„Tiroler Blut: Am Abgrund“ heute im TV: Dieser Todesfall führt zu einem düsteren Geheimnis
Ein tödlicher Sturz scheint längst aufgeklärt. Doch im neuen ARD-Krimi „Tiroler Blut: Am Abgrund“ stößt Fanny Gruber auf immer mehr Ungereimtheiten.

Ein Unfall unter Drogeneinfluss – so lautet die offizielle Erklärung für den Tod einer jungen Frau in Innsbruck. Doch im Krimi „Tiroler Blut: Am Abgrund“ im Ersten zeigt sich schnell: Hinter dem vermeintlich abgeschlossenen Fall könnte deutlich mehr stecken.
Im Mittelpunkt steht erneut Ursula Strauss (52) als Chefinspektorin Fanny Gruber. „Am Abgrund“ ist erst der zweite Film der neuen ARD-Krimireihe „Tiroler Blut“, die eine Innsbrucker Polizistenfamilie mit ungewöhnlichen Kriminalfällen verbindet. Diesmal wird der Fall für die Grubers besonders persönlich.
„Tiroler Blut: Am Abgrund“: Darum geht es im neuen ARD-Krimi
Fannys Tochter Anna Gruber (Allegra Tinnefeld) kehrt nach einem Jahr Weltreise nach Tirol zurück. Anders als ihre Mutter, ihr Bruder Tobi und ihr Großvater Hannes möchte sie mit dem Polizeiberuf eigentlich nichts zu tun haben.
Doch ihre Heimkehr wird von einem schweren Verlust überschattet. Annas beste Freundin Clara ist vier Monate zuvor von einem Balkon gestürzt und gestorben. Die Ermittlungen kamen zu dem Ergebnis, dass die junge Frau unter Drogeneinfluss stand und ihr Tod ein Unfall war.
Anna hat jedoch Schwierigkeiten, diese Erklärung zu akzeptieren.
Kurz darauf beschäftigt ein neuer Fall Fanny: Die Tochter des mächtigen Immobilienmanagers Benedikt Renner (Cornelius Obonya) wird entführt. Ungewöhnlich ist vor allem die Forderung der Täter: Statt einer hohen Geldsumme wollen sie interne Unterlagen aus Renners Unternehmen.
Genau dort hatte auch Clara gearbeitet.
Was verbindet die Entführung mit Claras Tod?

Je länger Fanny ermittelt, desto mehr drängt sich deshalb eine Frage auf: War Claras tödlicher Sturz wirklich nur ein Unfall?
Die junge Frau hatte kurz vor ihrem Tod offenbar brisante Unternehmensdokumente gesichert. Gleichzeitig stößt die Chefinspektorin bei Benedikt Renner auf Widerstand. Der erfolgreiche Geschäftsmann ist wenig begeistert davon, wie genau die Polizei seine Geschäfte unter die Lupe nimmt.
Der Fall führt Fanny schließlich in ein Geflecht aus Macht, Manipulation und fragwürdigen Immobiliengeschäften. Dabei gerät nicht nur Renners Unternehmen ins Zentrum der Ermittlungen. Auch die Entführung selbst scheint komplizierter zu sein, als sie zunächst wirkt.
„Am Abgrund“ verbindet damit erneut den eigentlichen Kriminalfall mit dem Familienleben der Grubers. Für Anna ist die Suche nach der Wahrheit über Clara schließlich keine gewöhnliche Ermittlung: Sie will herausfinden, was mit ihrer besten Freundin tatsächlich passiert ist.
„Tiroler Blut“ ist eine neue ARD-Krimireihe
Mit „Tiroler Blut“ hat die ARD erst im Oktober eine neue Krimireihe gestartet. Im Zentrum stehen drei Generationen der Familie Gruber, die unter einem Dach leben – und größtenteils auch beruflich mit der Polizei verbunden sind.
Fanny arbeitet als Chefinspektorin bei der Innsbrucker Kriminalpolizei, ihr Sohn Tobi (Noah L. Perktold) ist Streifenpolizist und ihr Vater Hannes (Sven-Eric Bechtolf) hat selbst jahrzehntelange Polizeierfahrung.
Nur Anna schlägt bislang einen anderen Weg ein. Ausgerechnet in „Am Abgrund“ wird aber auch sie tief in einen Fall hineingezogen.
Wann läuft „Tiroler Blut: Am Abgrund“ im TV und Stream?
„Tiroler Blut: Am Abgrund“ läuft am Donnerstag, 15. Oktober 2026, um 20:15 Uhr im Ersten. Die Ausstrahlung dauert rund 90 Minuten.
Wer nicht bis zum Abend warten möchte, kann den Krimi schon jetzt streamen: In der ARD Mediathek ist „Am Abgrund“ bereits seit dem 8. Oktober verfügbar.
Der erste Film der Reihe, „Tiroler Blut: Der erste Schuss“, lief eine Woche zuvor im Ersten und kann ebenfalls in der Mediathek abgerufen werden.






