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Erhöhte Schutzmaßnahmen seit 2016

„ZDF Fernsehgarten“: Andrea Kiewel unter Personenschutz – das ist der Grund

Beim „ZDF Fernsehgarten“ ist Andrea Kiewel nicht mehr nur von Kamera- und Technikteam begleitet. Ein Bodyguard steht seit Jahren in ihrer Nähe – und jetzt war er sogar im Bild.

Andrea Kiewel hält ein ZDF-Mikrofon und eine grüne Moderationskarte vor Publikum. Ihre andere Hand liegt auf der Brust.
Die „Fernsehgarten“-Saison ist eigentlich vorbei, doch mit „Fernsehgarten on Tour“ geht es noch weiter. Foto: IMAGO / BOBO

Andrea Kiewel hat beim „Fernsehgarten on tour“ in Bremerhaven für einen ungewöhnlichen Moment gesorgt. Als TV-Koch Sebastian Lege ihr eine norddeutsche Suppe namens „Falsche Schildkröte“ anbot, lehnte sie den Probierlöffel ab. Stattdessen holte sie ihren Bodyguard vor die Kamera: „Komm wir lassen meinen Bodyguard probieren, der Mann der achtgibt, dass ich hier nicht hinfalle.“

Der Personenschützer probierte die Suppe – und machte damit sichtbar, was hinter den Kulissen des „Fernsehgarten“ längst zum Alltag gehört. Laut Recherchen von „t-online“ wird Kiewel während der Sendungen von mindestens einem Sicherheitsmitarbeiter begleitet, teilweise sollen sogar mehrere Männer im Einsatz sein.

Seit wann gibt es Personenschutz?

Die verstärkten Sicherheitsmaßnahmen haben laut langjährigem „Fernsehgarten“-Koch Armin Roßmeier einen konkreten Auslöser. Er erklärte bereits 2025, dass sich die Schutzvorkehrungen seit dem Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin im Dezember 2016 deutlich verändert hätten. „Damit fing alles an“, sagte Roßmeier.

Auch das Team am Set spürt die strengeren Vorgaben. Kochmesser dürfen demnach nicht mehr offen herumliegen. Das Publikum sitzt bei der Produktion teils nur wenige Meter von Andrea Kiewel und dem Kochbereich entfernt. Roßmeier betonte, dass gerade die Profi-Messer, die in der Sendung verwendet werden, potenziell gefährlich sein können.

Gab es schon Vorfälle?

Roßmeier sagte weiter, dass es bereits Situationen gegeben habe, in denen das Sicherheitsteam eingreifen musste. „Ohne Personenschutz geht es nicht mehr“, erklärte er. Nähere Details zu einzelnen Vorfällen nannte er jedoch nicht. Auch das ZDF selbst äußert sich nicht zu konkreten Fällen.

Der Sender verwies gegenüber „t-online“ auf sein Sicherheitskonzept und eine „Vielzahl entsprechender Maßnahmen“. Dazu zählen laut dem Bericht unter anderem Einlasskontrollen. Dass Kiewel ihren Bodyguard diesmal vor die Kamera holte, zeigt, wie selbstverständlich die Sicherheitsbegleitung inzwischen geworden ist.

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