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Gaming

„Assassins Creed: Mirage“-Preview: Back to the Roots – aber deswegen gut?

Mit „Assassins Creed: Mirage“ geht die Meuchelmörder-Reihe zurück zu ihren Wurzeln. Bei einer Preview-Session konnten wir uns einen ersten Eindruck davon verschaffen, ob dies dem Franchise hilft.

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„Assassins Creed: Mirage“-Preview: Back to the Roots – aber deswegen gut?
Wir konnten bereits ein paar Stunden mit „Assassins Creed: Mirage“ verbringen. Foto: Ubisoft

Wer erst seit kurzem in Berührung mit dem „Assassins Creed“-Franchise gekommen ist, mag sich wundern, weswegen viele ältere Fans durchaus aufgeregt auf den neuesten Titel „Mirage“ warten. 2017 durchlief die Reihe mit „Origins“ eine Generalüberholung. Weg von einschränkenden Städten und kleinen Gebieten, hin zu einer Open World mit vielen Nebenbeschäftigungen und einem stärkeren RPG-Ansatz. Dies wurde bei den Folgetiteln „Odyssey“ und „Valhalla“ fortgeführt – doch nicht unbedingt zur Freude der Spieler:innenschaft. Viele warfen den neuen Titeln vor, die Protagonisten durch zwar hübsche, aber leere Welten zu scheuchen, in denen sinnvolle Nebenaufgaben Mangelware sind. Deswegen war es wenig überraschend, als angekündigt wurde, dass „Mirage“ zurück zu den Anfängen von „Assassins Creed“ geht.

 

„Assassins Creed“: So spielt sich „Mirage“

Wir konnten uns bei einer Preview-Session davon überzeugen, wie wörtlich die Macher:innen hinter dem Spiel dies meinen. Denn ihre immense Popularität hat die Reihe erst mit dem zweiten Teil aus 2009 erreichen können, doch „Mirage“ nimmt sich als Vorbild das erste Game aus 2007. Man spielt Basim Ibn Ishaq, den viele vielleicht als Nebenfigur aus „Valhalla“ kennen. Der lebt im neunten Jahrhundert in der Umgebung von Bagdad als Straßendieb. Doch durch verschiedene Verwicklungen tritt er der Assassinen-Bruderschaft bei, wird ausgebildet und versucht, die heutige Hauptstadt Iraks vor einer Geheimorganisation zu beschützen.

In „Assassins Creed: Mirage“ erkundet ihr im neunten Jahrhundert Bagdad Foto: Ubisoft

In dem Abschnitt, den wir anspielen konnten, gab es einen kleinen Einblick in Basims Werdegang als Assassine, was auch gleichzeitig als Tutorial dient. Seine Fähigkeiten sollten all denjenigen bekannt vorkommen, die ein Spiel der Reihe länger als fünf Minuten ausprobiert haben. Aus dem Hinterhalt zuschlagen, verschiedene Gegenstände als Hilfsmittel nutzen und der offene Kampf mit dem Schwert ist nichts Neues für „Assassins Creed“. Lediglich der Kettenangriff, bei denen mehrere Leute gleichzeitig ausgeschaltet werden können, sowie eine Ausdauer-Leiste scheinen etwas Neues hinzuzufügen. Doch die Gewichtung macht bei „Mirage“ den Unterschied.

 

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Denn in den rund drei Stunden, die wir spielen durften, sind wir gestorben – und das häufig. Während die direkten Vorgänger einer großen Spieler:innenschaft gefallen wollten und so jede Vorgangsweise valide war, geht man in dem neuen Titel wieder dahin, wo alles angefangen hat. Denn „Mirage“ ist ein Stealth-Spiel. Sobald ihr von mehr als einer Wache entdeckt werdet, müsst ihr auf jeden Fall Reißaus nehmen. Denn die Kämpfer in Bagdad sind auf jeden Fall stärker als ihr, gerade in der Überzahl. Also gilt es wie damals, vorsichtig die Umgebungen auszukundschaften, euch eine Route zu eurem Ziel zu überlegen und deutlich taktischer vorzugehen, als einfach nur durch die Gegend zu laufen und mit genügend Geschick euch aus der Bredouille zu manövrieren. Das ist zwar auch immer noch möglich, aber eben deutlich schwieriger als vorher.

Der offene Kampf führt ins Verderben. Also lieber mithilfe einer Rauchbombe fliehen Foto: Ubisoft

Neben dem stärkeren Fokus auf das Schleichen hat es ein Feature aus dem ersten Teil in dieses Jahrzehnt verschlagen. Die Mitglieder der Organisation, die ihr jagt, halten sich nämlich verdeckt. Also müsst ihr in speziellen Missionen erst mal an genügend Informationen kommen, um euch für einen Weg zu entscheiden, wie und wann ihr euer Ziel ausschalten wollt. In der von und gespielten Aufgabe mussten wir den Basar infiltrieren und versuchen, an eine äußerst exklusive Händlerin zu kommen. Dabei konnten wir mit Gewalt vorgehen, Wachen bestechen, oder einfach aufmerksam sein. Das Herumrennen und nach Hinweisen suchen wirkte im ersten Moment überfordernd, aber zum Glück gab es genügend Anknüpfungspunkte, um unser Vorgehen zu planen. Dazu kommt, dass eben nicht mehr 2007 ist. Funktionen aus vorherigen Spielen, die sich bewährt haben, wie einen Adler als Späher einzusetzen, sind auch in „Mirage“ wieder mit von der Partie.

 

„Assassins Creed: Mirage“-Preview: Wird der neue Teil ein Hit?

Trotzdem bleiben einige Fragezeichen im Raum. Kann der neue Fokus im Kampf sowie die Informations-Beschaffung in den „Boss-Missionen“ über die gesamte Spielzeit fesseln? Wie viel hat Bagdad zu bieten? Immerhin sollten wir uns in der Session nur auf die Hauptgeschichte konzentrieren. Aber bereits jetzt ist zu merken, dass es der Reihe gut tut, sich in einem kleineren Rahmen zu bewegen. Gerade das Herumhüpfen über die Dächer der Stadt auf der Flucht vor Wachen macht wieder so viel mehr Spaß als die Jahre zuvor, dass wir uns sicher sind, dass diese Rückbesinnung am Ende etwas äußerst positives für „Assassins Creed“ sein wird.

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