„Stranger Things“: Diese versteckten Botschaften in Staffel 5 verändern alles!
Sind dir beim Anschauen der letzten Folge von „Stranger Things“ auch manche Momente komisch vorgekommen? Diese heimlichen Botschaften verbargen sich dahinter!

Nach dem Erscheinen der finalen Folge von „Stranger Things“ tauchen immer mehr Theorien zu versteckten Botschaften zu Elfs Schicksal auf. Und die sind keineswegs an den Haaren herbeigezogen. Denn eins wissen Fans der Serie nach fünf Staffeln: In „Stranger Things“ passieren kaum Dinge aus Zufall.
„Stranger Things“: Die versteckten Botschaften aus dem Staffelfinale
In den sozialen Medien machten sich schon vor dem Staffelfinale viele „Stranger Things“-Theorien breit. Doch nach der letzten Folge kursieren vor allem viele Diskussionen zu Elfs Schicksal. Diese Punkte sorgen unter Fans für Verwirrung:
Kein Nasenbluten: War Elf nur eine Illusion?
In einer der letzten Szenen vor dem Epilog sehen wir Elf auf der anderen Seite des Portals stehen. Ihre Freunde wurden direkt nach der Ankunft in Hawkins vom Militär gefasst. In dem Trubel schafft sie es zurück ins Upside Down. Ihr Plan: sich gleichzeitig mit der anderen Seite in Luft aufzulösen. Doch bevor es dazu kommt, dringt Elf in Mikes Verstand ein, um ein letztes Mal mit ihm zu sprechen.
Das Merkwürdige hier ist, dass Elf währenddessen und anschließend kein Nasenbluten bekommt. Und das war bisher jedes Mal der Fall, wenn sie Telepathie oder Telekinese nutzte. War Elf also überhaupt dort? Hat Mike mit seiner Theorie recht und Kali zeigte allen nur eine Illusion, während Elf entkam?

Trotz Kryptonit konnte Elf ihre Kräfte benutzten?
Was das Ganze noch merkwürdiger macht: Während dieser Momente beschallt das Militär den Platz mit dem „Kryptonit“, einer hohen Frequenz, die Elf starke Schmerzen verursacht und ihr ihre Kräfte nimmt. Da Elf aber weder vor Schmerzen zusammenzuckt noch in der Lage ist, ihre telepathischen Fähigkeiten zu nutzen, scheint hier irgendwas nicht mit rechten Dingen vorzugehen. Es wäre nur logisch, wenn die Störsignale das Portal nicht penetrieren könnten …
Geheime Nachricht auf Dustins Shirt
Bei der Graduation trägt Dustin ein Shirt mit der Aufschrift „Hellfire Lives!“. Zwischenzeitlich überdeckt seine Abschlussrobe allerdings die Seiten des Shirts und der noch in der Mitte sichtbare Schriftzug liest sich als „Ellfi lives“. Verrät diese geheime Botschaft etwa, dass Elf lebt?

Es lief wieder der Song „Heroes“ – das kann nur eins bedeuten!
Der Song „Heroes“ von Peter Gabriel wurde bereits zweimal genutzt. Einmal in Staffel 1, als die angebliche Leiche von Will im Steinbruch entdeckt wurde, und das zweite Mal in Staffel 3, als Elf den Brief des totgeglaubten Hoppers liest.
„Heroes“ wurde immer dann gespielt, wenn ein Charakter scheinbar tot ist und alle anderen (inklusive der Zuschauer:innen) in dem Moment wirklich glaubten, dass die Person gestorben ist. Anschließend stellten sich die Annahmen jedoch als falsch heraus, da die Charaktere doch noch am Leben waren.
In Staffel 5 lief der Song nun das dritte Mal. Diesmal lief „Heroes“ in der Version von David Bowie. Und zwar im Abspann während der Credits – also direkt nach der Szene, in der Mike den anderen von seiner Theorie erzählt und die anderen sagen, dass auch sie glauben, dass Elf noch am Leben ist. Zufall? Wohl eher nicht.
Ist Elf tot oder hat sie ihre Freunde zurückgelassen?
Ob Elfi überlebt hat oder nicht, lassen die Duffer Brüder mit dem gewählten Ende von „Stranger Things“ offen. Sie wollen die Entscheidung, bewusst den Zuschauer:innen überlassen.
Zunächst scheint es so, als hätte Elfi sich am Ende geopfert und sich mit dem Upside Down in Luft auf gelöst, damit niemand die Chance hat, Dr. Brenners Experimente fortzuführen. Doch dann schlägt Mike seinen Freunden quasi ein alternatives Ende vor, in dem es Elfi durch Täuschungen gelang, unbemerkt vor den Soldaten und Dr. Kay zu flüchten.
„Elf, ob sie nun lebt oder stirbt, bringt ein großes Opfer“, schilderte Matt Duffer gegenüber Entertainment Weekly. „Entweder ist sie tot oder sie hat ihre Freunde zurückgelassen, um ein anderes Leben zu führen.“
Es gibt sowohl Hinweise für Mikes Vorstellung, als auch welche für Elfis tatsächlichen Tod. Und auch diese verwirrende Beweislage ist Absicht: „Wir wollten, dass das Ende aus der Sicht von Mike und den Kindern erzählt wird. Sie wissen es also nicht, und weil sie es nicht wissen, weiß es auch das Publikum nicht, denn wenn wir es wüssten und sie es wüssten, würde das den ganzen Sinn ihres Opfers zunichte machen“, so Ross Duffer.










