„Unter Uns“-Produktion warnt vor Fake-News
Viele „Unter uns“-Fans kämpfen für die Zukunft ihrer Lieblingsserie. Doch ein kursierender Spendenaufruf sorgt jetzt für eine deutliche Warnung der Produktion.

Ein Cast-Foto, aber keine gewöhnliche Serienmeldung: Auf den offiziellen Instagram-Accounts von „Unter uns“ und UFA Production wurde ein Bild mit Miloš Vuković, Valea Scalabrino, Benjamin Heinrich, Miriam Lahnstein, Jens Hajek und Lars Steinhöfel veröffentlicht. Die dazugehörige Botschaft richtet sich an alle, die vermeintliche Unterstützungsaktionen für die Soap entdecken – und womöglich Geld dafür geben möchten.
„Unter uns“ warnt: Dieser Spendenaufruf stammt nicht von der Produktion
„Aktuell kursiert ein Spendenaufruf, der den Eindruck erwecken kann, in Verbindung mit der offiziellen @unteruns Seite zu stehen“, heißt es in dem Instagram-Beitrag. Die Verantwortlichen stellen ausdrücklich klar, dass der Aufruf weder von ihnen stammt noch mit der Produktion verbunden ist.
Die Bitte an die Fans fällt entsprechend deutlich aus: „Bitte beachtet dies und prüft entsprechende Spendenaufrufe sorgfältig, bevor ihr darauf reagiert oder eine Spende tätigt.“ Abschließend folgt eine unmissverständliche Ansage: „Von uns wird es keinen Spendenaufruf geben.“
Wer hinter dem kursierenden Aufruf steckt und wofür konkret Geld gesammelt werden soll, wird in der Warnung nicht erläutert. Fest steht damit vor allem: Fans sollten eine vermeintliche Verbindung zur offiziellen Serie keinesfalls als gegeben ansehen.
Nach „Unter uns“-Absetzung: Fans reagieren mit Wut und Hoffnung
Die Warnung trifft die Fangemeinde in einer ohnehin emotionalen Phase. RTL kündigte an, die Produktion von „Unter uns“ zum Jahresende 2026 nicht fortzusetzen. Die letzte Folge beim Sender soll im März 2027 zu sehen sein. Die Entscheidung löste Proteste aus; der offizielle Fanclub startete eine Petition für den Erhalt der Serie. Unter #NichtOhneUnterUns machen Zuschauerinnen und Zuschauer weiter auf ihren Wunsch nach einer Fortsetzung aufmerksam.
Vor diesem Hintergrund liegt die Vermutung nahe, dass der fragliche Spendenaufruf an die Hoffnung auf eine Rettung der Soap anknüpft. Einen solchen Zusammenhang bestätigt die Instagram-Mitteilung allerdings nicht ausdrücklich.
In den Kommentaren zeigt sich dennoch, wie aufgebracht manche Fans sind. „Traurig das es Menschen gibt welche daraus Profit erzielen wollen und die Menschen sozusagen ausnutzen“, schreibt eine Person. Ein anderer Kommentar lautet: „Unter uns darf nicht enden“.
Auch die Petition wird unter dem Beitrag aufgegriffen: „Der einzige Spendenaufruf ist der mit der Petition, wo man seine Unterschrift spendet die kostet auch nichts und tut nicht weh!“ Die Petition und dubiose Spendenaufrufe sind jedoch zwei paar Schuhe.
Die UFA kündigte bereits an, mögliche Zukunftsperspektiven für die Marke zu prüfen. Daraus ergibt sich jedoch keine Zusage für eine Fortsetzung – und erst recht keine Bestätigung des kursierenden Spendenaufrufs. Wer sich für die Schillerallee einsetzen möchte, sollte die aktuelle Warnung deshalb ernst nehmen und entsprechende Aufrufe sorgfältig prüfen.






