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Das war der Weg

„The Mandalorian and Grogu“ stellt Negativrekord auf: So schlecht war „Star Wars“ noch nie

Das erste „Star Wars“-Kino-Abenteuer nach sieben Jahren scheint nicht so ganz die Erwartungen zu erfüllen – weder kritisch noch finanziell. Was genau los ist und was das für die Zukunft von „Star Wars“ bedeutet …

Grogu sitzt mit vier Anzellanern in einem Vehikel.
Mit der ganzen Familie „Star Wars“ im Kino schauen? Erste Zahlen zeigen, dass selbst Grogus Beliebtheit Grenzen hat. Foto: © 2025 Lucasfilm Ltd™. All Rights Reserved.

„The Mandalorian and Grogu“ soll das große „Star Wars“-Kinocomeback sein, denn immerhin ist seit 2019 kein neuer Film rund um die Reihe mehr in den Lichtspielhäusern erschienen. Während der Film zurzeit sehr gemischte Kritiken erhält, scheint auch das Publikum noch sehr verhalten zu sein, was die große Rückkehr angeht. Das beweisen auch erste Einspielergebnisse, die noch nie so niedrig ausgefallen sind.

„The Mandalorian and Grogu“: Was hat es mit dem Negativrekord auf sich?

Mando und sein kleiner grüner Freund erfreuten sich auf Disney Plus zumindest in den ersten beiden Staffeln von „The Mandalorian“ großer Beliebtheit. Und den Zugzwang dieser Popularität bemerkt man auch bei den Einspielergebnissen ihres ersten Kinofilms, denn dieser hat global rund 163 Millionen US-Dollar eingespielt.

100 Millionen dieser Summe hat man über das Memorial-Day-Wochenende in den USA eingenommen. Das klingt auf den ersten Blick zwar ganz gut, aber im direkten Vergleich steht man somit als finanziell schwächster „Star Wars“-Film da, denn „Solo: A Star Wars Story“ hat 2018 am selben Wochenende 103 Millionen US-Dollar eingenommen. Somit hat das Disney-Plus-Duo den wohl niedrigsten Start des Franchises hingelegt, was aber tatsächlich gar nicht mal so schlimm ist, wie es sich anhört.

Flop oder kein Flop? Wie steht es um „The Mandalorian and Grogu“?

Was man „The Mandalorian and Grogu“ lassen muss, ist, dass der Film im Vergleich zu anderen Ablegern der Reihe mit seinem Budget von 165 Millionen US-Dollar sehr billig ist. Und immerhin das Produktionsbudget hat man so gut wie eingespielt – auch wenn meist die Marketingkosten noch einmal dieselbe Summe darstellen, die dann obendrauf kommt. Somit müsste das „Star Wars“-Comeback in etwa 330 Millionen US-Dollar einspielen, um die Kosten vollends wieder hereinzuholen. Dies dürfte aber kein Problem sein, da der Film augenscheinlich Publikum ins Kino lockt … ein sehr verhaltenes Publikum wohlgemerkt.

Das wohl größte Problem, das der Film haben dürfte, ist, dass Personen, die den Mandalorianer und Grogu niemals zuvor gesehen haben, nicht wissen dürften, wer diese Figuren überhaupt sind. Und auch wenn der Film sehr einsteigerfreundlich ist und prinzipiell kein Vorwissen voraussetzt, dürften dennoch einige davon abgeschreckt sein, den Film im Kino zu sehen.

Darüber hinaus hat sich „Star Wars“ auch in der öffentlichen Wahrnehmung verändert. Was früher ein Franchise war, das im Kino stattfand, dürften viele nach sieben Jahren Disney-Plus-Shows eher dort verorten – zumal die Qualität vieler dieser Serien auch mit dem guten Willen des Publikums gebrochen haben dürfte.

Dementsprechend bleiben zukünftige Entwicklungen interessant zu beobachten, denn „The Mandalorian and Grogu“ wird neben dem bald erscheinenden „Starfighter“ maßgeblich beeinflussen, wie Disney in Zukunft mit dem Franchise umgehen wird. Somit gilt also: „Das ist der Weg … aber wohin eigentlich?“

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