Crime

Keine Chance: In diesem Modus kommt nicht mal das FBI in dein iPhone

Kaum zu glauben, aber wahr. Mit dem Lockdown-Modus machst du dein iPhone so sicher, dass sogar das FBI nicht an deine Daten kommt.

Ein hell beleuchtetes Büro: Im Mittelpunkt steht ein mit Ketten und Schloss gesichertes iPhone mit leuchtendem Sperrsymbol, während zwei FBI-Ermittler im Hintergrund vergeblich versuchen, Zugriff zu erhalten – ein Sinnbild für starke Datensicherheit und Privatsphäre.
Im Lockdown Modus ist dein iPhone vor fremden Zugriffen geschützt. Foto: tvmovie/chatGTP

Viele Menschen haben Angst, dass ihr Smartphone von Dritten durchstöbert wird. Besonders, wenn die Polizei an die Daten möchte, wird den meisten Leuten mulmig. Auch wer aktuell in die USA einreisen möchte, macht sich eventuell Gedanken um die Sicherheit seines Smartphones. Aber gute Nachrichten für alle, die ihre Privatsphäre lieben. Denn den Lockdown-Modus des iPhone kann nicht einmal das FBI knacken.

Warum das FBI ins iPhone von Hannah Natanson will

Apples Lockdown-Modus sperrt sogar das FBI aus seinem System aus. Denn das beißt sich aktuell am iPhone 13 der Journalistin Hannah Natanson die Zähne aus. Die US-Strafverfolgungsbehörde möchte nämlich herausfinden, ob ihr geheime Dokumente geleakt wurden. Sie ist also nicht Ziel der Anklage, sondern Teil der Ermittlungen. In diesem Zuge wurden mehrere Geräte beschlagnahmt, darunter auch ein iPhone 13, das sich im Lockdown-Modus befand. Sogenannte CART-Geräte können die Informationen dann nicht extrahieren.

Das ist der Lockdown-Modus

Apple hat den sogenannten Blockierungsmodus ins Leben gerufen, um gezielten Cyberangriffen mit Spyware wie Pegasus das Leben schwer zu machen. Wer diesen Modus aktiviert, muss allerdings mit eingeschränkten Funktionen rechnen: iMessage-Anhänge, moderne Web-Technologien und vor allem kabelgebundene Verbindungen werden deutlich limitiert.

Und genau hier fängt der Ärger für Ermittler an: Forensische Werkzeuge wie Graykey oder Cellebrite setzen normalerweise auf eine direkte Verbindung über den Lightning- oder USB-C-Anschluss. Doch der Lockdown-Mode blockiert solche Zubehörverbindungen komplett und zwar solange das iPhone entsperrt ist.

Ooono Gerät vor einem Bild einer Autobahn. - Foto: TV Movie / Amazon / Ooono / Canva Pro
Technik
Jetzt reduziert! Immer mehr Autofahrer setzen auf den OOONO Co-Driver

Der OOONO Co-Driver NO2 fürs Armaturenbrett warnt vor Gefahrenstellen in Echtzeit, unterstützt CarPlay und Android Auto – und verursacht keine laufenden Kosten!

Gemini Magic Pointer in Aktion mit drei unterschiedlichen Cursor-Befehlen - Foto: Google
Smartphones
Gemini Intelligence: Googles Magic Pointer kommt auch für Chrome-Browser

Mit dem Magic Pointer will Google den Mauszeiger revolutionieren und implementiert die Funktion nicht nur in die neuen Googlebooks, sondern auch in den Chrome-Webbrowser.

Die Steam Machine steht auf einem neutragen Hintergrund - Foto: Valve
Gaming
Steam Machine: Warum Valves neue Konsole kein Ersatz für PS5 und Switch 2 ist

Valves „Steam Machine“ geht 2026 an den Start. Doch warum ist sie trotz starker PC-Power nicht mit der PS5 oder der kommenden Switch 2 vergleichbar? Wir erklären verständlich, wo die Unterschiede wirklich liegen.

Ein kleiner smarter Roboter für den Schreibtisch - Foto: Amazon/PR
Technik
Furby meets Tamagotchi: Dieser Desktop-Roboter will deine Liebe

Fehlen dir im Homeoffice die Kolleg:innen? Dann habe ich einen heißen Tipp für dich: ein smarter Roboter, der dich durch den Alltag begleitet.

Huawei- & ZTE-Logos mit Verbots-Kreis-Element neben Funkmast - Foto: TV Movie / Canva
Smartphones
Wegen neuem EU-Gesetz: Werden Huawei-Smartphones in Europa bald nicht mehr nutzbar sein?

Um Cyber- und Spionageattacken besser zu bekämpfen, will die EU-Kommission Huawei aus dem 5G-Netz verbannen. Wird das auch mit den Smartphones des chinesischen Elektronikkonzerns passieren?

Man sieht das Logo des Streamingsdienstes Prime Video auf einem Smartphone. - Foto:  IMAGO / Zoonar
News
Sammelklage gegen Amazon: Geld zurück wegen Prime-Preiserhöhung?

Amazon Prime erhöhte 2022 die Preise – und das zog einen Gerichtsstreit nach sich. Wir haben die Antwort darauf, was genau es damit auf sich hat. Und warum dir eine Rückzahlung zustehen könnte …