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Bewegende Geschichte!

Taylor-Swift-Hype um „Ophelia“: „Bares für Rares“-Händler enthüllt unglaubliches Detail

Ein Jugendstil-Gemälde wird dank Taylor Swift plötzlich zum Weltstar – doch hinter „Ophelia“ steckt eine bewegende Geschichte: „Bares für Rares“-Star David Suppes und Kunstsammlerin Danielle Neess verraten, wie das Bild überhaupt ins Museum Wiesbaden kam.

Bares für Rares- Händler David Suppes und Kunstsammlerin Danielle Ness sitzen sich für ein Interview gegenüber.
"Bares für Rares"- Händler David Suppes und Kunstsammlerin Danielle Ness enthüllen die erstaunliche Geschichte hinter dem „Ophelia“ Gemälde. Foto: Suppes GmbH

Friedrich Heysers „Ophelia“ schlummerte jahrzehntelang fernab der neugierigen Blicke der Öffentlichkeit in einer privaten Sammlung – bis eine Verkettung verschiedener Ereignisse, die auch mit Pop-Superstar Taylor Swift und dem Musikvideo ihrer Hit-Single „The Fate of Ophelia“ zusammenhängen, sie wieder zum Leben erweckten. Seitdem wird das Jugendstil-Gemälde im Museum Wiesbaden von Swifties aus ganz Europa belagert.

„Ophelia“: Die Geschichte hinter dem Gemälde

Doch der plötzliche Ruhm hat eine erstaunliche Vorgeschichte: Wie das Bild überhaupt in die hessische Landeshauptstadt kam, verrät jetzt Danielle Neess – die Frau, die das Werk 2017 gemeinsam mit ihrem verstorbenen Mann ersteigerte und später dem Museum schenkte. Im Gespräch mit Kunsthändler und „Bares für Rares“-Star David Suppes offenbart sie bewegende Details.

Vom Dachbodenfund zur Museums-Ikone

„Das Gemälde war in einem schrecklichen Zustand“, erzählt Neess im Interview mit David Suppes. „Es stand 15 oder 20 Jahre auf einem Dachboden.“ Nach der Auktion ließ das Ehepaar das Werk für rund 10.000 Euro restaurieren – ein Herzensprojekt, wie sie betont. Das Gemälde hing neben der Treppe zum ersten Stock, man konnte es also nicht übersehen. Für die beiden, gehörte es zum Alltag.

Heute hängt Ophelia im Museum Wiesbaden – Teil einer spektakulären Schenkung von über 800 Jugendstil-Objekten, die Neess und ihr Ehemann Ferdinand Wolfgang Neess 2019 an das Haus übergaben. Es ist eine der größten privaten Kunstspenden, die das Museum je erhalten hat. Dass Taylor Swift das Bild später als visuelle Inspiration für ihr Album nutzt, ist reiner Zufall – mit spektakulärem Effekt: Die Besuchszahlen stiegen sprunghaft an, Medien weltweit berichteten, und das Museum wurde zum Treffpunkt für Swifties.

Dieses Detail überrascht selbst „Bares für Rares“-Experten

Kunstexperte und Unternehmer David Suppes, der aktuell mit Neess über seine Auktionsvermittlung CASPAR im Gespräch ist, zeigt sich fasziniert vom Hype: „Alte Kunst wiederentdeckt durch moderne Popkultur.“

Neess selbst bleibt bescheiden. Die 82-Jährige sei zwar kein Taylor-Fan: „Ich bin ja schon etwas älter, das ist nicht meine Musik“, sagt sie. Dennoch hat sie eine Botschaft an den Star: „Ich danke ihr. Durch sie ist das Bild berühmter geworden, als es je war.“

Nostalgie und Neubeginn

Für Neess ist Ophelia mehr als ein Kunstwerk – sie verbindet mit dem Gemälde das Lebenswerk ihres Mannes. „Wir haben in dieser Sammlung gelebt“, sagt sie. Wenn sie heute durch das Museum geht, empfinde sie vor allem Nostalgie – und vielleicht ein kleines bisschen Staunen darüber, dass die derzeit größte Pop-Sängerin die Welt plötzlich an dieser Geschichte teilhaben lässt.

Und wer weiß – vielleicht erfüllt sich Neess’ Wunsch bald, dass Taylor Swift einmal persönlich das Werk in Wiesbaden anschaut.

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