„Rosenheim-Cops“: ZDF enthüllt, wie Frau Stockls Geschichte endet
Der Abschied von Marisa Burger bei den „Rosenheim-Cops“ rückt näher. Lange war offen, wie Frau Stockl aus der ZDF-Serie geschrieben wird. Jetzt ist klar: Für die beliebte Sekretärin beginnt ein völlig neues Leben – weit weg von Rosenheim.

Für Fans der „Rosenheim-Cops“ wird dieser Abschied besonders emotional. Seit Beginn der erfolgreichen ZDF-Serie gehört Marisa Burger als Miriam Stockl zum festen Ensemble. Doch nach rund 25 Jahren ist Schluss. Die Schauspielerin verlässt die Serie und damit auch das Rosenheimer Kommissariat.
Dass Frau Stockl gehen wird, steht bereits seit Längerem fest. Wie die Serienmacher ihre Geschichte zu Ende erzählen, war dagegen noch nicht vollständig bekannt. Kurz vor dem Start der neuen Folgen liefert die ZDF-Dokumentation „Rosenheim-Cops Backstage: Wenn Sie bitte mitkommen möchten“ nun die entscheidende Antwort. Und Frau Stockl zieht es überraschend weit weg ...
„Rosenheim-Cops“: Frau Stockl zieht nach Australien
Ausgerechnet Michi-Mohr-Darsteller Max Müller verrät in der Backstage-Dokumentation, wie es mit seiner langjährigen Serienkollegin weitergeht. Während er durch das ehemalige Büro der Polizeisekretärin führt, erklärt er: „Die Frau Stockl ist ja leider nicht mehr bei den ‚Rosenheim-Cops‘.“ Dann folgt die entscheidende Information: „Die ist jetzt nach Australien gezogen.“
Ganz so selbstverständlich fällt diese Entscheidung ihrer Figur allerdings nicht. In Marisa Burgers letzter Folge mit dem passenden Titel „Es gabat an Abschied“ bekommt das Publikum mit, wie sich dieser große Schritt entwickelt. Im Gespräch mit Headhunter Thomas Ritter reagiert Stockl zunächst wenig begeistert auf die Idee: „Ich wandere doch nicht nach Australien aus.“
Ritter weiß allerdings aus eigener Erfahrung, dass ein solcher Neuanfang funktionieren kann. Er lebt selbst seit mehr als 20 Jahren dort und ist glücklich. Und auch Stockl verbindet mit dem Land bereits positive Erinnerungen. Schließlich hat sie zuvor längere Zeit in Australien verbracht. „Schee ist es da schon. Und glücklich war ich dort auch“, räumt sie schließlich ein.
Darum verlässt Frau Stockl Rosenheim
Fans müssen sich damit zumindest keine Sorgen um ein tragisches Ende für die Kultfigur machen. Miriam Stockl stirbt keinen Serientod. Stattdessen bekommt sie die Chance auf einen echten Neuanfang. Bereits bekannt ist, dass bei ihrem Abschied sowohl die Liebe als auch eine neue berufliche Perspektive eine Rolle spielen. Am Ende führt dieser neue Lebensabschnitt Frau Stockl bis ans andere Ende der Welt.
Damit lassen sich die Serienmacher zugleich die Möglichkeit offen, ihrer langjährigen Figur ein positives Ende zu schenken. Nach Jahrzehnten im Rosenheimer Kommissariat entscheidet sich Stockl für ein Leben fernab ihres bisherigen Alltags.
Max Müller spricht über emotionalen Abschied von Marisa Burger
Nicht nur für die Zuschauerinnen und Zuschauer bedeutet Marisa Burgers Ausstieg eine große Umstellung. Auch Max Müller musste sich erst daran gewöhnen, künftig ohne seine langjährige Kollegin vor der Kamera zu stehen. „Der Weggang von der Marisa, das war für mich wirklich traurig“, sagt der Michi-Mohr-Darsteller in der ZDF-Dokumentation.
Schließlich standen beide über viele Jahre gemeinsam für die „Rosenheim-Cops“ vor der Kamera. Müller beschreibt entsprechend, wie ungewohnt sich die neue Situation für ihn angefühlt habe: So viele Jahre hätten sie parallel gespielt – „und auf einmal bist du allein mit deinem Michi.“ Für ihn sei Burgers Abschied daher auch mit Wehmut verbunden gewesen.
Wann läuft Marisa Burgers letzte „Rosenheim-Cops“-Folge?
Ganz so schnell müssen Fans Frau Stockl allerdings noch nicht Lebewohl sagen. Die neuen Folgen der „Rosenheim-Cops“ starten am 6. Oktober 2026 um 19:25 Uhr im ZDF. Marisa Burgers endgültiger Abschied folgt erst einige Wochen später. Ihre letzte Folge „Es gabat an Abschied“ wird am 24. November 2026 um 19:25 Uhr ausgestrahlt. Im ZDF-Streaming ist die Episode bereits eine Woche vorher verfügbar.
Danach übernimmt Christin Lange, gespielt von Sarah Thonig, Aufgaben im Polizeisekretariat. Dabei soll sie ausdrücklich keine Kopie ihrer Vorgängerin werden, sondern ihren eigenen Platz im Kommissariat finden.







