Der Fall Barschel

„Das ist wie Watergate. Und wir, wir ziehen den Schwanz ein.” – Reporter David Burger (Alexander Fehling) von der „Neuen Hamburger Zeitung” hat mit seinem Kollegen Olaf Nissen (Fabian Hinrichs) eine Story geschrieben, die Schles-wig-Holsteins CDU-Ministerpräsidenten Uwe Barschel (Matthias Matschke) als Drahtzieher einer Schmutzkampagne gegen seinen SPD-Herausforderer Björn Engholm entlarvt. Doch sein Chef (Edgar Selge) will sie nicht drucken, da sie sich nur auf die Aussage des zwielichtigen Medienreferenten Reiner Pfeiffer (Martin Brambach) stützt. Schließlich finden die beiden Journalisten Beweise, die Barschel einer Lüge überführen. Der Politiker tritt zurück und wird kurz darauf tot in der Badewanne eines Genfer Hotels gefunden. Nissen glaubt die offizielle Suizid-Version. Burger hingegen wittert einen Mord.Kilian Riedhoff hat sieben Jahre am Drehbuch gearbeitet und „alles, was zum Fall Barschel auf dem Markt war” gelesen. Wer mit dem realen Hintergund nicht so vertraut sind, dürfte Probleme haben, dem komplexen Film drei Stunden lang zu folgen. Dennoch: Dranbleiben lohnt sich!









