Vadim Garbuzov mit bewegendem Update: „Die Ukraine ist mein Herkunftsland“
Vier Jahre nach Beginn des Krieges meldet sich „Let’s Dance“-Profitänzer Vadim Garbuzow mit ganz persönlichen Worten.

Kurz vor dem Start der neuen Staffel von „Let’s Dance“ am 27. Februar meldet sich Profitänzer Vadim Garbuzov mit sehr persönlichen Worten. In einem emotionalen Instagram-Post erinnert er an den Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine – und macht deutlich, wie eng sein eigenes Leben mit dem Krieg verbunden ist.
Bewegender Insta-Post: Vadim Garbuzov fordert Frieden in der Ukraine!
„Die Ukraine ist mein Herkunftsland. Kharkiv ist meine Stadt“, schreibt Garbuzov am 24. Februar. Exakt vier Jahre nach Beginn des Krieges spricht er von Millionen zerstörter Lebenswege – darunter auch die seiner Familie, Freund:innen und Kolleg:innen. Worte, die kurz vor seinem TV-Auftritt bei „Let’s Dance“eine besondere Schwere bekommen.
Sein Post zeigt eindrucksvoll: Egal, wie viel Glitzer und Schein eine TV-Sendung auch mit sich bringt, Raum für offene, wenn auch schmerzhafte Worte, bleibt bei Vadim Garbuzov trotzdem.
Eine Tanz-Karriere zwischen Heimatverlust und Verantwortung
Garbuzov wurde 1987 in Charkiw, Ukraine, geboren. Als Kind wanderte er mit seinen Eltern nach Kanada aus, später führte ihn sein Weg über mehrere Länder bis nach Österreich. Schon früh fand er im Tanz seine Sprache – eine, die ihn bis an die Weltspitze brachte. Seit 2004 bildet er mit Kathrin Menzinger ein Tanzpaar.
Gemeinsam feierten sie zahlreiche internationale Titel, nahmen an mehrereren Welt- und Europameisterschaften im Showdance teil. Auch privat waren die beiden eine Zeit lang ein Paar und treten heute trotz Trennung weiterhin gemeinsam auf der Tanzfläche an.
„War & Hope“ – wenn Tanz mehr sagt als Worte
Besonders eindrücklich war ihr Auftritt bei der Showdance-Latein-Weltmeisterschaft 2022. Kurz nach Beginn des Krieges widmeten Garbuzov und Menzinger ihre Kür „War & Hope“ dem Leid und der Hoffnung der Ukraine. „Es war unser künstlerischer Beitrag in einer Zeit, in der Worte nicht ausreichten“, schreibt Garbuzov in seinem Instagram-Post.
Der Tanz brachte ihnen den zweiten Platz ein – vor allem aber große internationale Aufmerksamkeit. Für Garbuzov war es ein sehr persönlicher Moment: Der Krieg betrifft ihn nicht nur politisch, sondern auch emotional und familiär.
Zwischen „Let’s Dance“ und klarer Haltung
Ab dem 27. Februar stehen Garbuzov, Kathrin Menzinger und zahlreiche weitere Profitänzer:innen wieder im Rampenlicht in der 19. Staffel von „Let’s Dance“. Sein Instagram-Statement zeigt jedoch, dass der Glamour der Show für ihn nicht losgelöst von der Realität existiert. Er wünsche sich einen „gerechten Frieden – keinen Frieden um jeden Preis“, schreibt der Tänzer.
Vadim fordert „Einen Frieden mit Verantwortung. Damit Unrecht nicht folgenlos bleibt“. Für Garbuzov ist Tanz nicht nur Wettbewerb oder Unterhaltung, sondern Ausdruck von Freiheit, Würde und Haltung.






