Alexander Held wäre heute 68 geworden: Kollegen gedenken „München Mord“-Star
Ein gemeinsames Foto, persönliche Worte und viele Erinnerungen: An Alexander Helds Geburtstag zeigt sich, wie sehr der Schauspieler seinen Weggefährten und Fans fehlt.

Am 12. Mai 2026 starb Alexander Held im Alter von 67 Jahren überraschend nach kurzer Krankheit. Für das Publikum verlor die deutsche Film- und Fernsehlandschaft damit einen markanten Charakterdarsteller. Für Bernadette Heerwagen (48) und Marcus Mittermeier (56), die ihren Kollegen und Freund veroren, ging zugleich eine langjährige Zusammenarbeit zu Ende: Seit dem Start von „München Mord“ im Jahr 2014 hatten die drei gemeinsam ermittelt.
Als eigenwilliger Ludwig Schaller (Alexander Held) bildete er mit Angelika Flierl (Bernadette Heerwagen) und Harald Neuhauser (Marcus Mittermeier) ein Team, dessen ungewöhnliche Methoden ebenso zur Reihe gehörten wie der trockene Humor. Auch außerhalb des ZDF-Krimis hinterließ Held Eindruck, etwa in „Schindlers Liste“, „Der Untergang“ und „Sophie Scholl – Die letzten Tage“. Heute, am 19. Oktober 2026, hätte er seinen 68. Geburtstag gefeiert.
Alexander Held: „München Mord“-Kollegen erinnern an gemeinsame Zeit
Heerwagen und Mittermeier nehmen diesen Tag zum Anlass, ihrem verstorbenen Kollegen auf Instagram einen Geburtstagsgruß zu widmen. Dazu teilen sie ein Bild aus dem Film „München Mord: Die Unterirdischen“ von 2019, das die drei gemeinsam zeigt.
„Lieber Alexander, heute ist Dein Geburtstag! Wir denken an Dich und stoßen auf Dich an!“, schreiben sie. Was ihnen die Jahre an seiner Seite bedeuteten, fassen sie anschließend in wenigen Worten zusammen: „Jeder Tag mit Dir war ein Geschenk! Danke!“ Unterzeichnet ist der Beitrag mit „Deine Bernadette und Dein Marcus“.
Schon nach Helds Tod hatten sich die beiden mit einem gemeinsamen Abschied an ihn gewandt. Nun rückt an seinem Geburtstag die Dankbarkeit für das Erlebte in den Mittelpunkt – und die Erinnerung an einen Kollegen, der über viele Jahre zu ihrem Arbeitsalltag gehörte.
Fans vermissen Alexander Held und seinen Ludwig Schaller
Unter dem Beitrag kommen zahlreiche Geburtstagsgrüße und Erinnerungen zusammen. „Happy Birthday lieber Alexander Held. Sie werden vermisst“, schreibt ein Fan. Ein anderer Kommentar lautet: „Danke, dafür, dass Sie ihn in Ehren halten. Er fehlt.“
Viele verbinden Held weiterhin besonders mit seinem Kommissar Schaller – und dessen Vorliebe für Gelbwurst. „Alles Gute zum Geburtstag! Werde heute zu Ihrem Andenken den Genuss dreier Radl Gelbwurst zelebrieren“, kündigt ein Nutzer an. Andere erinnern sich an seine Stimme, seine Mimik und das Zusammenspiel des Ermittlertrios.
Zugleich zeigen die Reaktionen, dass die Zuschauerinnen und Zuschauer Heerwagen und Mittermeier auch bei den kommenden Fällen begleiten möchten. Trauer um Held und Vorfreude auf weitere Filme stehen dabei eng nebeneinander.
So geht „München Mord“ ohne Alexander Held weiter
Die ZDF-Krimireihe wird fortgesetzt. Marcus Mittermeier erklärte gegenüber ZDFheute, dass für 2026 zwei weitere Filme geplant seien, in denen er und Bernadette Heerwagen ohne ihren langjährigen Kollegen ermitteln. Zunächst geht es damit als Duo weiter. Wie Schallers Abwesenheit innerhalb der Handlung erklärt wird, ist nach den bislang veröffentlichten Angaben noch offen.
Einen letzten gemeinsamen Fall gibt es allerdings bereits zu sehen: „München Mord: Das Recht auf Glück“ ist seit August im ZDF-Streamingangebot verfügbar. Die Fernsehausstrahlung ist für Ende 2026 vorgesehen. Der 24. Film der Reihe entstand im November und Dezember 2025 – zu einem Zeitpunkt, als niemand ahnte, dass es Helds letzter Einsatz als Ludwig Schaller werden würde.
Bereits eingeführt wurde außerdem Dr. Linda Hösl (Eva Karl Faltermeier) als neue Vorgesetzte des Teams. Sie folgt auf Helmut Zangel, den Christoph Süß spielte. Eine Nachfolgerin für Helds Schaller ist sie damit nicht.
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