So reagierte Christine Neubauer auf die Kritik an ihrem Hochzeitskleid
Ihr Brautkleid löste im Netz böse Kommentare aus. Doch Christine Neubauer lässt sich die Freude über ihre Hochzeit nicht nehmen. Jetzt verrät sie, dass es beinahe ein Hochzeitschaos gegeben hätte.

Nach ihrer Hochzeit mit José Campos musste Christine Neubauer neben Glückwünschen auch reichlich Spott über ihren Braut-Look lesen. Vor allem das cremefarbene Kleid und der fünf Meter lange Schleier wurden von einigen Nutzer:innen auf Instagram kritisiert. Eine öffentliche Rechtfertigung für ihr Outfit liefert die Schauspielerin nicht. Statt sich mit den negativen Stimmen auseinanderzusetzen, sprach sie bei der MDR-Talkshow „Riverboat“ lieber über das, was ihren großen Tag für sie so besonders machte.
Kein Wort zum Kleid-Shitstorm – Christine Neubauer schwärmt von ihrer Hochzeit
Für Christine Neubauer war die kirchliche Trauung weit mehr als ein weiterer schöner Termin im Kalender. Nach 18 gemeinsamen Jahren mit José Campos ging für sie ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. In Chile gaben sich die beiden das kirchliche Ja-Wort, nachdem Christinie Neubauer und José bereits im Mai auf Mallorca standesamtlich geheiratet hatten.
Bei „Riverboat“ erzählte die 64-Jährige nun vor allem von den besonderen Umständen der Zeremonie. Statt die Diskussion über ihr Aussehen aufzugreifen, ließ sie die Zuschauer:innen an ihren Erinnerungen teilhaben. Dabei wurde deutlich, wie viel ihr dieser Moment bedeutete . Wie Fremde im Internet ihr Kleid bewerten scheint Neubauer ziemlich egal zu sein.
Ein besonderer Ort für ein besonderes Versprechen
Die Wahl des Hochzeitsortes hatte für das Paar eine persönliche Bedeutung. Christine und José lernten sich vor 18 Jahren während Dreharbeiten in Chile kennen – und zwar vor einer Kirche in der Atacama-Wüste. Genau dort wollte die Schauspielerin ihren Partner eines Tages heiraten. Dieser Wunsch wurde nun Wirklichkeit.
Dass die Trauung jetzt überhaupt während eines Filmprojekts stattfinden konnte, war allerdings lange nicht sicher. Christine und José hatten rund sieben Jahre darum gekämpft, die Finanzierung für ihren gemeinsamen Film auf die Beine zu stellen. Als es schließlich klappte, organisierten sie die Hochzeit und zogen alles an einem drehfreien Tag durch. Die Zeremonie in der historischen Kirche von Chiu-Chiu dauerte nur etwa drei Stunden – für Christine war sie dennoch ein unvergessliches Ereignis.
Hund Gismo wird zum heimlichen Hochzeitshelden
Auch bei der Feier hatte ein Familienmitglied auf vier Pfoten einen wichtigen Auftritt. Hund Gismo durfte die Ringe überbringen. Dafür hatte Christine selbst ein weiches Samtherz genäht und mit Bändern versehen, damit es dem Tier umgeschnallt werden konnte. Schon bei der standesamtlichen Trauung auf Mallorca hatte Gismo diese Aufgabe übernommen.
In Chile wurde der Hund dann unerwartet zum Beschützer der Braut. Während der Zeremonie näherten sich mehrere Straßenhunde. Einer davon schien sich ausgerechnet für Christines lange Schleppe zu interessieren. Gismo schritt ein und vertrieb den deutlich größeren Artgenossen. Dieser tierische Einsatz und die emotionalen Momente in der Wüste bleiben Christine offenbar deutlich stärker in Erinnerung als so mancher fiese Kommentar zu ihrem Kleid.






