Steven Gätjen: So hart war seine Zeit bei „Schlag den Raab“
Heute gehört Steven Gätjen zu den bekanntesten TV-Gesichtern Deutschlands. Doch sein Start bei „Schlag den Raab“ war alles andere als einfach.

Als Steven Gätjen 2011 die Moderation von „Schlag den Raab“ übernahm, trat er in große Fußstapfen. Sein Vorgänger Matthias Opdenhövel war bei den Fans beliebt und hatte die Erfolgsshow geprägt. Dass der Wechsel nicht ohne Gegenwind ablaufen würde, wusste offenbar auch Stefan Raab schon damals ganz genau.
Stefan Raab warnte ihn vor seiner ersten Show
In einem neuen YouTube-Video blickt Steven Gätjen auf seine Karriere zurück und erinnert sich dabei auch an seinen Einstieg bei „Schlag den Raab“. Die Anfrage kam überraschend: Stefan Raab soll ihn damals persönlich angerufen und gefragt haben, ob er die Moderation übernehmen wolle. Viel Vorbereitungszeit blieb nicht. Bereits zwei Wochen später stand die nächste Ausgabe an.
Vor Gätjens Debüt sprach Raab dann noch eine deutliche Warnung aus. Er habe ihm gesagt, dass viele Zuschauer:innen weiterhin Matthias Opdenhövel sehen wollten und deshalb zunächst vor allem Kritik auf ihn einprasseln werde. Gleichzeitig machte Raab ihm aber Mut und schenkte Steven Gätjen sein vollstes Vertrauen.
„Zu steif, zu blond, zu doof“
Wie sich zeigte, sollte Raab mit seiner Einschätzung recht behalten. Nach seiner ersten Sendung wurde Steven Gätjen heftig kritisiert. Rückblickend erinnert sich der Moderator an zahlreiche negative Kommentare. Mal sei er angeblich „zu steif“, mal „zu spießig“, dann wieder „zu groß, zu klein, zu doof, zu dick oder zu blond“ gewesen.
Besonders die ersten Wochen seien für ihn schwierig gewesen. An die öffentliche Kritik habe er sich erst gewöhnen müssen. Trotzdem zog er die Sendung durch – auch weil Stefan Raab ihm laut eigener Aussage stets den Rücken stärkte. Für diese Unterstützung sei er bis heute dankbar.
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Vom Verspotteten zum Fan-Liebling
Mit der Zeit änderte sich die Stimmung jedoch. Immer mehr Zuschauer:innen akzeptierten Steven Gätjen als Nachfolger von Matthias Opdenhövel. Schließlich blieb er bis zum Ende von „Schlag den Raab“ im Dezember 2015 Moderator der Kultshow. Heute blickt der 53-Jährige deutlich entspannter auf diese Zeit zurück.
Die schwierigen Anfangsmonate haben ihm zwar zugesetzt, gleichzeitig gehören sie aber zu den prägendsten Momenten seiner Karriere. Aus dem umstrittenen Neuzugang wurde am Ende eines der bekanntesten Gesichter der erfolgreichen Raab-Ära.






