Unfreiwilliges Aus bei „Die Rosenheim-Cops“: Star muss nach 20 Jahren gehen
Eigentlich hätte er seine beliebte Rolle gerne weitergespielt, doch der Sender hat andere Pläne. Alexander Duda muss die ZDF-Serie nach mehr als zwei Jahrzehnten verlassen.

Schon wieder ein großer Abschied. Nachdem bei den „Rosenheim-Cops“ zuletzt ein Dreifach-Ausstieg verkraftet werden musste, wird jetzt der nächste Star vom Set geschickt. Polizeidirektor Achtziger wird nach der aktuellen Staffel nicht mehr dabei sein. Für Schauspieler Alexander Duda endet damit eine prägende Zeit, denn seit 2006 gehört er zum festen Ensemble der beliebten Krimiserie. Dass seine Reise nun endet, hat offenbar auch ihn selbst überrascht.
Der Abschied fällt Alexander Duda besonders schwer
Die letzte Szene des Schauspielers ist bereits gedreht. Für die Zuschauer:innen soll es dabei noch einmal persönlich werden: In der Abschiedsfolge bekommen sie erstmals Achtzigers Ehefrau zu sehen. Die Geschichte wurde eigens für das Ausscheiden der Figur gestaltet.
Der Dreh hinterließ bei Duda jedoch deutliche Spuren. Er verriet gegenüber der „Bild“, dass er beim Abschied kaum die Tränen zurückhalten konnte. Schließlich habe er einen großen Teil seines Berufslebens mit dieser Rolle verbracht, 20 Jahre spielte er den Polizeichef.
Auch zu seinen Kolleg:innen habe er über die vielen gemeinsamen Jahre eine enge Verbindung aufgebaut. Das Ende habe sich deshalb für ihn nicht wie ein gewöhnlicher letzter Arbeitstag angefühlt, sondern vielmehr wie das Ende einer langjährigen Beziehung. Marisa Burger, die bei den „Rosenheim-Cops“ die beliebte Frau Stockl spielte, ging es bei ihrem Abschied ganz ähnlich.
Darum muss Achtziger die „Rosenheim-Cops“ verlassen
Dass Duda nicht weiterspielen darf, liegt nach seiner Darstellung an einer dramaturgischen Entscheidung der Produktion. Seine Erklärung: Achtziger ist als Polizeidirektor ein Beamter und muss deshalb innerhalb der Seriengeschichte in den Ruhestand gehen. Für seine Figur sei die Zeit damit schlicht gekommen.
Duda hätte sich durchaus vorstellen können, auch einen pensionierten Achtziger weiter zu spielen, stattdessen wird er jetzt in die Zwangsrente geschickt. Einen persönlichen Groll gegen die Verantwortlichen hege der Schauspieler wegen der Entscheidung aber nicht, Duda akzeptiert das Aus.

An die Rente denkt der Schauspieler noch lange nicht
Während Achtziger seine Dienstzeit also beendet, hat Alexander Duda noch lange nicht vor, sich aus dem Berufsleben zurückzuziehen. Der 71-Jährige möchte weiterhin vor der Kamera stehen und auch auf der Theaterbühne arbeiten. Zudem arbeitet er weiterhin als gefragter Synchronsprecher und spricht unter anderem Dave Bautista in seiner Rolle als Drax in den Marvel-Filmen.
Auch körperlich fühlt er sich dafür gut gerüstet. Duda fährt regelmäßig Fahrrad und trainiert mehrmals pro Woche an seiner Rudermaschine. Dazu achtet er auf seine Ernährung.
Für die Fans der „Rosenheim-Cops“ bedeutet der Abschied dennoch einen Einschnitt. Nach rund 20 Jahren verschwindet mit Achtziger eine vertraute Figur aus dem Serienalltag.






