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WM-Finale: Das steckt hinter dem Streit zwischen Madonna und Justin Bieber

Die erste Halbzeitshow der WM ist Geschichte. Doch schon vor dem Finale sorgten Berichte über Spannungen zwischen Madonna und Justin Bieber für Schlagzeilen. Was hinter dem angeblichen Machtkampf steckte, erfährst du hier!

Justin Bieber und Madonna in der Halbzeitshow der WM 2026
Justin Bieber und Madonna kennen sich seit vielen Jahren. Foto: IMAGO / Xinhua / STEINSIEK.CH

Die erste Halbzeitshow in der Geschichte einer Fußball-Weltmeisterschaft ist vorbei! Doch bereits im Vorfeld des WM-Finales zwischen Spanien und Argentinien hatten Berichte über einen angeblichen Machtkampf zwischen Madonna (67) und Justin Bieber (32) die Runde gemacht. Während auf der Bühne davon letztlich nichts zu sehen war, sollen hinter den Kulissen unterschiedliche Vorstellungen für Reibungen gesorgt haben.

Darum soll es zwischen Madonna und Justin Bieber gekracht haben

Wie die britische „Daily Mail“ unter Berufung auf mehrere Insider berichtete, soll es zwischen Madonna und Justin Bieber vor der Show zu Meinungsverschiedenheiten gekommen sein. Demnach habe es dabei vor allem um die kreative Ausrichtung der historischen Halbzeitshow gegangen.

Während Bieber laut den Berichten einen möglichst kontrollierten und fehlerfreien Auftritt bevorzugt haben soll, habe Madonna auf eine deutlich größere Inszenierung gedrängt. Ein Insider erklärte gegenüber der „Daily Mail“: „Sie glaubt, dass eine Bühne dieser Größe etwas braucht, über das die Menschen noch jahrelang sprechen werden.“ Eine WM-Finalshow müsse ihrer Ansicht nach unvergesslich sein und nicht bloß auf Nummer sicher gehen.

Aus derselben Quelle stammt auch die Aussage: „Madonna hat keine Absicht, in den Schatten gestellt zu werden. Sie will nicht, dass es ‚The Justin Show‘ wird.“ Offiziell bestätigt wurden die Berichte von keiner der beteiligten Seiten.

So lief die erste Halbzeitshow der WM-Geschichte tatsächlich ab

Von den angeblichen Spannungen war während der Show selbst nichts zu erkennen. Stattdessen setzte die FIFA auf eine aufwendig inszenierte Produktion, die sich deutlich am Vorbild der berühmten Super-Bowl-Halbzeitshow orientierte. Kaum hatten die Spieler den Rasen verlassen, wurde ein riesiges Banner mit einem Globus, einer Friedenstaube und dem Schriftzug „Love“ auf dem Spielfeld ausgerollt. Rund 320 Künstler:innen verwandelten das Stadion in New Jersey anschließend in eine riesige Bühne.

Den Auftakt machte Madonna, die in einem Strandbuggy, gesteuert von den brasilianischen Fußball-Legenden Ronaldo und Ronaldinho, ins Stadion fuhr. Dort performte die Pop-Ikone ihren Hit „Music“. Es folgte eine orchestrale Version von „Seven Nation Army“, gespielt von den New Yorker Symphonikern und dem Simón Bolívar Symphonie Orchester unter der Leitung von Stardirigent Gustavo Dudamel. Begleitet wurde das Ensemble von der Muppet-Band Electric Mayhem. Anschließend sorgte die K-Pop-Gruppe BTS mit „Dynamite“ für Stimmung. Nach einem kurzen Einspieler des Seriencharakters Ted Lasso betrat Justin Bieber die Bühne. Danach übernahm Shakira gemeinsam mit Burna Boy und den ugandischen Ghetto Kids den offiziellen WM-Song „Dai Dai“.

Für einen besonders emotionalen Moment sorgte eine Einspielung der verstorbenen brasilianischen Fußball-Legende Pelé, der mit den Worten „Love, love, love“ das Motto des Abends in Erinnerung rief. Den Abschluss bildete schließlich Chris Martin, der gemeinsam mit Coldplay sowie allen zuvor aufgetretenen Künstler:innen noch einmal auf der Bühne stand.

Die Halbzeit dauerte deutlich länger als angekündigt

Nicht nur die prominenten Auftritte sorgten nach dem WM-Finale für Diskussionen. Auch die Länge der Halbzeitpause fiel deutlich größer aus als ursprünglich geplant.

Zwar hatte die FIFA zunächst angekündigt, die regulären 15 Minuten nur leicht zu überschreiten. Zwischenzeitlich war von einer Dauer von rund 25 Minuten die Rede. Tatsächlich lagen zwischen dem Pausenpfiff und dem Wiederanpfiff jedoch 27 Minuten und 16 Sekunden.

Bereits im Vorfeld hatten Sportmediziner darauf hingewiesen, dass eine so lange Unterbrechung Auswirkungen auf den Spielrhythmus und die körperliche Belastung der Spieler haben könnte. Trotz der Kritik hielt die FIFA an ihrem neuen Konzept fest.

Darum erhielten Madonna, Justin Bieber und Co. keine Gage

Bei einem Staraufgebot mit Madonna, Justin Bieber, Shakira und BTS dürfte sich so mancher Fan gefragt haben, wie hoch die Gagen für den Auftritt ausfielen. Tatsächlich berichten mehrere Medien übereinstimmend, dass die Künstler:innen keine klassische Auftrittsgage erhalten haben.

Stattdessen übernahm die FIFA die Produktions-, Reise- und Unterbringungskosten der Musiker:innen und ihrer Teams. Das Modell orientiert sich an der Halbzeitshow des Super Bowl, bei der die Stars ebenfalls ohne Gage auftreten.

Der Grund dafür liegt in der enormen Reichweite: Das WM-Finale zählt zu den meistgesehenen Sportereignissen der Welt und bietet Musiker:innen eine Bühne vor einem Publikum von Hunderten Millionen Menschen. Die internationale Aufmerksamkeit gilt daher als deutlich wertvoller als eine klassische Gage.

Quellen
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