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ZDF | SOKO-Familie bekommt modernen Zuwachs in Potsdam

Caroline Erikson und Katrin Jaehne starten ab dem 24. September als Ermittlerinnen der neuen “SOKO Potsdam“ durch. Wir wissen schon jetzt: Es wird moderner!
 
Mit der “SOKO Potsdam“ bekommt die ZDF-SOKO-Familie ab dem 24. September Zuwachs. Zum Serienstart des neunten SOKO-Ablegers interviewte “TV Movie Online“-Redakteur Kevin Finck Caroline Erikson, die als Mordkommissarin “Luna Kunath“ zusammen mit Katrin Jaehne als „Sophie Kohlmann“ ermittelt.

"SOKO Potsdam - Drehstart": Katrin Jaehne (Rolle: Sophie Pohlmann) und Caroline Erikson (Rolle: Luna Kunath)
Die Ermittlerinnen der neuen "SOKO Potsdam": Caroline Erikson als "Luna Kuath" und Katrin Jaehne als "Sophie Pohlmann" ZDF / Gordon Muehle

Frau Erikson, was glauben Sie, macht die “SOKO Potsdam“ im Vergleich zu anderen SOKO-Ablegern besonders?
 
Caroline Erikson: “Im Mittelpunkt der SOKO Potsdam steht, neben dem Job als Kommissarinnen, die Freundschaft zwischen Luna und Sophie. Obwohl beide oberflächlich betrachtet sehr unterschiedlich sind, verbindet sie eine langjährige Freundschaft und die Leidenschaft für ihren Beruf. Der Zuschauer begleitet beide Figuren über den beruflichen Kontext hinaus auch in ihr Privatleben. Wir spielen keine Klischees, sondern Menschen mit Ecken und Kanten und Problemen. Die Ermittlungsfälle sind sehr emotional und zeigen auch die Täter in ihrer Menschlichkeit. Die SOKO Potsdam wird auf jeden Fall mutig, frech, jung und unkonventionell.“
 
Mit Katrin Jaehne an Ihrer Seite ermitteln nun das erste Mal in der Geschichte der SOKO-Reihe zwei Frauen zusammen. Wie gefällt Ihnen diese Kombi?
 
Erikson: “Die Kombi gefällt mir sehr gut, das Wechselspiel von Spaß zwischen zwei Freundinnen und dann wieder dem tödlichen Ernst zweier Ermittlerinnen auf der Täterjagd, bietet viel Unterhaltungspotential. Zudem habe ich mich während des Drehs sehr gut mit Katrin angefreundet. Wir sind gemeinsam in eine neue Lebenssituation gekommen. Innerhalb von nur zwei Wochen hat sich für uns ein komplett neuer Alltag aufgetan. Das verbindet natürlich. Das gesamte Team hat sich super verstanden, alle hatten Bock etwas Tolles und Neues zu machen, ohne dabei die gestandenen SOKO-Fans zu verschrecken. Eine so einsatzbereite und gute Atmosphäre innerhalb des gesamten Teams habe ich an einem TV-Set bisher selten erlebt und Ich bin mir sicher, dass sich diese übertragen wird.“
 

 

Wie haben Sie sich darauf vorbereitet eine Kommissarin zu spielen?
 
Erikson: “Ich hatte ein Waffen- und Stunttraining, habe mit Polizisten gesprochen und mir Dokus über Kriminalarbeit angesehen. Dann habe ich Lunas grundlegende Motivation für ihren Beruf untersucht: Warum wollte sie Polizisten werden, was in der Vergangenheit hat sie dazu bewogen und was ist ihr übergestelltes Ziel in der Arbeit - geht es ihr beispielsweise mehr darum, die unschuldigen Opfer zu rächen oder darum den richtigen Täter zu fassen, und was macht ihre Freundschaft mit Sophie so stark?“

Wieviel steckt von Ihnen persönlich in der Rolle?
 
Erikson: “Luna ist nicht eitel. Sie ‘frisst‘ einfach ihren Döner und ihr ist egal, wie sie dabei aussieht. Außerdem ist sie frech und weiß, wie sie an ihr Ziel kommt – nutzt dabei aber auch mal ungewöhnliche Methoden. Luna ist sehr leidenschaftlich und emphatisch. Das sind Eigenschaften, die ich mir auch selbst zuschreiben würde.“

Nach den Pfefferkörnern, SOKO Leipzig und nun SOKO Potsdam gibt es schon eine Tendenz zu Krimis. Fühlen Sie sich in Krimi-Rollen wohler?

Erikson: “Ich glaube eher, das ist eine Tendenz im deutschen Fernsehen, gegen die ich aber nichts habe. Ich spiele aber auch gerne andere Genres, fühle mich beispielsweise im Drama, der Komödie und dem Improvisationsfilm auch zu Hause.“

Könnten Sie sich auch privat vorstellen, als Kommissarin zu arbeiten?

Erikson: “Obwohl ich ein starkes Gerechtigkeitsempfinden und eine gute Menschenkenntnis besitze, glaube ich, dass ich diesen Job nicht lange durchhalten würde: Auf der einen Seite der ganze Papierkram, auf der anderen Seite echt harte Kriminalfälle, die nicht immer aufgelöst werden können. Ich glaube, dass ich die Bilder von den Tatorten und aus der Gerichtsmedizin nicht so leicht aus meinem Kopf bekommen würde. Selbst bei den Dreharbeiten habe ich schon gemerkt, wie sich meine Wahrnehmung der Umwelt und meine Träume verändert haben. Privat bin ich für diese wichtige Arbeit leider zu zart besaitet aber sehr dankbar dafür, dass andere Menschen diesem Job gekonnt nachgehen.“

Was gefällt Ihnen an Potsdam als Stadt und Drehort besonders?

Erikson: “Potsdam ist wahnsinnig sehenswert, allein wegen seiner prunkvollen Schlösser. Vor allem die wunderschönen Seen und die Natur haben mir und meinem Hund in den Drehpausen und generell sehr gut gefallen. Die Stadt ist gepflegt und sauber, die Natur lebendig und es riecht gut. Die Menschen wirken sehr geerdet. Ich liebe zwar das künstlerisch inspirierende Berlin, aber es gibt bei uns schon viel Smog und häufig ist mir die Stadt als Landkind dann doch zu laut. Tatsächlich spiele ich sogar mit dem Gedanken nach Potsdam zu ziehen, so gut hat es mir dort gefallen.“

Warum sollte ich die “SOKO Potsdam“ unbedingt einschalten?

Wegen vieler berührender Momente, wegen geballter frecher Frauenpower, spannender Mordfälle und unkonventionellen Ermittlungsstrategien.

Die neue “SOKO Potsdam“ startet ab 24. September um 18.00 Uhr im ZDF.



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