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Deutsche Serie

„Wer betreut IHN eigentlich?“: AWZ-Star André Dietz mit deutlicher Ansage an den Bundeskanzler!

Bei den aktuellen Debatten über mögliche Einsparungen platzt André Dietz der Kragen. Der „Alles was zählt“-Star macht seinem Ärger auf Instagram nun deutlich Luft!

Eine Collage zeigt André Dietz lächelnd vor dem Steinkampf Sportzentrum. Recht neben ihm ist ein Kreis mit einem überraschten Friedrich Merz.
André Dietz spielte von 2006 bis 2020 die Rolle des Ingos bei „Alles was zählt“. Foto: Imago / Hartenfelser / Maximilian Koch / TV Movie

Klare Worte von André Dietz! Der „Alles was zählt“-Star macht seinem Ärger in den sozialen Netzwerken Luft – und richtet seine Kritik direkt an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Hintergrund sind aktuelle Diskussionen über mögliche Einsparungen bei Inklusion, Pflege und der Betreuung von Menschen mit Einschränkungen.

André Dietz teilt emotionales Statement zu den möglichen Einsparungen

In einem emotionalen Instagram-Video reagiert der Schauspieler fassungslos auf Aussagen aus der politischen Debatte. Besonders eine Idee sorgt bei Dietz für Unverständnis: die Frage, ob nicht eine Betreuungskraft mehrere Menschen mit Behinderung gleichzeitig versorgen könne.

Für André Dietz ist das völlig realitätsfern. Gemeinsam mit seiner Frau Shari hat der 50-Jährige vier Kinder. Tochter Mari lebt mit dem Angelman-Syndrom, einer seltenen genetischen Erkrankung, die mit schweren körperlichen und geistigen Einschränkungen verbunden ist.

Gerade deshalb trifft den Schauspieler die Diskussion besonders persönlich. Unter seinem Beitrag schreibt Dietz deshalb wütend: „Friedrich Merz fragt, warum nicht EINE Person MEHRERE Menschen mit BEHINDERUNG betreuen kann. Ich frage mich eher: Wer betreut IHN eigentlich?“

Der 50-Jährige macht deutlich, dass ihn nicht nur mögliche Kürzungen schockieren – sondern bereits die gesamte Debatte dahinter. „Noch ist nicht alles beschlossen. Aber schon die Debatte zeigt, wer zuerst sparen soll: Menschen mit Behinderung, pflegende Angehörige und Familien“, schreibt Dietz weiter.

Besonders eindringlich schildert er den Alltag vieler Betroffener: „Pflege ist 24/7 Verantwortung. Es sind Nächte ohne Schlaf, Therapien, Arzttermine, Begleitung, Organisation – und gleichzeitig versuchen wir, Familie zu sein. Eltern. Geschwister. Menschen. Millionen Menschen mit Behinderung kämpfen täglich um Teilhabe, Sichtbarkeit und Unterstützung“, erklärt der TV-Star.

Gleichzeitig kritisiert er die politischen Überlegungen scharf: „Und während über Kürzungen bei Pflege und Inklusion gesprochen wird, wird gleichzeitig gefragt, ob nicht einfach EINE Person mehrere Menschen MIT BEHINDERUNG betreuen könnte.“

Dann richtet André Dietz eine direkte Einladung an die Verantwortlichen in der Politik: „Ganz ehrlich: Kommt vorbei. Einen Tag. Schaut zu. Dann reden wir weiter.“

Der 50-Jährige warnt außerdem vor den konkreten Folgen möglicher Einsparungen. Weniger Assistenz, weniger Entlastungsangebote und weniger Unterstützung würden zwangsläufig mehr Belastung für Familien bedeuten.

„Das Ding hat direkte Folgen für Alltag, Gesundheit und Teilhabe“, schreibt Dietz. Und weiter: „Wenn bei Pflege und Inklusion gekürzt wird, spart man nicht Geld. Man verlagert die Last einfach zurück in die Familien.“ Besonders betroffen seien dabei nicht nur Eltern, sondern das gesamte Umfeld: „Menschen mit Behinderung, Eltern, Oma, Opa, Onkel, Tante… und ganz konkret auch die Geschwister! Menschen, die ohnehin schon am Limit sind.“

Quellen
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