Technik

Ventilatoren bei Stiftung Warentest: Das Beste aus drei Kategorien

Du suchst einen neuen Ventilator für den bevorstehenden Sommer? Wir stellen dir die Testsieger der Stiftung Warentest vor!

Eine Frau sitzt am Schreibtisch und genießt die kühle Luft eines Tischventilators.
Stiftung Warentest hat Ventilatoren getestet: Das sind die besten Modelle in den Kategorien Tisch-, Stand- und Turmventilatoren. Foto: iStock/ Bevan Goldswain

Der Sommer steht vor der Tür, und du suchst für den Fall der Fälle nach einer luftigen Erfrischung für deine Wohnung oder das Büro? Da hilft nur eins: Du brauchst einen neuen Ventilator, der hält, was er verspricht.

Wie es mit Elektroartikeln sämtlicher Gattungen so ist, gibt es tausende Geräte von hunderten Marken. Da ist es gar nicht so leicht, das richtige Modell für sich zu finden. Stiftung Warentest hat jetzt 38 verschiedene Ventilatoren genauer unter die Lupe genommen. In der aufwendigen Praxisüberprüfung wurden Tisch-, Stand- und Turmventilatoren geprüft – wir zeigen dir die Top-Performer.

Deutschlands bekannteste Verbraucherorganisation ist dabei auf folgende Kriterien eingegangen und hat diese mit einer Note von 1 bis 6 (inklusive Nachkommastelle) bewertet:

  • Funktion: 35 Prozent (Luftgeschwindigkeit & Luftstrom auf den verschiedenen Einstellungsstufen)

  • Geräusch: 30 Prozent (Lärm gemessen in Sone)

  • Handhabung: 25 Prozent (Qualität der Gebrauchsanleitung, Zusammenbau, Bedienung & Reinigung)

  • Konstruktion und Sicherheit: 5 Prozent (Schutz vor Verletzungen & Stabilität)

  • Stromverbrauch: 5 Prozent (90 Tage pro Jahr bei einer Nutzung auf verschiedensten Stufen in unterschiedlichen Zeiträumen, Verbrauch im Standby- & Aus-Zustand)

Alle Ergebnisse mit der Wertung der einzelnen Punkte findest du bei Stiftung Warentest direkt

Persönlicher Tipp zum Einstieg: Günstig tut es oft auch

Fürs Schlafzimmer würde ich immer einen hochwertigen Ventilator mit viel Power kaufen. Denn wenn ich abends die Fenster öffne, soll das Gerät die Luft ordentlich herumwirbeln, um einen Luftaustausch zu fördern. Gleichzeitig möchte ich, dass das Gerät einen Timer hat und nachts sanft und leise genug ist, um mich nicht zu wecken.

Gleichzeitig bin ich in anderen Räumen einigermaßen anspruchslos. In meinem Arbeitszimmer steht ein alter Plastikventilator von Fisher Price in quietschigem Gelb, den ich noch aus meinem Kinderzimmer habe. Der Ventilator ist zwar etwas wackelig, die drei Stufen sind nicht überaus leise und bei jeder Drehung knarzt der obere Teil etwas. Aber ganz ehrlich, er sorgt für einen angenehmen Luftstrom. In einem Zimmer, in dem es wirklich nicht auf meinen persönlichen Komfort oder auf Design ankommt, ist der 90er-Retro-Ventilator völlig ausreichend. An dieser Stelle auch einfach mal Props an Fisher Price für diese Langlebigkeit.

Stelle dir also die Frage, wie oft du das Gerät nutzen möchtest und was dir besonders wichtig ist. Oft tut es nämlich auch ein Ventilator für 30 Euro und nicht unbedingt einer für über 100.

Bester Tischventilator: Meaco Sefte 10

Du kommst bei der Arbeit viel ins Schwitzen oder möchtest den Ventilator auf einen Tisch oder in ein Regal stellen? Dann ist ein kompakter Tischventilator eine gute Option. Testsieger ist hier der Meaco Sefte 10 Pro, den es neben der klassischen Variante auch als Modell mit Akku gibt.

Der Ventilator ist extrem leise und schafft gleichzeitig einen starken Luftstrom von bis zu 1.150 m³/h. Die 3D-Oszillation und Air-Beam-Technologie sorgen für eine gleichmäßige Luftverteilung im Raum. Mit 12 individuell wählbaren Stufen, Nachtmodus, Timer und Eco-Modus kannst du ihn ganz nach deinen individuellen Ansprüchen nutzen. Das große digitale Display, die magnetische Fernbedienung (leuchtet im Dunkeln) und ein versteckter Tragegriff bieten zusätzlichen Komfort.

Bester Turmventilator von Levoit

Auf Platz zwei und gleichzeitig der beste Turmventilator kommt ein Gerät von Levoit. Dieser Ventilator wäre auch mein persönlicher Tipp, denn das Modell steht bei mir im Schlafzimmer, das unter dem Dach ist.

Der Ventilator hat einen automatischen Modus, bei dem sich die Intensität an die Hitze anpasst. Gleichzeitig kannst du ihn natürlich individuell einstellen. Alleine der automatische Modus ist für mich schon super angenehm, aber der Nachtmodus ist ein echter Gamechanger. Denn hier ist der Ventilator extrem leise und fährt nach einiger Zeit noch einmal herunter und sorgt so für einen sanften und leisen Luftstrom.

Weitere Ergebnisse von Stiftung Warentest

Insgesamt hat Stiftung Warentest 31 Geräte getestet, von denen insgesamt 14 Geräte mit „gut“ abschneiden. Welche das konkret sind, findest du bei Stiftung Warentest direkt.

Das ist wichtig beim Ventilatorkauf

Grundsätzlich kannst du beim Kauf eines Ventilators nicht so wahnsinnig viel falsch machen. Dennoch gibt es einige Faktoren, die du vor einem Kauf beachten kannst und solltest, um eine passende Entscheidung zu treffen.

  • Basisfunktionen vs Premiummodell: Überlege dir, welche Funktionen dir wichtig sind. Reichen dir drei Geschwindigkeitsstufen oder brauchst du mehr Varianten, einen automatischen- oder Nachtmodus?

  • Tisch- oder Turmventilator: Ein Tischventilator ist kompakt und erzeugt meist einen direkten Luftstrom für eine oder wenige Personen, eignet sich aber weniger für die Kühlung eines ganzen Raums. Ein Turmventilator verteilt die Luft gleichmäßiger im Raum, benötigt wenig Stellfläche auf dem Boden und wirkt oft leiser und unauffälliger, ist dafür meist teurer.

  • Lautstärke: Wenn du den Ventilator ins Schlafzimmer stellst oder einfach Wert auf eine ruhige Funktionswese legst, dann sollte die Lautstärke mit unter 30 dB angegeben sein. Auch 30 bis 40 dB sind für die meisten Leute angenehm und nicht störend, ab 50 dB ist der Ventilator deutlich hörbar.

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