2 verspricht

Was ist mit Charlie passiert? Von wem ist das Foto? Kommen Percy und Sam zusammen? Wir beantworten euch alle Fragen und erklären, was der Cliffhanger für Staffel 2 anteasert.

Shakira fährt sich lächelnd durchs Haar. - Foto:  IMAGO / imageSPACE
Fußball-WM
Eröffnungsfeier der WM 2026: Wann geht die Show los?

Endlich geht es los! Die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada startet. Das müsst ihr über die Eröffnungsfeier wissen.