„Kürzeste Verbindung zum lieben Gott“

TV-Star Armin Rohde unter Tränen: „Mir war nicht klar, wie weh das tut“

Er ist einer der bekanntesten deutschen Charakterdarsteller. Sein Image: Bodenständig – und oft auch raubeinig. Doch in Armin Rohde steckt ein großes Herz. Das zeigte er jetzt in einer Talkshow. Denn plötzlich liefen bei ihm die Tränen ...

Schauspieler und Fotograf Armin Rohde (71)
Gilt als Raubein, aber wenn es um die Tiere geht, wird Armin Rohde ganz sanft. Foto: IMAGO / Future Image

Es war ein „tierischer Treff“ bei der Talkshow „Kölner Treff“. Die Moderatoren Susan Link und Micky Beisenherz begrüßten dabei auch Schauspieler Armin Rohde. Und für den 71-Jährigen wurde es ein besonders emotionaler Auftritt. Denn im Mittelpunkt stand dabei sein Hund „Ike“. Dabei wollte der Schauspieler früher nie ein Haustier haben. „Nicht mal einen Goldfisch“, gibt er zu.

„Und ich war sturz-verliebt“

Doch dann sah er in der Sendung „Tiere suchen ein Zuhause“ die Amerikanische Bulldogge „Ike“. „Und ich war sturz-verliebt“, so Armin Rohde. So zog „Ike“ bei ihm ein. „Ich gebe zu, dass ich am Anfang ein bisschen eingeschüchtert war.“ Doch das änderte sich schnell.

„Dann zu erleben, wie so ein Tier langsam ankommt, sich entspannt, merkt, dass es jetzt nichts mehr zu befürchten hat – das ist einfach toll“, schwärmt Armin Rohde. „So ein Hund ist die kürzeste Verbindung zum lieben Gott. Die wollen dazu gehören, die wollen dich lieben, die wollen geliebt werden.“

„Zu spät gemerkt, dass er gehen will“

Als dann Fotos von Armin Rohde und „Ike“ eingeblendet werden, laufen bei dem Schauspieler die Tränen. Denn: „Ike“ musste er vor drei Jahren gehen lassen. Er wurde krank. „Wir haben ein paar Wochen zu spät gemerkt, dass er gehen will. Und das muss man auch lernen und damit umgehen“, so Rodhe. Der Abschied war für ihn ein besonders schwerer Moment. „Mir war nicht klar, wie sehr dass reinknallt.

Doch auch wenn der Abschied ihn tief getroffen hat: Armin Rohde hat sich wieder für einen Hund entschieden. Heute lebt Hundedame Tippsi bei ihm – ein quirlige Rehpinscher-Mischling, den er aus der Ukraine geholt hat. „Mehr Unterschied zu Ike geht kaum.“ Dazu wirbt er dafür, dass Menschen sich Tiere aus dem Tierheim holen. „Dein bester Kumpel wartet im Tierheim auf dich“, sagt er.

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