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AirPods 5: Günstigstes Modell nun auch mit Geräuschunterdrückung

Apple modernisiert mit den neuen AirPods 5 seine In-Ear-Flotte, bleibt aber preislich stabil.

AirPods 5 vor weißem Hintergrund mit Schriftzug zum Artikel
Das schlichte und beliebte Design bleibt auch bei den AirPods 5 erhalten, technisch hat sich aber was getan. Foto: Apple

Apple bringt eine neue Generation seiner günstigeren In-Ear-Kopfhörer auf den Markt. Die AirPods 5 gibt es wie schon die AirPods 4 aus dem Jahr 2024 in zwei Ausführungen: ein günstigeres Basismodell und eine Variante mit zusätzlichen Funktionen.

Das offene Design ohne abdichtende Silikonaufsätze bleibt erhalten. Neu ist, dass beide Versionen aktive Geräuschunterdrückung (ANC) bieten.

Lautstärkeregelung und verbessertes ANC

Optisch unterscheiden sich die neuen AirPods 5 kaum von ihren Vorgängern. Der fast schon ikonische Stil bleibt erhalten, inklusive Drucksensor zur Steuerung sowie einem Mikrofon. Die teurere Variante bietet zusätzlich eine Streichgeste, über die sich die Geräuschkontrolle wechseln lässt. Ein Feature, welches wir bereits von den AirPods Pro kennen.

Das abgerundete, weiße Kunststoffgehäuse ist nach IP57 gegen Staub, Wasser und Schweiß geschützt. Apple verspricht zudem eine um 50 Prozent effektivere Geräuschunterdrückung als bei den AirPods 4. Ein überarbeitetes Akustiksystem soll außerdem für mehr Dynamik beim Klang sorgen. Bluetooth 5.3 und Apples H2-Chip bleiben an Bord.

Unterschiede beim Ladecase

Bei der Akkulaufzeit unterscheiden sich beide Modelle leicht voneinander: Das Basismodell kommt laut Apple mit einer Ladung auf bis zu vier Stunden Musikwiedergabe bei aktiviertem ANC. Zusammen mit dem Ladecase sollen bis zu 20 Stunden möglich sein. Die teurere Variante schafft bis zu fünf Stunden beziehungsweise 22 Stunden inklusive Ladecase.

Beide Cases werden per USB-C geladen. Beim teureren Modell kommen kabelloses Laden über Qi, MagSafe und ein Apple-Watch-Ladegerät hinzu. Das Case verfügt außerdem über einen kleinen Lautsprecher, der bei der Suche über Apples „Wo ist?“-Netzwerk einen Ton abspielen kann.

Einen Ultrabreitband-Chip für die präzise Ortung mit Richtungsanzeige gibt es weiterhin ausschließlich bei den AirPods Pro. Ein USB-C-Ladekabel gehört bei keiner der beiden Varianten zum Lieferumfang.

Live-Übersetzung jetzt auch günstig

Die Live-Übersetzung kommt nun ebenfalls für beide Modelle, also auch für die günstigste Variante. Damit lassen sich Gespräche nahezu in Echtzeit für den Träger übersetzen. Ebenfalls an Bord sind Spatial Audio und die dynamische Erfassung von Kopfbewegungen für räumlichen 3D-Sound.

Erscheinungstag und Preise

Die AirPods 5 können seit dem 9. September direkt bei Apple vorbestellt werden. Das Basismodell mit USB-C-Ladecase kostet 149 Euro, die besser ausgestattete Variante mit Lautstärkeregelung und kabellosem Ladecase 169 Euro. Der Verkaufsstart ist für den 18. September vorgesehen.