Andreas & Caro Robens über Beleidigungen im Netz: „Von erfolgreichen, hübschen Menschen kriegst du keinen Hate“
Reality-Ruhm hat zwei Seiten: Caro und Andreas Robens wurden durch „Goodbye Deutschland“ bekannt – doch mit der Popularität kam auch massiver Gegenwind im Netz.

Seit 2015 sind Caro und Andreas Robens feste Gesichter bei „Goodbye Deutschland“. Auf Mallorca haben sie sich ein neues Leben aufgebaut – begleitet von Kameras und wachsender Öffentlichkeit. Doch der TV-Erfolg brachte nicht nur Fans, sondern auch heftige Anfeindungen.
Im Podcast „Saunah Dran – mit Daniel Danger“ sprechen die beiden nun offen darüber, wie sehr sie die ersten Hass-Kommentare getroffen haben – und warum sie heute ganz anders damit umgehen.
„Wir waren wirklich vollkommen entsetzt“
Die plötzliche Bekanntheit sei für beide damals „völliges Neuland“ gewesen, berichtet Caro Robens. Mit der Aufmerksamkeit kam jedoch auch Kritik – und die traf das Paar unerwartet hart.
Besonders nach ihrem allerersten TV-Auftritt habe sich die Situation zugespitzt. „Auf einmal lief Facebook warm und es kamen Beleidigungen, wo wir dachten: Was ist das denn? Wir waren wirklich vollkommen entsetzt und erschreckt“, erinnert sich die 47-Jährige.
Auch grundsätzlich gehöre Hass für Menschen in der Öffentlichkeit offenbar dazu, sagt sie: „Man kann machen, was man will, man wird beleidigt, man wird gehatet - es gehört einfach dazu.“
Caro Robens: „Es ging nur ums Äußerliche“
Vor allem Caro selbst wurde immer wieder Zielscheibe. Der Grund: ihre körperliche Transformation.
„Es ging nur ums Äußerliche“, stellt sie klar. Nachdem sie mit dem Training im Fitnessstudio begonnen hatte, entwickelte sie eine Leidenschaft für Kraftsport und Bodybuilding. Inzwischen steht sie regelmäßig bei Wettkämpfen auf der Bühne.
Doch die Reaktionen im Netz waren teils heftig. Von „zu dünn“ über „zu muskulös“ bis hin zu „zu dick“ – Kritik habe es in jede Richtung gegeben. Für Caro steht inzwischen fest: „Man kann es ihnen sowie nicht mehr recht machen.“
Umgang mit Kritik: „Von erfolgreichen, hübschen Menschen kriegst du keinen Hate“
Andreas Robens hat eine klare Meinung dazu, woher viele der abwertenden Kommentare stammen. Er vermutet Frust bei den Verfassern – und sagt selbstbewusst: „Von richtig erfolgreichen und hübschen Menschen - da kriegst du keinen Hate.“
Heute gehen die Mallorca-Auswanderer deutlich entspannter mit Online-Beleidigungen um. Statt sich herunterziehen zu lassen, sehen sie die Situation pragmatisch.
Caro bringt es mit Humor auf den Punkt: „Leute, macht ruhig weiter, wir brauchen den Traffic.“ Und ergänzt lachend: „So kommt Bewegung auf die Seite.“
Was sie früher schockierte, sorgt heute also eher für ein Schulterzucken – und manchmal sogar für einen Scherz.






