Ace Frehleys Ex „Kiss“-Kollege Gene Simmons gibt Gitarrist Mitschuld am eigenen Tod
Ace Frehley, Gitarrist und Mitgründer von „Kiss“, starb Mitte Oktober nach einem Sturz – nun sorgt Gene Simmons mit deutlichen Worten über seinen ehemaligen Bandkollegen für Gesprächsstoff.

Gene Simmons (76) spricht in einem Interview mit der New York Post ungewöhnlich klar über den Tod seines langjährigen „Kiss“-Kollegen Ace Frehley (74, † 2025). Der Musiker verstarb am 16. Oktober 2025 an den Folgen eines Sturzes in seinem Studio in New Jersey. Für Simmons ist dieser Unfall jedoch nicht allein auf eine unglückliche Situation zurückzuführen. Jetzt spricht er darüber in einem Interview.
Gene Simmons äußert sich offen zum Tod seines früheren Bandkollegen
„Er lehnte Ratschläge von Menschen ab, die ihm nahestanden – mich eingeschlossen –, seinen Lebensstil zu ändern. Immer wieder traf er schlechte Entscheidungen“, sagt Simmons gegenüber der New York Post.
Der Bassist, der „Kiss“ 1973 mit Frehley, Paul Stanley (73) und Peter Criss (79) gründete, deutet zudem an, dass mögliche gesundheitliche Probleme oder Substanzmissbrauch eine Rolle gespielt haben könnten: „Ein Treppensturz – ich bin kein Arzt – bringt einen nicht um. Möglicherweise gab es noch andere Probleme, und das bricht mir das Herz.“
Der Gerichtsmediziner von Morris County bestätigte gegenüber People, dass Frehley an einem stumpfen Kopftrauma aufgrund des Sturzes starb. Die Todesart wurde als Unfall eingestuft. Ein zusätzlicher toxikologischer Bericht, der Aufschluss über mögliche Substanzen im Blut geben könnte, lag laut New York Post zum damaligen Zeitpunkt noch nicht vor.
Simmons kommentiert die Entwicklungen mit dem Satz: „Das Traurigste daran ist – man erntet leider, was man sät.“
Gene Simmons über die Trauerfeier: „Es war einfach herzzerreißend“
Besonders betroffen zeigt sich Simmons mit Blick auf die private Trauerfeier am 22. Oktober, zu der auch Paul Stanley und Peter Criss kamen. „Peter Criss, unser Gründungsschlagzeuger, Paul und ich gingen zur Beerdigung, offener Sarg. Es war einfach herzzerreißend“, erzählt Simmons der New York Post.
Bereits früher hatte er im People-Magazin eingeräumt, dass die Dynamik innerhalb der Band ein rechtzeitiges Eingreifen möglicherweise verhindert habe: „Lass uns einfach weiter auf Tour gehen, weil du es aus egoistischen Gründen hinter dich bringen willst, weil es funktioniert, wegen der Frauen und dem Geld, und du nichts ruinieren willst. Währenddessen ruiniert jemand, der vielleicht dein Bruder ist, sein Leben durch schlechte Entscheidungen.“
Eine komplizierte Beziehung bis zuletzt
Die Beziehung zwischen Frehley und Simmons war über Jahre hinweg angespannt. 2019 reagierte Frehley öffentlich auf Simmons’ Kommentare über sein Trinkverhalten und schrieb: „Deine verleumderischen Bemerkungen über meine schlechten Angewohnheiten haben mich über die Jahre Millionen von Dollar gekostet, und jetzt, wo ich über 12 Jahre nüchtern bin, sagst du immer noch, man könne mir nicht vertrauen, eine ganze Show zu spielen.“ Er ergänzte: „Nun, genau das habe ich in den letzten 12 Jahren mit verschiedenen Besetzungen der ‚Ace Frehley Band‘ getan, sehr zum Leidwesen von dir und Paul.“







