50-Euro-Coupon für Roborock Qrevo Edge 2 – der Saugroboter, der unters Bett passt
Laserturm zum Einfahren und Bürsten, an denen keine Haare hängenbleiben – den Roborock Qrevo Edge 2 gibt's mit 50-Euro-Coupon.

Wenn die Wollmäuse die Katze jagen und sie mit mehr Haaren unterm Bett hervorkommt, dann muss der Putztrupp ran! Wie aber dort saugen, wo all die Katzenhaare hinfliegen und sich zu kleinen, aber beständigen Wollmäusen wandeln? Und am Ende bitte kurz feucht drüberwischen.
Der Roborock Qrevo Edge 2 kommt dorthin, wo andere Saugroboter mit Wischfunktion nicht hinkommen. Er zieht einfach seinen Laserturm ein und wird 7,98 Zentimeter flach. Die meisten Wisch-Saugroboter brauchen zehn bis elf Zentimeter Bodenfreiheit, um nicht steckenzubleiben.
Bis zum 23. August gibt es bei Amazon einen Coupon über 50 Euro. Du klickst ihn auf der Produktseite an. Im Warenkorb stehen dann weiterhin 639,98 Euro, die 50 Euro zieht Amazon erst an der Kasse ab. Unterm Strich zahlst du 589,98 Euro.
Warum der Laserturm im Gehäuse verschwindet
Die meisten Saugroboter tragen ihren Laserturm wie einen kleinen Hut obenauf. Er misst den Raum aus, damit das Gerät weiß, wo es sich gerade befindet. Praktisch, bis das Ding gegen die Bettkante stößt. Zehn, elf Zentimeter Bauhöhe sind Standard, und viele Betten, Sofas und Lowboards lassen nicht genug Luft.
Der Qrevo Edge 2 fährt seinen Turm ins Gehäuse ein, sobald er ein flaches Möbelstück erkennt. Dann ist er 7,98 Zentimeter hoch und passt darunter. Das allein wäre noch kein Kunststück. Flache Roboter gibt es einige – die verlieren unter dem Bett nur oft die Orientierung, tasten sich blind an der Wand entlang oder bleiben stehen.
Der Qrevo Edge 2 misst deshalb schon vorher mit einem dToF-Sensor, ob er unter das Möbel passt. Fährt er hinein und zieht den Laserturm ein, übernimmt ein zweites Modul mit 100 Grad Sichtfeld die Navigation. Der Roboter sieht also weiter, nur eben nicht mehr nach oben. Wird es zu dunkel, schaltet sich eine LED zu.
Nach vorn schaut zusätzlich eine RGB-Kamera mit strukturiertem Licht. Die erkennt auch flache Sachen, die auf dem Boden liegen – Ladekabel, Socken, Spielzeug. Unter dem Bett ist das nützlicher, als es klingt.
Zwei Bürsten, die keine Haare sammeln – und eine Einschränkung
Wer eine Katze hat, kennt auch den nächsten Arbeitsschritt: Roboter aufklappen, Bürste rausnehmen, mit der Schere die aufgewickelten Haare durchtrennen. Jede Woche.
Der Edge 2 ist deshalb anders gebaut. Die Hauptbürste ist zweigeteilt, die Seitenbürste bogenförmig angesetzt. Beides leitet Haare zu den Enden ab, statt sie in der Mitte aufzuwickeln. Im Alltag hält die Konstruktion, was sie verspricht: Nach dem Saugen hängt weder an der Haupt- noch an der Seitenbürste ein Knäuel.

Eine Schwäche gibt es trotzdem: Nicht die Bürsten sind das Problem, sondern das Absaugloch zur Station. Das ist schmal. Bei richtig großen Haarmengen landen nur rund 70 Prozent im Behälter. Dazu kommt, dass die Abluft nicht weit genug nach oben geführt wird – leichte Haare wirbeln dann durch den Raum, statt eingesaugt zu werden.
Bei einer Katze fällt das nicht auf. Bei drei Langhaarkatzen oder einem haarenden Hund solltest du das in Betracht ziehen.
Die Seitenbürste kann übrigens noch etwas anderes: Sie fährt aus. Zusammen mit dem schwenkbaren Mopp kommt der Roboter damit an Fußleisten, in Ecken und an Kanten heran. Daher der Namenszusatz „Edge".
Was sonst drinsteckt
Mit 25.000 Pascal liegt die Saugkraft des Roborock Qrevo Edge 2 auf dem Niveau aktueller Spitzenmodelle. Die 8 Newton Anpressdruck beim Wischen sind jedoch etwas wenig. Vergleichbare Geräte drücken mit 12 bis 15 Newton auf den Boden.
Bei Staubfilm, Krümeln und Fußabdrücken merkst du das nicht, da wischt der Edge 2 sauber. Bei allem, was angetrocknet ist, reicht der Druck nicht: Ketchup, ein alter Kaffeefleck, Matsch von Kinderschuhen. Die Wischpads werden während der Fahrt nicht gereinigt, setzen sich zu und verteilen den Schmutz.
Der Rest ist solide bis komfortabel. Die Station saugt den Staubbehälter leer, wäscht die Mopps mit bis zu 80 Grad heißem Wasser und föhnt sie mit Warmluft trocken. Den Beutel wechselst du alle zwei bis drei Monate.
Auf Teppich hast du zwei Möglichkeiten: Der Roboter hebt die Mopps an – oder er legt sie gleich in der Station ab und saugt den Teppich komplett trocken vor. Die zweite Variante beherrschen längst nicht alle Konkurrenten.
Drei Dinge fehlen. Ein Fach für Reinigungsmittel gibt es nicht, das Mittel kippst du direkt in den Frischwassertank. Einen Festwasseranschluss gibt es auch nicht, den Schmutzwassertank leerst du nach jedem Wischgang von Hand. Und bei Türschwellen ist bei rund zwei Zentimetern Schluss.
Gesteuert wird über die Roborock-App, dazu kommen Matter, Alexa, Google Home und Siri. Ein Offline-Sprachassistent ist ebenfalls an Bord.
Der Coupon versteckt sich bis zur Kasse
Ein Kauf des Wisch-Saugroboters Roborock Qrevo Edge 2 lohnt sich wegen des Coupons. Er wird aber nicht automatisch abgezogen: Du musst auf der Produktseite das Kästchen neben dem Coupon-Hinweis anklicken. Lass dich danach nicht vom Warenkorb irritieren – dort steht weiter 639,98 Euro. Erst im letzten Schritt an der Kasse gehen die 50 Euro ab, und du landest bei 589,98 Euro. Der Coupon läuft am 23. August aus.
Schwarz und Weiß kosten dasselbe, der Coupon gilt für beide Farben.
Zugreifen solltest du, wenn du niedrige Möbel hast und bei dir Katze, Hund oder Mitbewohner lange Haare verlieren. Finger weg, wenn deine Wohnung hohe Türschwellen hat, überall Hochflor liegt oder du erwartest, dass ein Roboter eingetrocknete Flecken wegbekommt.
Du bezahlst hier für einen Saugroboter der Spitzenklasse, der auch unter niedrige Möbel kommt und dem Tierhaare nichts anhaben – nicht für einen Wischroboter, der eingetrocknete Flecken wegbekommt.
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