The Voice: Simone Kotowski – Die traurige Geschichte ihrer Schwester
In Folge 7 von „The Voice of Germany“ beweist Simone Kotowski vor den Juroren ihr Können. Doch eigentlich hat sie ein anderes Anliegen.
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Die siebte Folge von „The Voice of Germany“ am 16. Oktober hat wieder einige Gesangstalente in petto. Mit dabei ist auch die 61-jährige Simone Kotowski, die ursprünglich zu „The Voice Senior“ wollte, nun aber ihre Chance in der Hauptshow nutzt und im Fernsehprogramm bei ProSieben sowie im Livestream von „The Voice“ zu sehen ist.
Die Sängerin möchte allerdings nicht nur ihr Gesangstalent unter Beweis stellen, sondern auch ihre Schwester finden. Die bewegende Geschichte hinter der Entführung ihrer Schwester und ihrer Gesangskarriere erzählen wir euch hier!
Simone Kotowskis Auftritt: Jahrelange Bühnenerfahrung
Während ihrer Blind Audition bei „The Voice of Germany“ singt Simone den Song „Close to You“ von den Carpenters und begleitet sich selbst auf dem Klavier. Rea Garvey und Nico Santos fällt sofort Simones Talent auf. Und das ist auch kein Wunder. Schließlich ist sie professionelle Sängerin, Schauspielerin und Songwriterin. Im Endeffekt drehen sich aber nur Rea Garvey und die Fantas, Michi und Smudo, um. Letztendlich wählt Simone in der Sendung das Team Fanta.
Doch in der Musikshow erfahren wir auch deutlich mehr zu ihrem Background: Ihr Vater gründete die DDR-Band „Die Sputniks“. Dort sammelte sie ihre erste Bühnenerfahrung. Mittlerweile musiziert Simone seit über 40 Jahren.
Simone Kotowski: Wurde ihre Schwester in der DDR verkauft?
Doch vor allem das tragische Schicksal ihrer Schwester berührt die Menschen. Simone wuchs in der DDR auf. Als sie fünf Jahre alt war, wurde ihre Schwester geboren. Simones Mutter wurde damals im Krankenhaus gesagt, dass ihr Neugeborenes kurz nach der Entbindung verstorben sei. Doch daran glaubt Simone nicht. Sie vermutet, dass ihre Schwester gestohlen und weiterverkauft wurde.
Mit der Zeit sei ihr Stiefvater dahintergekommen, dass es damals Machenschaften gegeben habe, „dass Kinder verkauft wurden“. „Es gibt mindestens 3.000 gemeldete Fälle aus der DDR, denen man die Kinder weggenommen hat“, sagt Simone. Ihr Stiefvater ergänzt: „Und den Eltern wurde dann erzählt, dass das Kind verstorben ist.“
Die 61-Jährige will die Hoffnung nicht aufgeben, denn „Meine Schwester fehlt mir, bis heute“, erzählt Simone. Sie startet sogar einen Aufruf in der Sendung: „Wenn du am 30. August 1968 in Berlin geboren bist, und vielleicht hast du herausgefunden, dass du adoptiert bist. Bitte melde dich einfach.“ Auf Simones Website finden sich Kontaktdaten.









