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Technik

MacBook Neo: Der Apple-Laptop für die junge Generation

Apple will mit dem günstigen MacBook Neo besonders junge Menschen erreichen. Für den günstigen Preis waren aber auch Einsparungen unvermeidbar. Ob die neue Preisstrategie aufgeht?

Pressebild zeigt Apple MacBook Neo in einer Schule und wird von einer jungen Frau bedient, im Hintergrund sind weitere Schüler und ein Lehrer
Dieses offizielle Pressefoto zeigt eindeutig, welche Zielgruppe Apple mit dem MacBook Neo erreichen will: Junge Menschen, die zur Schule oder zur Uni gehen. Foto: TV Movie / Apple

Apple ist seit Anbeginn seiner Unternehmensgeschichte bekannt für Top-Qualität. Dafür hat der Tech-Konzern aus Cupertino, Kalifornien, aber auch immer viel Geld für seine Produkte verlangt. Doch das ist jetzt Apfelsaft von gestern.

Mit dem MacBook Neo greift Apple nun auch den Budget-Sektor an. Vor ein paar Wochen hätte ich das für einen schlechten Scherz gehalten. „Apple und günstig? Ja nee, is klar!“ Doch genau das passiert gerade und wir sind live dabei. Was das Budget-Laptop zu bieten hat und an welchen Stellschrauben gespart wurde, erfährst du jetzt.

Das Billig-MacBook im Detail

Statt der leistungsstarken M-Serie (M5-Chip im MacBook Pro) setzt Apple bei ihrem günstigsten MacBook aller Zeiten auf den A18 Pro-Chip. Dieser kommt bereits im iPhone 16 Pro zum Einsatz und eignet sich eher für alltägliche Arbeiten wie Office-Anwendungen, Surfen und Streaming.

Bei der Gehäusewahl bleibt Apple auch beim MacBook Neo dem Leichtmetall Aluminium treu. Eine Plastikverarbeitung wäre natürlich günstiger gewesen, würde aber dem Qualitätsanspruch des Tech-Konzerns nicht gerecht werden. Ein neues Herstellungsverfahren ermögliche zudem eine schnellere und kostengünstigere Produktion für Aluminiumgehäuse als es noch beim MacBook Pro & Air der Fall war.

Apple MacBook Neo Gehäuse Aluminium
Auch das preiswerte MacBook Neo wird durch ein für Apple-Laptops typisches Aluminium-Gehäuse geschützt. Foto: Apple

Bei den Farben geht Apple erstaunlich mutige Wege und bietet die frischen Farben Rosa, Indigo, Silber und Zitrus (mein Favorit) an. Eine Premiere für die MacBook-Familie. Das Display des Einsteigermodells beträgt 13 Zoll und löst mit 2.408×1.506 Pixeln auf. Die maximale Helligkeit beträgt 500 nits, womit es sich auf dem Niveau des MacBook Air bewegt.

Beim Arbeitsspeicher stehen 8 Gigabyte (GB) zur Verfügung, das Mindestmaß für die integrierte KI-Plattform Apple Intelligence. Zumindest für den Alltagsgebrauch absolut ausreichend. Beim internen Speicher können Käufer:innen zwischen 256 GB oder optional 512 GB wählen.

Neben dem günstigeren Prozessor spart Apple auch bei den Anschlüssen ein. Zwar verfügt das neue Notebook über zwei USB-C-Ports sowie einen Kopfhöreranschluss. Auf den äußerst beliebten magnetischen MagSafe-Ladeanschluss verzichtet Apple jedoch. Die integrierte Kamera löst wie beim MacBook Air mit 1080p auf.

Preis und Varianten

Neben den bunten Farben überrascht Apple vor allem mit dem günstigen Preis für das MacBook Neo. Zwei Varianten stehen zur Auswahl:

  • MacBook Neo mit 256 GB SSD & Magic Keyboard: 699 Euro

  • MacBook Neo mit 512 GB SSD & Magic Keyboard mit Touch ID: 799 Euro

Bei Amazon und MediaMarkt kann das MacBook Neo mit beiden Speichergrößen geordert werden. Die Verfügbarkeiten schwanken aber bereits.

Apple-Fans kommen dieser Tage voll auf ihre Kosten. Neben dem MacBook Neo hat der Apfelkonzern zwei weitere Produkte veröffentlicht:

  • das iPhone 17e, das mit einem deutlich größeren Basisspeicher bestückt ist sowie

  • das iPad Air mit M4-Chip, das deutlich vielseitiger als seine Vorgänger ist.

Fazit zum Budget-MacBook

Zu einem deutlich günstigeren Preis und dann noch in auffälligen Farben? Kaum zu glauben, im Jahr 2026 aber mit dem MacBook Neo Realität! Ob fürs Studium, die Schule oder privat zum Streamen und Surfen: So ein schicker Apple-Laptop, für den die Eltern nicht ganz so tief ins Portemonnaie greifen müssten, könnte durchaus seine Erfolge feiern.

Und es wäre der perfekte Einstieg ins Mac-Ökosystem, aus dem die meisten auch nicht mehr herauswollen. Ergo: ein nachvollziehbarer und smarter Schachzug. Wer etwas mehr Leistung haben will, kann das bislang günstigste Apple MacBook – das Air-Modell – bei Amazon mit Rabatt bekommen:

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