„The Cure“: Perry Bamonte ist tot – was zur Todesursache des Gitarristen bekannt ist
Seine Karriere war grandios: Perry Bamonte schaffte den Sprung vom Roadie zum weltweit gefeierten Gitarristen der Band „The Cure“. Jetzt starb er mit 65 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit.

Für die Fans der Kultband „The Cure“ waren es traurige Weihnachten: Am 26. Dezember starb Perry Bamonte, langjähriger Gitarrist und Keyboarder der Band. Die Band gab seinen Tod auf ihrer Homepage bekannt: „Mit tiefer Trauer bestätigen wir den Tod unseres guten Freundes und Bandkollegen Perry Bamonte, der nach kurzer Krankheit über Weihnachten zu Hause verstorben ist“, schrieb die Band. „Still, intensiv, intuitiv, beständig und ungemein kreativ – ‚Teddy‘ war ein warmherziger und unverzichtbarer Teil der Geschichte von The Cure.“
Nach der Band arbeitet er als Illustrator
Zu der Band, die 1976 von den drei Schulfreunden Robert Smith, Michael Dempsey und Lol Tolhurst gegründet wurde, kam Perry Bamonte eher durch Zufall. Genauer: Über seinen jüngeren Bruder. Der war 1984 Tourmanager bei der Band und verschaffte ihm einen Job als Roadie. Doch die Musiker merken schnell, dass mehr in ihm steckt. Und so gehörte Perry, den sie liebevoll „Teddy“ nannten, ab 1990 fest zur Band. Auf fünf Alben spielte er Gitarre, Keyboard und sechssaitigen Bass, war zum Beispiel bei der Produktion von „Wish“, „Wild Mood Swings“ und „Bloodflowers“ dabei. Und er stand mit der Band bei über 400 Konzerten auf der Bühne.
2005 wurde er entlassen, weil sich die Band als Trio neu formieren wollte. Trotzdem blieb er mit Bandgründer Robert Smith befreundet. Neben der Musik konzentrierte sich Bamonte in den nächsten Jahren auf seine Leidenschaft, dem Fliegenfischen. Und er begann eine Karriere als Illustrator.
Comeback – und ein Film als Andenken
2019 gab es ein erstes, kurzes Comeback – als die Band in der Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen wurde. Gemeinsam spielten sie fünf ihrer bekanntesten Songs, darunter „Boys Don't Cry“, „Just Like Heaven“ und „A Forest“. Drei Jahre später war es dann so weit: „Er kehrte 2022 zu The Cure zurück und spielte weitere 90 Konzerte, darunter einige der besten in der Bandgeschichte, mit dem Höhepunkt des Konzerts ‚The Show of a Lost World‘ am 1. November 2024 in London“, so die Band. „Unsere Gedanken und unser tiefstes Mitgefühl gelten seiner Familie. Er wird uns sehr fehlen.“
Der Auftritt wurde für den Konzertfilm „The Cure: The Show of a Lost World“ gefilmt, der Anfang dieses Monats in den Kinos anlief. Auf der Instagram-Seite hat die Band für den Film geworben. Jetzt ist der Film auch ein Andenken an Bamonte und die Fans nehmen dort Abschied. „Möge sein Andenken ewig währen“, schrieb ein Fan. „Ruhe in Frieden, Perry Bamonte, so eine traurige Nachricht“, schrieb ein anderer Fan. Und ein Follower fasst zusammen, wie die Fans trauern: „Beileid für Perrys Familie. The Cure haben SO VIELE Leben berührt. Wir trauern alle mit euch.“
Über die genaue Todesursache schweigt die Band, schreibt nur von einer kurzen, schweren Krankheit.






